Eisbär in der Baumgasse

Ein Set – bestehend aus Teilen wie Bär, Robbe, Eisberg und Schiff: Das Schweizer Street-Art-Duo „Nevercrew“ malt gerade auf einen Wiener Gemeindebau in der Baumgasse das Mural „Souvenir“ für die Klima Biennale.

Christian Rebecchi und Pablo Togni (Nevercrew) zeigen Natur als zerlegbaren Bausatz.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Mutmachende Botschafterinnen

Sieben Street-Art-Porträts von Frauen und Flinta sind aktuell bei der Brunnenpassage am Yppenplatz zu sehen. Die Kunstwerke sind auf Einladung von Negin Rezaie bei einem „Fearless Collective“-Workshop gemalt worden – als Botschafterinnen für Mut und Gerechtigkeit.

Das Fearless Collektive nützt Street-Art, um mutige Menschen und ihren Einfluss zu zeigen.

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Graffiti-Särge für Wien

Die Bestattung Wien bietet ab sofort Holzsärge und Urnen mit Graffiti an. Gestaltet werden sie ganz individuell vom international tätigen Muralist und Künstler Skribl. Er freut sich über die neuen Aufträge und sagt: „In Lateinamerika und Afrika werden oft Särge bemalt.“

Skribl sprüht Graffiti-Schriftzüge, aber auch Tiere, Skelette und Totenschädel.

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Street Art in der Staatsoper

In der Wiener Staatsoper geht schon bald die Sonne auf: Der US-amerikanische Street-Art-Künstler Shepard Fairey („Obey“) hat ein Bühnenbild für das Staatsballett gestaltet. Es soll auf die heißen und mit Street Art gefüllten Straßen Miamis anspielen. Choreograf Justin Peck zeigt die „Hitzelandschaft“ ab Ende März als Teil von „Visionary Dances“.

18 Meter breit, 9 Meter hoch: Shepard Faireys Hitzelandschaft („Heatscape“) hängt aktuell in den Dekorationswerkstätten von „Art for Art“ im Arsenal.

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Roter Faden auf Wiener Gemeindebauten

„El Jerrino“ und „stone one“ besprühen seit elf Jahren Gemeindebauten – im Auftrag der Stadt Wien. Die Kunstwerke entstehen stets gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und sind durch einen „roten Faden“ miteinander verbunden. Dieser ist entweder im Kunstwerk enthalten oder wird bei Ausbesserungsarbeiten nachträglich ergänzt.

„El Jerrino“ verbindet Wiens Gemeindebauten mit einem „roten Faden“.

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Kunst-Kellner mit Pfandring

Künstler Golif hat heimlich im neunten Bezirk eine Holzfigur neben einem Mistkübel aufgestellt. Sein „Kellner“ trägt eine Halterung für zehn Pfandflaschen oder Pfanddosen. Golifs Kunstinstallation soll wohl dazu beitragen, Wiens Müllabfuhr für Pfandringe zu begeistern.

Seit Freitagabend hilft Golifs „Kellner“ beim Pfandflaschen-Sammeln.

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Calle Libre: Meidling wird Lei(n)wand

Zum zwölfjährigen Jubiläum macht das Street-Art-Festival „Calle Libre“ Station im zwölften Bezirk. Neun Hausfassaden werden unter dem Motto „Youtopia“ von Künstlerinnen und Künstlern mit bunten Murals aufgewertet. Diese Woche wird gemalt!

Paola Delfin aus Mexiko malt in der Zanaschkagasse 30

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Amnesty-Mural für Meinungsfreiheit

„Don’t just watch – take Action“. Die Wiener Künstlerin Kaethe Löffelmann hat im Auftrag von Calle Libre ein Wandbild für Amnesty International im sechsten Bezirk gestaltet. Es macht auf Meinungsfreiheit aufmerksam – und fordert zum Handeln auf.

Das Mural in der Windmühlgasse 17

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Lugner-Denkmal von Alec Monopoly

„Es passt zu meinem Charakter! Mr. Monopoly sieht wie jemand aus, der am Opernball geht“, erklärt Alec Monopoly. Der US-amerikanische DJ und Street-Art-Künstler war heuer Stargast von Jaqueline Lugner am Wiener Opernball – und bemalte ihrem Vater zu Ehren die Fassade der Lugner City.

Alec Monopoly bemalte medienwirksam die Lugner City.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Explosives Wandbild am Gürtel

Eine explodierende Maschine und ein Raubvogel unter Flammen – der in eine Landschaft abhebt: Die Sprayer El Jerrino sowie Video&Sckre haben bei der U6 Gumpendorfer Straße ein „vielleicht gar nicht so unpolitisches“ Kunstwerk gestaltet. „Ein spannungsgeladenes Bild für spannungsgeladene Zeiten“, sagt El Jerrino.

Es brennt: Politisches Mural neben der U6 Gumpendorfer Straße

Zuletzt waren an dieser „Wienerwand“ meist Schriftzüge von Wiener Fußballklubs zu sehen. Damit kann „Sckre“ nicht viel anfangen. „Ich finde Fußballgraffiti an legalen Flächen absolut verachtenswert“, schmunzelt der Künstler.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.