Graffitiszene reagiert auf Terror

Die fast 300 Meter lange schwarze Wand ist als Zeichen der Trauer unübersehbar: In Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Wien haben Sprayer gegenüber vom Schwedenplatz die Graffitis am Donaukanal mit schwarzer Farbe übermalt. Wer ein paar Meter weiter einen genaueren Blick wagt, findet außerdem erste Kunstwerke, die auf das Attentat Bezug nehmen: Neben Herzen und Friedenstauben wurde etwa der berühmte, aber wohl nie so gerufene Satz „Schleich di, du Oaschloch!“ bei der Freda-Meissner-Blau-Promenade gesprayt.

Schwarze Wand statt bunten Graffitis zwischen Salztor- und Marienbrücke.
Eine urbane Legende: „Schleich di, du Oaschloch!“
Sogar Snoopy trauert mit Wien am Donaukanal

Sommerfestival am Donaukanal

„Sonnenschein und Party“ statt „Hochwasser und Regenwetter“: Das Wiener „Donaukanaltreiben“-Festival darf sich dieses Wochenende über Traumbedingungen freuen. Subjektiver Höhepunkt des heutigen Tages war das Popduo „Keiner mag Faustmann“ auf der Bühne neben dem Adria-Café. Die Band wurde durch ihren Sommerhit „Wien-Berlin“ bekannt. Kürzlich gaben sie ein Konzert im RadioCafe. Hier der Livemitschnitt. Morgen stehen „Heinz aus Wien“ und „Dirk Stermann“ am Programm.

sdf

Drei Tage lang spielen zahlreiche Bands und DJs entlang des Donaukanals. Vor wenigen Tagen bestand hier noch akute Hochwassergefahr.

dsf

Aktuell eine der besten Livebands Österreichs: „Keiner mag Faustmann“ (Lisa Keiner am Klavier und Robi Faustmann an der Gitarre)

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.