Albertina will mehr Künstlerinnen zeigen

Die Wiener Albertina hat die eigene Sammlung durchsucht und zeigt in der neuen Ausstellung „Her Story“ Werke von 132 Künstlerinnen auf fünf Jahrhunderten. Die Schau soll ein Teaser für künftige Einzelausstellungen über Frauen sein. Von Tiermalerin Norbertine Bresslern-Roth etwa besitzt das Museum 800 Bilder.

Direktor Ralph Gleis möchte vermehrt Künstlerinnen sammeln und ausstellen.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

„Gute Geister“ für den Handeskai

Frau Isa hat graue Säulen bei der U6-Station Handelskai mit „guten Geistern“ bemalt: „Jeder Ort braucht gute Geister, aber das ist so ein Melting Pot an Menschen. Ich glaub, das tut dem Handeskai ganz gut, wenn etwas über die Menschen wacht.“

Künstlerin Frau Isa bemalte eine Woche lang die Säulen beim Handelskai.

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Opernhaus als Bilderrahmen

Die Wiener Staatsoper hat gemeinsam mit „Museum in Progress“ den neuen „Eisernen Vorhang“ präsentiert. Erstmals stammt er von einem nicht mehr lebenden Künstler – Herbert Brandl. Ein abstraktes Bild, inspiriert vom Wasser und Weltall. Kunst, die zum Perspektivenwechsel einlädt. Ein Vorhang, der nicht trennt, sondern neue Wege eröffnet. Brandl soll gesagt haben: „Malerei ist Ewigkeit, die zu schnell vergeht.“

Das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper begleitete den Festakt.

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Protest gegen Otto-Muehl-Ausstellung

Vor der Eröffnung der Austellung „Otto Muehl: Kunst am Abgrund“ gab es laute Proteste vor dem privaten Wiener Aktionismus Museum. Eine Gruppe mit Transparenten und Trillerpfeifen bezeichneten das WAM als „Tätermuseum“. Man würde hier einem verurteilten Sexualstraftäter eine Bühne bieten, Geschäfte machen und Opfer retraumatisieren. WAM-Geschäftsführer Klaus Albrecht Schröder versuchte dagegen zu argumentieren: Ziel sei es nicht, einen Straftäter reinzuwaschen, sondern Kunst zeigen, die „vielleicht ernsteste Antwort auf den Zivilisationsbbruch des zweiten Weltkriegs.“

Vor der Pressekonferenz wurde plötzlich lautstark vor dem Museum protestiert.
Klaus Albrecht Schröder versuchte vor Journalisten die Muehl-Ausstellung zu verteidigen.

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„Waffen“ in der U-Bahn-Station

Das Künstlerkollektiv „Nuclear Family“ hat in der Wiener U-Bahn-Station Karlsplatz hinter einer Vitrine einen „Waffen Nowak Outlet Store“ eingerichtet. Die Ausstellung soll zur kritischen Auseinandersetzung mit der Rüstungsindustrie anregen.

Die Papier- und Kartonwaffen sollen die U-Bahn-Fahrgäste irritieren.

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Denkmal gegen Femizide

Vor fünf Jahren tötete ein Mann seine Ex-Freundin in einer Trafik in Wien. Am ehemaligen Tatort in der Nussdorfer Straße 4 befindet sich nun ein Ausstellungsraum. Künstlerin Julia Bugram erinnert dort aktuell mit einer Installation – bestehend aus Zeichnungen und Tonaufnahmen – an die vielen getöteten Frauen in Österreich.

„Sie war(en) da“ von Julia Bugram im Kunst schafft Raum.

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„Vier Jahreszeiten“ im Klimt-Stil

„The four Seasons“ heißt das neue Mural des mexikanischen Street-Art-Künstlers Farid Rueda in der Geblergasse 68. Dafür sind vier echte Musen Model gestanden. Rueda hat sich beim Malen auch von Jugendstilmaler Gustav Klimt und Plakatkünstler Alfons Mucha inspirieren lassen.

Hier fehlt der „Herbst“ noch. Inzwischen ist das Mural fertig.
(Bereits übermalte) Schildkröte von Rueda beim Kunstbogen (U6 Gumpendorfer Straße).

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„Müll-Kunst“ am Graben

Am Graben ist aktuell eine Skulptur von Bildhauerin Claudia Märzendorfer zu sehen. Ihr Werk „A Chicken Can’t Lay a Duck Egg“ zeigt unter anderem Flaschen, Kanister und Säcke. Ein Mahnmal, denn Plastik brauche „450 Jahre, um zu immer noch umweltbelastendem Mikroplastik zu zerfallen.“

„Eingefrorener“ Plastikmüll am Graben. Ein Projekt von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum.

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Sehenswürdigkeiten zum Begreifen

Um Wiens Wahrzeichen auch „begreifen“ zu können, haben Stephansdom, MuseumsQuartier, Schloss Schönbrunn und jetzt neu auch die Secession „taktile Modelle“. Letzteres wurde gemeinsam mit dem Blindenverband Wien entwickelt. Die Bronzemodelle sollen Orientierung geben und helfen, Architektur und Dimensionen zu verstehen.

Schloss Schönbrunn
MuseumsQuartier
Secession

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Rezept auf dem Ringturm

Die 18. Verhüllung des Wiener Ringturms stammt vom moldauischen Künstler Pavel Braila und macht Appetit! Das riesige Kunstwerk zeigt, wie man Schritt für Schritt eine Weinblattroulade (Sarmale) zubereitet.

„Your Happiness is in Your Own Hands“ von Pavel Braila

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