Fakten über Clemens Maria Schreiner

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren nahm Clemens Maria Schreiner Schauspielunterricht. Steht auf Wikipedia. Es wird schon stimmen – immerhin hat Schreiner den Eintrag einst selbst verfasst. „Seither haben ihn mehrfach Leute bearbeitet und es interessiert mich wirklich, wer das war.“ Seine Fans haben etwa ergänzt, dass Schreiner vor 13 Jahren seine erste Filmrolle in „Lilly Schönauer – Liebe gut eingefädelt“ hatte. „Das hätte ich zum Beispiel nicht eingetragen. Autsch. Aber mir war bei dem Film natürlich damals schon klar, dass ich einmal so erfolgreich sein werde, dass ich so Jugendsünden brauche“, schmunzelt Schreiner.

Schreiner wollte schon früh Kabarettist werden. Vernünftige Sachen machten ihm keinen Spaß. „Mein Kollege Peppi Hopf hat einmal gesagt: Man kann super leben vom Kabarett, du hast halt nichts zu essen.“ Schreiner schätzt im Kabarett die „völlige kreative Kontrolle“. „Der Nachteil ist, man kann sich auf niemanden ausreden. Aber ich kann den Text schreiben, wie ich glaube und spielen, wie ich glaube – und wenn ich nach zwei Monaten sage, ich probiere es anders, muss ich maximal schauen, dass die Stichworte für den Techniker passen – das ist schon sehr luxuriös.“

Clemens Maria Schreiner gewinnt im „Corona-Jahr“ 2020 den Österreichischen Kabarettpreis

Seit heute ist bekannt, dass der 31-Jährige den Österreichischen Kabarettpreis 2020 (Hauptpreis) erhält! Es ist der erste große Preis für Schreiner seit 15 Jahren. Damals bekam er als bis dato jüngster Gewinner den Grazer Kleinkunstvogel. „Ich bin sehr selektiv in der Annahme von Preisen“, erklärt Schreiner. Fakt ist eher, dass er bei Kabarettpreisen lieber moderiert als teilnimmt – und in den vergangenen Jahren acht hervorragende Programme abgeliefert hat. Das jüngste trägt den Titel Schwarz auf Weiß. Parallel dazu entstand die ORF-Unterhaltungsshow „Fakt oder Fake“, für die Schreiner als Moderator angefragt und nach einem „dreistufigen Castingprozess“ ausgewählt wurde.

Noch ein Fakt: Clemens Maria Schreiner ist kein Künstlername, sondern steht tatsächlich so in seiner Geburtsurkunde. Seinen Eltern habe der Klang gefallen. „Der Name funktioniert ganz gut. Sonst könnten die Leute nicht immer Claus Maria Schreiner sagen und da wäre es schade drum.“

Humor mit Handwaschqualität

Humor ist gerade in Krisenzeiten wichtig – daher haben Österreichs Kabarettistinnen und Kabarettisten die Livestream-Show „Pandemix“ gestartet. Während der Coronavirus-Maßnahmen melden sich jeden Freitag jeweils sechs Acts ab 20 Uhr aus ihren Wohnzimmern. Versprochen wird Humor mit Handwaschqualität – live auf Facebook und danach auf YouTube. Den Anfang haben Harald Pomper, Caroline Athanasiadis, Elias Werner, Patrizia Wunderl, Omar Sarsam und Clemens Maria Schreiner gemacht. Nach Möglichkeit soll der Humor jetzt viral gehen…

Kabarettist Clemens Maria Schreiner steht angeblich ohne Hose und „Unterflak“ vor der Handykamera. Und die Bücher hat er alle gelesen…

Die erste Show auf YouTube zum Nachsehen:

Mit schwarzem Humor zum Sieg

Christoph Fritz hat mit seinem „sehr schwarzen Humor“ den Kabarettwettbewerb „Ennser Kleinkunstkartoffel“ gewonnen. Der niederösterreichische Nachwuchskabarettist ist erst 22 Jahre alt, was sich aber „laufend ändere, fast jährlich“. Er hat Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung studiert, „was ein Euphemismus ist für: Ich habe keine echten Leidenschaften in meinem Leben und will einfach viel Geld verdienen.“ Viel zu berichten weiß er auch über seinen Heimatort „Kaffhausen am Wagram“. Die Leute dort sollen außerordentlich tolerant sein. „Solange du einigermaßen männlich, weiß, österreichisch, heterosexuell, nicht kleinwüchsig, nicht zu dick und nicht zu dünn, aber auch nicht dumm, nicht zu intelligent und auch kein Moslem, Atheist, Buddhist, Hinduist, Grüner oder Veganer bist… Und generell lässt es sich empfehlen, das Alkohol- und Cholesterinlevel konstant im lebensgefährlichen Bereich zu halten.“

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Christoph Fritz spielt den schüchternen, aber bitterbösesn Bubi

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Schreiner? Ja oder nein?

„Was Wäre Wenn“ heißt das neue Kabarettprogramm von Clemens Maria Schreiner. Pinkes oder Pfau-Hemd? Das Publikum muss entscheiden – und dann mit den Folgen leben. Fest steht, dass es eine gute Entscheidung ist, dieses Programm live zu erleben! Tipp: Ausschnitte gibt es bei der Ennser Kleinkunstkartoffel 2016 zu sehen.

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Clemens Maria Schreiner erzählt eine scheinbar improvisierte, politisch-intelligente „Liebesgeschichte“

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Rudi Schöller gewinnt 7. Ennser Kleinkunstkartoffel

Der Wiener Kabarettist Rudi Schöller gewann am Sonntagabend im BG/BRG Enns den beliebten Publikumspreis „Ennser Kleinkunstkartoffel 2014“. Schöller berichtete von politischen und persönlichen Krisen, von diskussionswürdigen Kosenamen in Beziehungen, vom Essen bei der Mama, von neuen Trends wie „Nordic Stalking“ und sang auch das eine oder andere Motivationslied mit seiner Gitarre.

Moderator Clemens Maria Schreiner, KKK-Sieger 2014 Rudi Schöller und Showact Michael Eibensteiner

Moderator Clemens Maria Schreiner, Kleinkunstkartoffel-Gewinner 2014 Rudi Schöller und Showact Michael Eibensteiner

Er setzte sich damit gegen die hochkarätigen Kollegen Elwood Loud, Ute & Tatiana, Franz Mario Prosch,  Michael Operschall und Bernhard Wagner durch. „Als Sieger der Ennser Kleinkunstkartoffel 2014 wird er mit seinem Programm „Was kostet die Welt“ im Herbst im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Enns auftreten.

Fii gewinnt Kleinkunstkartoffel

Die Kabarettisten Blitzgneisser, Michael Krappel, Guggi Hofbauer, Markus Kirchler, Urs-Sepp Troxler und Berti Fuchs ritterten bei der Kleinkunstkartoffel 2012 um die beliebte Trophäe. Schlussendlich wählte das Publikum Michael Krappel (Fii) zum Sieger. Krappel nahm in seinem Programm sämtliche Musikrichtungen gekonnt auf die Schaufel. „Ich bin sprachlos“, so Krappel, der künftig nicht nur als Beatboxer, sondern auch als Kabarettist durchs Land ziehen wird. Zu den Höhepunkten des Abends zählten die Moderatoren Blözinger und Clemens Maria Schreiner, der außer Konkurrenz Auszüge aus seinem aktuellen Programm zum Besten gab. Schreiner erzählte vom Bergsteigen im Burgenland und lieferte den rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauern ein Lachmuskeltraining.

Foto: Roland Penzinger, Michael Krappel, Robert Blöchl, Clemens Maria Schreiner.

Kleinkunstkartoffel 2013: Ab sofort können sich Kabarettisten für die nächste Kleinkunstkartoffel im Februar 2013 bewerben. (Mit Video + Kontaktdaten an: Pa-Events, EIbenstraße 10, 4470 Enns)

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch.