Ottifanten in die Albertina

„In Kunstgalerien wird zu wenig gelacht“, sagt Komiker Otto Waalkes. Zum 250. Geburtstag der Albertina parodiert, ergänzt und kommentiert der deutsche Komiker humorvoll die Sammlung des Museums. Mit zwölf neuen, technisch beeindruckenden Werken, die oft seinen „Ottifanten“ beinhalten. Die Kunstintervention „Otto meets Albertina“ ist in den Prunksälen zu sehen.

Bei Kleidung „denselben Geschmack“: Otto Waalkes und Albertina-Direktor Ralph Gleis
Bildnis einer Dame mit Cape und Hut von Gustav Klimt und Otto Waalkes

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Ein Muslim, ein Christ und ein Jude gehen ins Museum

Der israelische Künstler Eran Shakine zeigt im Jüdischen Museum Wien seine Ausstellung „A Muslim, a Christian and a Jew“. Der Titel klingt nach einem Witz und erzeugt entsprechend Aufmerksamkeit. Shakine geht es in seinen Anti-Karikaturen allerdings um Gemeinsamkeiten und Toleranz.

Künstler Eran Shakine, Direktorin Barbara Staudinger und Kurator Hannes Sulzenbacher vor einem Bild, auf dem ein Muslim, ein Christ und ein Jude gemeinsam Riesenrad fahren.

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Betonporsche parkt vor Museum

Vor dem Eingang der „Heidi Horten Collection“ in Wien parkt aktuell ein 16,4 Tonnen schwerer „Betonporsche“. Es ist eine Skulptur des Vorarlberger Künstlers Gottfried Bechtold aus dem Jahr 2006 – und ein Abbild eines Porsche 911.

Porsche als Parkbank: Die Skulptur steht am Direktionsparkplatz.

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Mutmachende Botschafterinnen

Sieben Street-Art-Porträts von Frauen und Flinta sind aktuell bei der Brunnenpassage am Yppenplatz zu sehen. Die Kunstwerke sind auf Einladung von Negin Rezaie bei einem „Fearless Collective“-Workshop gemalt worden – als Botschafterinnen für Mut und Gerechtigkeit.

Das Fearless Collektive nützt Street-Art, um mutige Menschen und ihren Einfluss zu zeigen.

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Bären in der Jägerstraße

In der Brigittenau in Wien befinden sich Bären – lustigerweise gerade in der Jägerstraße! Es sind Skulpturen (Natur- und Kunststeinplastiken), die im Auftrag der Stadt von Gertrude Fronius und Matthias Hietz Anfang der 60er-Jahren geschaffen worden sind.

Sitzender Eisbär von Gertrude Fronius
Bär mit Jungem von Matthias Hietz

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Martin Tardy: Kunst im Sektkeller

Der französisch-österreichische Künstler Martin Tardy lädt seine Fans regelmäßig dazu ein, ihm bei der Arbeit zuzusehen – diese Woche etwa in den Schlumberger Kellerwelten. Mit einem Stift in jeder Hand setzt Tardy einmal an – und hört erst wieder auf, wenn aus seinen Linien kunstvolle Figuren enstanden sind. Die Linie als Lebensmetapher!

Tardys Liveperformance in den Schlumberger Kellerwelten

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Öffentlicher Automat mit Gratis-Kaffee

Vor dem Wien Museum musa steht jetzt ein „Sospeso“-Automat – ein Kaffeeautomat mit Gemeinschaftskonto. Man kann hier spendabel Geld einzahlen – oder bei einem Guthaben auch Gratis-Kafffee trinken. Eine Idee von Künstler Leopold Kessler, dem das musa aktuell eine große Ausstellung widmet.

Künstler Leopold Kessler und Wien-Museum-Kurator Vincent Elias Weisl

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Vogel-Reihenhäuser in Wien

Eine Stadt an Vogelhäusern sorgt für Aufsehen: In der Kundmanngasse im 3. Wiener Gemeindebezirk hat der Künstler Josef Bernhardt im Jahr 2017 zahlreiche Nistkästen aufgestellt. „Warten auf Vögel IV“ heißt die Intervention. Ein Spiel zwischen Stadt und Natur.

„Bewohnbare“ Nistkästen in der Kundmanngasse 30.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Lugner-Denkmal von Alec Monopoly

„Es passt zu meinem Charakter! Mr. Monopoly sieht wie jemand aus, der am Opernball geht“, erklärt Alec Monopoly. Der US-amerikanische DJ und Street-Art-Künstler war heuer Stargast von Jaqueline Lugner am Wiener Opernball – und bemalte ihrem Vater zu Ehren die Fassade der Lugner City.

Alec Monopoly bemalte medienwirksam die Lugner City.

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Faschingskrapfen als Kunst

In Wien läuft gerade eine Werbekampagne mit dem Slogan „Ist Krapfen Kunst“. Dafür wurden österreichische Künstlerinnen und Künstler eingeladen – wie Frau Isa und Boicut – das Stadtbild zu verschönern. Zusätzlich werden am Faschingsdienstag im Kunstforum Wien Krapfen-Kunstwerke zugunsten der WE/ME-Foundation versteigert.

Mural-Art von Frau Isa auf der Landstraßer Hauptstraße
Die Kunst-Krapfen von Boicut sind in ganz Wien plakatiert

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.