Die Schöne und der Mist

Zufall oder ein Streich? Im September feiert das Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“ Premiere im Wiener Raimund Theater. Gleichzeitig wirbt die MA 48 auf Mistkübeln mit dem Spruch: „Heute: Die Schöne und der Mist“.

Musicalwerbung vs. Mistkübelspruch

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Opernhits bei Opern Air

Die Wiener Staatsoper hat die neue Saison erneut spektakulär mit einem „Opern Air“ im Burggarten eingeläutet. Bei bestem Wetter sangen Klassik-Stars mehr oder weniger bekannte Arien für tausende Fans – und Fernsehkameras. Asmik Grigorian brillierte etwa bei „Habanera“ (Carmen), Juan Diego Flórez bei „Ah! Mes amis“ (Die Regimentstochter) und Piotr Beczala bei „Nessun Dorma“ (Turandot). Und tatsächlich – niemand hat geschlafen!

Ein weiterer Höhepunkt: Asmik Grigorian und Piotr Beczala singen das Duett „Vogliatemi bene“ aus „Madama Butterfly“.

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Koko Cappelles erste Soloshow

Rapperin Koko Cappelle hat auf der Kultursommer-Bühne im Waldmüllerpark ihre erste Soloshow gespielt – mit dem Titel „Koko Motiv“. „Meine Musik steht vor allem dafür, die Dualität in sich selbst zu würdigen“, so die Sängerin. „Man kann hart oder sanft sein, glücklich oder traurig. Man kann sein und fühlen, was immer man will. Es geht darum, all das anzunehmen und voller Liebe durchs Leben zu gehen. Lass zu, dass der Schmerz dich zu kreativen Dingen antreibt, die Veränderungen bewirken.“ Berührend: Koko Capelle stellte mit Notizbuch in der Hand ganz neue, persönliche Lieder vor. Ihre Familie schaute per Videocall zu.

Koko begeisterte mit ihrer Stimme und Performance ihre Fans – und auch die Kinder im Park.

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Mendt über ihre Austropop-Rolle

Marianne Mendt eröffnete das Popfest am Wiener Karlsplatz. Die 80-jährige Sängerin wird als Mitbegründerin des Austropops gefeiert. Sie selbst sagt: „Wienerlieder und Dialekt hat es immer schon gegeben. Ein Novum war, dass ich ein junges Mädel war und eine Big Band hatte, die swingend hinter mir wunderbare Arrangements geschrieben hat. Und die Leute, die für mich geschrieben haben – ob es ein Bronner, ein Heller, ein Danzer war. Die waren sensationell und ich hab davon profitiert. Das war das wirklich Einzigartige.“

Marianne Mendt und Kuratorin Sophie Royer läuteten mit der „Glock’n“ das Popfest ein.

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Nina Chuba: Soda Zitrone statt Wildberry Lillet

Popsängerin Nina Chuba hat ein höchst unterhaltsames Wien-Konzert in der ausverkauften Stadthalle gespielt. Dabei ließ sie ihre Fans zwischendurch wissen, dass sie ein Schnittlauchbrot gegessen hat: „Schmeckt ganz gut. Und ein Soda Zitron! Das hat mir auch so gut geschmeckt. Leute, ihr wisst einfach, wie es geht!“

9. Juli 2026: Das Wiener Publikum feierte Nina Chuba!

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ESC-Drohnenshow über Schloss Schönbrunn

Die „Queen of Austria“ (Conchita Wurst) trohnte Montagnacht über Schloss Schönbrunn. Eine kurze Show mit 3.000 Drohnen stimmte auf den Eurovision Song Contest in Wien ein – mit leuchtenden Bildern von Österreichs Siegeracts. Zu sehen waren Udo Jürgens Klavier, Conchita Wurst samt Phoenix-Flügel und JJs Papierschiff. Spektakulär!

Conchita Wurst gewann den ESC 2014 in Kopenhagen mit „Rise Like a Phoenix“
Johannes Pietsch (JJ) gewann den ESC 2025 in Basel mit „Wasted Love“
Die Firma Cyberdrone zauberte Logos und Bilder über Schönbrunn.

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Nenda und der Krampus

Die Tiroler Rapperin Nenda hat heuer den FM4-Award bei den Amadeus Austrian Music Awards gewonnen. Im Titelsong ihres Debütalbums „KRRRA“ legt sie sich mit dem Krampus an. Warum? Das hat sie vor der Preisverleihung in der Wiener Marx Halle erzählt: „Krampus ist eine sehr schöne Tradition, die ist aber sehr männlich. Es gibt ein paar Krampusvereine, wo Frauen noch immer nicht mitmachen dürfen. Und ich glaub, als Tirolerin und Frau hab ich auch das Recht, mir einen Krampus zu krallen, und mir das Kostüm anzuziehen.“

Nenda trägt „Krampus“ bei den Amadeus Austrian Music Awards.

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Russische Rakete als Musikinstrument

Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta spielte auf Resten einer russischen Hurrikane-Rakete ein Wiegenlied – bei der Programmpräsentation der Wiener Festwochen am Badeschiff. Heuer widmet sich das Festival unter dem Titel „Republic of Gods“ den Themen Religionen, Kunst und Krieg.

Musik ist Revolution – wenn eine Rakete zum Chello wird.

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Wiener Staatsballett in „Pyjamas“

Höhepunkt des heurigen Wiener Opernballs war wie immer die Eröffnung. Besonders das Staatsballett, das zum „Carousel Waltz“ in Kostümen von Giorgio Armani tanzte, sorgte für Aufmerksamkeit. Kabarettist Paulus Bohl kommentierte humorvoll: „Ich bin ein großer Fan von Pyjamas in der Öffentlichkeit tragen und dementsprechend sehr angetan!“

Das Staatsballett tanzt in Armani-Kostümen – bei der Generalprobe

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„Kunstwerk“: JJ auf ESC-Laterne

Eine Delegation aus Basel ist zur offiziellen Staffelübergabe für den Eurovision Song Contest nach Wien gekommen. Als Gastgeschenk gab es eine Fastnachlaterne, die ESC-Sieger JJ zum Leuchten bringt. Das „Kunstwerk“ soll laut Bürgermeister Michael Ludwig einen „guten Platz“ in der Wiener Stadthalle bekommen.

Gastgeschenk aus Basel: JJ aus der Fastnachlaterne.

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