„Gentle Monster“: Mehr Prävention als Ziel

Wenige Tage nach dem „Fall Gunkl“ und vier Jahre nach dem „Fall Teichtmeister“ feierte Marie Kreutzers neuer Film „Gentle Monster“ Premiere im Wiener Gartenbaukino – mit dem Thema Pädokriminalität: „Der Ursprung war ein Zeitungsartikel in der deutschen Zeitung ‚Die Zeit‘ im Jahr 2020 über einen großen pädokriminellen Ring in Deutschland. Und dieser Artikel hat mit bewusst gemacht, dass ich mit Sicherheit nicht nur Opfer, sondern auch Täter von sexualisierter Gewalt gegen Kinder kenne“, so Kreutzer.

Täter würden laut der Regisseurin zu viel Raum bekommen, dabei gehe es um die Opfer: „Wir können so viel mehr in der Prävention machen. Wenn es um einen prominenten Fall geht wie jetzt, dann reden wir wieder über Strafen. Letztlich wäre aber wichtiger, dass wir alles tun, um solche Fälle zu verhindern oder zumindest zu minimieren.“

Laurence Rupp, Marie Kreutzer und Jella Haase bei der Wien-Premiere

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Denkmal gegen Femizide

Vor fünf Jahren tötete ein Mann seine Ex-Freundin in einer Trafik in Wien. Am ehemaligen Tatort in der Nussdorfer Straße 4 befindet sich nun ein Ausstellungsraum. Künstlerin Julia Bugram erinnert dort aktuell mit einer Installation – bestehend aus Zeichnungen und Tonaufnahmen – an die vielen getöteten Frauen in Österreich.

„Sie war(en) da“ von Julia Bugram im Kunst schafft Raum.

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Nina Chuba: Soda Zitrone statt Wildberry Lillet

Popsängerin Nina Chuba hat ein höchst unterhaltsames Wien-Konzert in der ausverkauften Stadthalle gespielt. Dabei ließ sie ihre Fans zwischendurch wissen, dass sie ein Schnittlauchbrot gegessen hat: „Schmeckt ganz gut. Und ein Soda Zitron! Das hat mir auch so gut geschmeckt. Leute, ihr wisst einfach, wie es geht!“

9. Juli 2026: Das Wiener Publikum feierte Nina Chuba!

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Erster Eindruck über Impressionisten

In der Wiener Stadthalle macht gerade eine immersive Ausstellung über die „Impressionisten“ Halt. Hier geht es mehr um Stimmung als um Realität. Kunstkritiker Louis Leroy soll einst über ein Bild von Claude Monet gesagt haben: „Was stellt dieses Gemälde dar? Einen Eindruck! Einen Eindruck…selbst Tapeten sind ausgearbeiteter…“

Die Schau vermittelt mit digitalen Werken einen ersten Eindruck über die „Impressionisten“.

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Eisbär in der Baumgasse

Ein Set – bestehend aus Teilen wie Bär, Robbe, Eisberg und Schiff: Das Schweizer Street-Art-Duo „Nevercrew“ malt gerade auf einen Wiener Gemeindebau in der Baumgasse das Mural „Souvenir“ für die Klima Biennale.

Christian Rebecchi und Pablo Togni (Nevercrew) zeigen Natur als zerlegbaren Bausatz.

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Barbie trifft auf Jelinek

Was geschieht, wenn man den Barbie-Kinofilm mit feministischen Texten von Elfriede Jelinek mischt? Regisseurin Sophie Resch und das bernhard.ensemble zeigen das Ergebnis im neuen Mashup „Was geschah, nachdem Babsie ihren Ken…“. Ein ironisches Puppenstück im Wiener OFF Theater!

„Babsie“ als feministische Influencerin im 7. Bezirk („Babsie Land“).

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Wiener Staatsballett in „Pyjamas“

Höhepunkt des heurigen Wiener Opernballs war wie immer die Eröffnung. Besonders das Staatsballett, das zum „Carousel Waltz“ in Kostümen von Giorgio Armani tanzte, sorgte für Aufmerksamkeit. Kabarettist Paulus Bohl kommentierte humorvoll: „Ich bin ein großer Fan von Pyjamas in der Öffentlichkeit tragen und dementsprechend sehr angetan!“

Das Staatsballett tanzt in Armani-Kostümen – bei der Generalprobe

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Villa Beer öffnet für Konzerte

Die architektonisch spannende Villa Beer wurde 1929/30 von Josef Frank und Oskar Wlach gebaut. Nach einer Sanierung öffnet die Wiener Villa ab März erstmals für die Öffentlichkeit – als Museum, aber auch für Abendessen, Übernachtungen und Klavierkonzerte.

Die Villa Beer in der Wenzgasse in Hietzing: „Modern ist nur, was uns vollkommene Freiheit gibt.“
Das Wohnhaus bietet viel Platz für „eine gesellschaftliche Nutzung“.

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Blumenschmuck am Philharmonikerball

Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins wird zweimal im Jahr mit tausenden Blumen geschmückt: beim Neujahrskonzert und beim Ball der Wiener Philharmoniker. Absolut sehenswert!

Philharmoniker-Logo auf Kunstrasen.

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Profis bei Christmas in Vienna

Musikalisch-festlich und ein bisschen wie in der Kirche: „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Ein kurzer Schockmoment vor dem Galakonzert: Trompeter Thomas Gansch verletzte sich an der Lippe. Er spielte dennoch himmlisch. Ein Profi! Zu sehen auf ORF ON.

„Christmas in Vienna“ mit dem RSO, den Wiener Sängerknaben, der Singakademie sowie Ludovic Tézier, Bekhzod Davronov, Angel Blue, Julie Fuchs und Dirigent Heinz Ferlesch.

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