Der Kuss von der Straße

Es ist das berühmteste und berührendste Kunstwerk von Gustav Klimt – und nicht nur im Oberen Belvedere zu sehen! Auch in der Hernstorferstraße 12 in Wien-Penzing gibt es einen „Kuss“ – und zwar auf einer Hausmauer. Noch vor wenigen Jahren soll es an dieser Stelle ein Klimt-Restaurant gegeben haben. Heute erinnert nur noch die ansonsten oft so vergängliche Straßenkunst daran.
Top: Gratis zu sehen – ohne Timeslot und ohne Touristen!

Der Kuss - nach Gustav Klimt. Noch schöner natürlich, wenn der Zeitungsständer abmontiert ist...

Der Kuss nach Gustav Klimt. Noch schöner, wenn der Zeitungsständer abmontiert ist.

The Kiss Streetart in Vienna

Die Liebe steckt im Detail. Gold sucht man bei diesem Straßen-Liebespaar aber vergeblich.

Wettervorhersage von einst

Was ist das für eine Säule? Touristen wie Einheimische machen zur Sicherheit ein Handyfoto davon und gehen schulterzuckend weiter. Es handelt sich um ein sogenanntes Wetterhäuschen. Der Blickfänger im Wiener Rathauspark enthält ein Thermometer, ein Barometer und ein Hygrometer. Bildhauerin Maria Biljan-Bilger hat es mit bunten Keramikmosaiken verziert, die die zwölf Tierkreiszeichen darstellen. Das Wetterhäuschen wurde 1956 neu errichtet, weil das alte offenbar im Zweiten Krieg zerstört worden war. Ähnlich erging es auch anderen Wetterhäuschen in Wiener Parks. Die Stadtforschung sagt: „Einst stellten sie wichtige Treffpunkte im städtischen Getriebe dar, begehrte Informationsstätten, spezialisiert auf ein Thema, von dem schlichtweg alle betroffen sind: das Wetter.“

Vintage-Deko für Weihnachten

Oft sind Antiquitätengeschäfte so dunkel, unfreundlich und klein gestaltet, dass man sich gar nicht so recht hineingehen traut. Ganz anders ist das bei Catrinette in der Porzellangasse. Hier kann man ungestört stöbern, schauen und einkaufen. Im Angebot gibt es Möbel, Mode und Elektronikgeräte, die funktionieren! Auf Facebook wird stets über die neueste Altware informiert. Fazit: Die Wiener Porzellangasse ist wegen ihrer kleinen Spezialgeschäfte und Nahversorger ohnehin einen Spaziergang wert. Catrinette bietet dafür noch einen Grund mehr, wenn man originelle Geschenke für sich oder für Weihnachten sucht!

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Zitat über die Kaffeehaus-Gesellschaft

Zitate versüßen das Leben:

Zitat Kaffeehaus

„Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen. Dazu aber Gesellschaft brauchen“, sagte der Wiener Schriftsteller Alfred Polgar. —–

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Das beliebte Tschisi-Eis zum Selbermachen

Die Unterstützergruppe „Wir wollen das Tschisi-Eis zurück“ hat auf Facebook über 46.000 Mitglieder. Die Firma Eskimo will das Eis aber trotzdem nicht mehr zurück auf den Markt bringen. „Stadtbekannt.at“ hat daher eine Anleitung bereitgestellt, wie man sich das beliebte Tschisi-Eis selber machen kann. Laut Beschreibung muss man einfach einen „Landliebe“-Vanillepudding in den Eisschrank legen. Damit das Ganze auch nach Eis aussieht, bietet sich eine halbierte „Hohes C“-Saftpackerlform an. Ansonsten braucht man nur noch ein Eisstaberl und schon kanns losgehen. Ich hab den Test gemacht. Zugegebenermaßen weiß ich nicht mehr, wie das Tschisi-Eis genau geschmeckt hat. So wie das Selbstgemachte aber bestimmt nicht. Denn der Vanillepudding schmeckt im gefrorenen Zustand schlicht und einfach nach Vanilleeis. Aber zumindest nach sehr gutem Vanilleeis. Fazit: Nachmachen lohnt sich, aber das legendäre Tschisi-Eis darf man sich nicht erwarten. Löcher gibts auch keine…

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