Die Couch als Feind der Live-Musik?

Neben dem Westbahnhof steht aktuell ein stacheliges Sofa mit einer Botschaft: Die „unbequeme Couch“ möchte dazu animieren, wieder mehr Live-Konzerte zu besuchen – anstatt auf der Couch abzuhängen. Aber liegt es wirklich an der Bequemlichkeit der Menschen – oder nicht doch (auch) an teuren Ticketpreisen?

Popmusikerin Sophie Royer gab über der „Uncomfy Couch“ ein Gratiskonzert.

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Dresden Dolls zurück in der Arena

Nach 21 Jahren sind The Dresden Dolls in die Arena Wien zurückgekehrt – mit ihrem alten neu aufgenommen Album „Yes, Virginia (Tailor’s Version)“. Das Open-Air war gut besucht. Das Duo aus Boston hat in Österreich treue, textsichere Fans („My Alcoholic Friends“…). Sängerin Amanda Palmer erzählte, dass sie Wien erstmals im Sommer 1996 mit ihrer Mama besuchte. Ein Typ zeigte ihr gleich mal den „Friedhof der Namenlosen“ – und die Arena. Zur legendären Punk-Location sagte sie: „This is the best fucking place in the world.“

Agnes Verano (Voract) mit Amanda Palmer und Brian Viglione (The Dresden Dolls)

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Denkmal gegen Femizide

Vor fünf Jahren tötete ein Mann seine Ex-Freundin in einer Trafik in Wien. Am ehemaligen Tatort in der Nussdorfer Straße 4 befindet sich nun ein Ausstellungsraum. Künstlerin Julia Bugram erinnert dort aktuell mit einer Installation – bestehend aus Zeichnungen und Tonaufnahmen – an die vielen getöteten Frauen in Österreich.

„Sie war(en) da“ von Julia Bugram im Kunst schafft Raum.

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„Vier Jahreszeiten“ im Klimt-Stil

„The four Seasons“ heißt das neue Mural des mexikanischen Street-Art-Künstlers Farid Rueda in der Geblergasse 68. Dafür sind vier echte Musen Model gestanden. Rueda hat sich beim Malen auch von Jugendstilmaler Gustav Klimt und Plakatkünstler Alfons Mucha inspirieren lassen.

Hier fehlt der „Herbst“ noch. Inzwischen ist das Mural fertig.
(Bereits übermalte) Schildkröte von Rueda beim Kunstbogen (U6 Gumpendorfer Straße).

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„Müll-Kunst“ am Graben

Am Graben ist aktuell eine Skulptur von Bildhauerin Claudia Märzendorfer zu sehen. Ihr Werk „A Chicken Can’t Lay a Duck Egg“ zeigt unter anderem Flaschen, Kanister und Säcke. Ein Mahnmal, denn Plastik brauche „450 Jahre, um zu immer noch umweltbelastendem Mikroplastik zu zerfallen.“

„Eingefrorener“ Plastikmüll am Graben. Ein Projekt von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum.

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Koko Cappelles erste Soloshow

Rapperin Koko Cappelle hat auf der Kultursommer-Bühne im Waldmüllerpark ihre erste Soloshow gespielt – mit dem Titel „Koko Motiv“. „Meine Musik steht vor allem dafür, die Dualität in sich selbst zu würdigen“, so die Sängerin. „Man kann hart oder sanft sein, glücklich oder traurig. Man kann sein und fühlen, was immer man will. Es geht darum, all das anzunehmen und voller Liebe durchs Leben zu gehen. Lass zu, dass der Schmerz dich zu kreativen Dingen antreibt, die Veränderungen bewirken.“ Berührend: Koko Capelle stellte mit Notizbuch in der Hand ganz neue, persönliche Lieder vor. Ihre Familie schaute per Videocall zu.

Koko begeisterte mit ihrer Stimme und Performance ihre Fans – und auch die Kinder im Park.

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Sehenswürdigkeiten zum Begreifen

Um Wiens Wahrzeichen auch „begreifen“ zu können, haben Stephansdom, MuseumsQuartier, Schloss Schönbrunn und jetzt neu auch die Secession „taktile Modelle“. Letzteres wurde gemeinsam mit dem Blindenverband Wien entwickelt. Die Bronzemodelle sollen Orientierung geben und helfen, Architektur und Dimensionen zu verstehen.

Schloss Schönbrunn
MuseumsQuartier
Secession

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Von Haircules bis Haarmonie: Die besten Friseurnamen in Wien

Chaarisma, Hauptsache, Schnittpunkt, Fortschnitt? Warum haben ausgerechnet Friseure die lustigsten Namen? Keine Ahnung – aber es folgt eine Sammlung von Wiener Salons, die „hairliche“ Wortspiele im Namen haben. To be continued…

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Mendt über ihre Austropop-Rolle

Marianne Mendt eröffnete das Popfest am Wiener Karlsplatz. Die 80-jährige Sängerin wird als Mitbegründerin des Austropops gefeiert. Sie selbst sagt: „Wienerlieder und Dialekt hat es immer schon gegeben. Ein Novum war, dass ich ein junges Mädel war und eine Big Band hatte, die swingend hinter mir wunderbare Arrangements geschrieben hat. Und die Leute, die für mich geschrieben haben – ob es ein Bronner, ein Heller, ein Danzer war. Die waren sensationell und ich hab davon profitiert. Das war das wirklich Einzigartige.“

Marianne Mendt und Kuratorin Sophie Royer läuteten mit der „Glock’n“ das Popfest ein.

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Rezept auf dem Ringturm

Die 18. Verhüllung des Wiener Ringturms stammt vom moldauischen Künstler Pavel Braila und macht Appetit! Das riesige Kunstwerk zeigt, wie man Schritt für Schritt eine Weinblattroulade (Sarmale) zubereitet.

„Your Happiness is in Your Own Hands“ von Pavel Braila

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