Barbie trifft auf Jelinek

Was geschieht, wenn man den Barbie-Kinofilm mit feministischen Texten von Elfriede Jelinek mischt? Regisseurin Sophie Resch und das bernhard.ensemble zeigen das Ergebnis im neuen Mashup „Was geschah, nachdem Babsie ihren Ken…“. Ein ironisches Puppenstück im Wiener OFF Theater!

„Babsie“ als feministische Influencerin im 7. Bezirk („Babsie Land“).

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Graffiti-Särge für Wien

Die Bestattung Wien bietet ab sofort Holzsärge und Urnen mit Graffiti an. Gestaltet werden sie ganz individuell vom international tätigen Muralist und Künstler Skribl. Er freut sich über die neuen Aufträge und sagt: „In Lateinamerika und Afrika werden oft Särge bemalt.“

Skribl sprüht Graffiti-Schriftzüge, aber auch Tiere, Skelette und Totenschädel.

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Stockenreitner bricht ins Dunkel

Kabarettist David Stockenreitner ist jetzt auch Schauspieler. Er hat sich ein „zweites Standbein“ aufgebaut. „Jesus hat ja auch Tischler gelernt. Für den Fall, dass die Sohn-Gottes-Nummer nicht zieht.“ Ein Rollenangebot für die „Licht ins Dunkel“-Werbung habe er aber abgelehnt. „Da bin ich nicht behindert genug.“ Er würde zu wenig Mitleid erzeugen. „Geht er halt komisch. Na und? Kommt er halt aus Kärnten. Na und?“

„Ist da jemand?“ – „Ja, schleich dich!“ David Stockenreitner mit „Bricht ins Dunkel“ im Kabarett Niedermair

In seinem neuen Solokabarett „Bricht ins Dunkel“ (Regie: Magda Leeb) spielt Stockenreitner erneut mit seiner Behinderung – und setzt sich für eine bessere Protestkultur in Österreich ein. „Schilderbasteln und Dosenbier saufen genügt nicht.“ Er hätte da Ideen – wie „Erbrechen und Verwirrung stiften“.Und er macht sich Gedanken über das Leben sowie (die eigene) Männlichkeit. „Selbstbefriedigung ist Stoßlüften fürs Hirn.“ Es genüge außerdem völlig, wie eine Tschickstummel im Klo zu sein: „Alle scheißen auf dich, aber du gehst trotzdem nicht unter.“ Fazit: David Stockenreitner – eine Lichtgestalt des schwarzen Humors!

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Altmann und Tanzer im Dialog

Jeremias Altmann und Andreas Tanzer arbeiten seit Jahren zusammen – und haben schon gemeinsam im Kunsthistorischen Museum und Künstlerhaus Wien ausgestellt. Jetzt zeigten die beiden Künstler unter dem Titel „Overlap“ gemeinsam ihre Werke in der Nobilegasse 58. Ein Dialog zwischen Altmanns rekonstruierten Kinderzeichnungen und Tanzers Maskenfiguren.

Künstlerfreunde: Jeremias Altmann und Andreas Tanzer

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„Stermann singt“ im Kabarett

„20 Spritzer bis Amstetten“ nennt Dirk Stermann sein zweites Soloprogramm. Der 60-jährige Kabarettist steigt darin mit toter Katze am Rücken in den Regionalzug, erzählt Witze und singt über Niederösterreich. Eigentlich hätte das Programm „Stermann singt“ heißen sollen, seine Agentur hat aber „Stermann sinkt“ aufs Plakat geschrieben.

„Warum erzähl ich Ihnen das eigentlich?“ Dirk Stermann verspricht bei der Premiere im Rabenhof Theater, „dass der Abend lustiger ist, als wenn man auf einen Zug wartet, der zu spät kommt.“

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„Nackter Wahnsinn“ im Gloria Theater

„Tür zu, Tür auf“: Das Gloria Theater in Floridsdorf hat nach zwei Jahren der Ungewissheit und des Umbaus wieder eröffnet. Die neue künstlerische Direktorin Claudia Rohnefeld wählte als erstes Stück passend Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“.

Premiere im Gloria Theater mit großartigem Ensemble: Xina Ziegler, Steffi Paschke, Pia Strauss, Peter Faerber, Christoph Fälbl, Géza Terner, Daniela Lehner, Andreas Steppan und Georg Hasenzagl

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Nenda und der Krampus

Die Tiroler Rapperin Nenda hat heuer den FM4-Award bei den Amadeus Austrian Music Awards gewonnen. Im Titelsong ihres Debütalbums „KRRRA“ legt sie sich mit dem Krampus an. Warum? Das hat sie vor der Preisverleihung in der Wiener Marx Halle erzählt: „Krampus ist eine sehr schöne Tradition, die ist aber sehr männlich. Es gibt ein paar Krampusvereine, wo Frauen noch immer nicht mitmachen dürfen. Und ich glaub, als Tirolerin und Frau hab ich auch das Recht, mir einen Krampus zu krallen, und mir das Kostüm anzuziehen.“

Nenda trägt „Krampus“ bei den Amadeus Austrian Music Awards.

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Street Art in der Staatsoper

In der Wiener Staatsoper geht schon bald die Sonne auf: Der US-amerikanische Street-Art-Künstler Shepard Fairey („Obey“) hat ein Bühnenbild für das Staatsballett gestaltet. Es soll auf die heißen und mit Street Art gefüllten Straßen Miamis anspielen. Choreograf Justin Peck zeigt die „Hitzelandschaft“ ab Ende März als Teil von „Visionary Dances“.

18 Meter breit, 9 Meter hoch: Shepard Faireys Hitzelandschaft („Heatscape“) hängt aktuell in den Dekorationswerkstätten von „Art for Art“ im Arsenal.

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Michaela Obertscheider gewinnt Kleinkunstkartoffel

„Ich bin sehr überrascht! Es war so ein toller Abend“, sagte Michaela Obertscheider. Die Kabarettistin und Kreativttainerin hat am Samstag die 19. Ennser Kleinkunstkartoffel gewonnen. „Die Konkurrenz war so unterhaltsam, das Publikum wunderbar!“ Die gesamte Show – mit Moderator Clemens Maria Schreiner, Showact Elli Bauer und den Teilnehmenden Suse Lichtenberger, Jonas Bonas, Amar, Andreas Wutze und den Gebrüdern Zamarotti ist am 5. März um 23 Uhr auf ORF III zu sehen!

Siegerin Michaela Obertscheider

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Russische Rakete als Musikinstrument

Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta spielte auf Resten einer russischen Hurrikane-Rakete ein Wiegenlied – bei der Programmpräsentation der Wiener Festwochen am Badeschiff. Heuer widmet sich das Festival unter dem Titel „Republic of Gods“ den Themen Religionen, Kunst und Krieg.

Musik ist Revolution – wenn eine Rakete zum Chello wird.

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