Humorvoller Opernsommer mit „Carmen“

Es ist die „spanischte Oper überhaupt, komponiert von einem Franzosen, der nie in Spanien war.“ Der Wiener Opernsommer geht mit Georges Bizets „Carmen“ in die dritte Saison. Als Erzähler führt Kabarettist Hosea Ratschiller unterhaltsam durch den Abend – und er ist sich sicher: „Da werden sie zum Bizetjaner!

„Carmen“ beim Eislaufverein am Heumarkt

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Graffiti-Urnen als neuer Trend?

Nach bunten Graffiti-Särgen setzt die Bestattung Wien jetzt auch auf Graffiti-Urnen. Sie werden von Street-Art-Künstlern individuell – und auch auf Kundenwunsch – gestaltet.

Manuela Hageneder bei der Graffiti-Urnen-Challenge der Bestattung Wien

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Golif malt jetzt Gebirge

Golif ist durch seine „Character“ international bekannt geworden. Diese gibt es inzwischen nicht nur auf Hauswänden, Betonflächen und auf Leinwand zu sehen, sondern auch als (Holz)-Skulpturen. In seiner neuesten Ausstellung präsentiert der Tiroler Künstler jetzt auch Gebirge im Golif-Style!

Golif zeigt aktuell 40 neue Werke in der Mariahilfer Straße 40 in Wien

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Musik auf dem Tablett serviert

Der „Eiserne Vorhang“ der Wiener Staatsoper für die Saison 2025/26 zeigt Holzstücke und Tabletts von Märkten. Der ghanische Künstler El Anatsui möchte damit dem Opernpublikum westafrikanische Rhythmen näherbringen.

XOHANAMI („Emp­fangt un­ser Lied“): Eiserner Vorhang von El Anatsui

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Erster Eindruck über Impressionisten

In der Wiener Stadthalle macht gerade eine immersive Ausstellung über die „Impressionisten“ Halt. Hier geht es mehr um Stimmung als um Realität. Kunstkritiker Louis Leroy soll einst über ein Bild von Claude Monet gesagt haben: „Was stellt dieses Gemälde dar? Einen Eindruck! Einen Eindruck…selbst Tapeten sind ausgearbeiteter…“

Die Schau vermittelt mit digitalen Werken einen ersten Eindruck über die „Impressionisten“.

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Schattenballett in Schönbrunn

Die Wiener Philharmoniker haben beim Sommernachtskonzert 2026 – wie schon vor drei Jahren – auf ein spektakuläres „Schattenballett“ gesetzt. Zu „Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2“ von Maurice Ravel tanzten Tänzerinnen und Tänzer der Wiener Staatsoper.

Tanzende Schatten auf der Fassade des Schloss Schönbrunn beim Sommernachtskonzert

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Neue Murals in Döbling

Das Wiener Street-Art-Festival Calle Libre macht heuer mit dem Motto „In Equality“ auf Randgruppen aufmerksam. Im Mai sind dafür fünf neue Wandbilder in Döbling entstanden. Große Kunst!

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Ottifanten in die Albertina

„In Kunstgalerien wird zu wenig gelacht“, sagt Komiker Otto Waalkes. Zum 250. Geburtstag der Albertina parodiert, ergänzt und kommentiert der deutsche Komiker humorvoll die Sammlung des Museums. Mit zwölf neuen, technisch beeindruckenden Werken, die oft seinen „Ottifanten“ beinhalten. Die Kunstintervention „Otto meets Albertina“ ist in den Prunksälen zu sehen.

Bei Kleidung „denselben Geschmack“: Otto Waalkes und Albertina-Direktor Ralph Gleis
Bildnis einer Dame mit Cape und Hut von Gustav Klimt und Otto Waalkes

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Tanz im Regen mit „Deine Freunde“

Die „coolste Kinderband der Welt“ hat am verregneten Sonntagabend in der ausverkauften Arena Wien gespielt. „Deine Freunde“ nehmen ihr kleines und großes Publikum ernst: Choreografien, Pyroeffekte und Lieder, die allen Spaß machen! Sogar den Securities! Von „Tanz auf dem Vulkan“, „Schokolade“, „Häschen hüpf“ bis zum Elternwunsch „Der Wasserhahn tropft“. Genial!

Unglaubliche Stimmung trotz Regens beim Arena Open-Air in Wien

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Bracos „gebender Blick“ bei den Festwochen

Die Wiener Festwochen feiern heuer 75. Jahre. Zu diesem Anlass wurde auch Braco eingeladen. Der Kroate ist für seinen „gebenden Blick“ bekannt und wird von manchen als „Wunderheiler“ bezeichnet. Bei der Festivaleröffnung am Heldenplatz starrte er 75 Sekunden lang schweigend das Publikum an. Eine Sekunde für jedes Festwochen-Jahr. Intendant Milo Rau argumentierte: „Im Grunde spiegelt er uns selber wieder.“

Braco kam und schaute.

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