Weinende Geige von Williams

Wenn die „weinende Geige“ das Thema von Schindlers Liste anstimmt, ist Gänsehaut garantiert. So auch am Sonntag im Wiener Konzerthaus, wo Christian Kolonovits gemeinsam mit 130 Musikern Filmmusik von John Williams darbot. An der Sologeige brillierte Emmanuel Tjeknavorian. Ein absoluter Höhepunkt des Konzertes. Da verzieh man dem Max Steiner (Jugend)-Orchester auch den einen oder anderen Patzer. Fazit: Die Produktion, die im Dezember erneut aufgeführt werden soll, kann mit der Qualität von Hollywood in Vienna nicht mithalten. Es ist aber großartig, wenn sich immer mehr Musiker und Veranstalter bemühen, Filmmusik live im Konzertsaal aufzuführen.

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Best of John Williams im Konzerthaus

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Proben mit dem Meister

Bevor es für das Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) drei Wochen lang auf Asien-Tournee geht, proben die Musiker mit Cornelius Meister noch intensiv im ORF RadioKulturhaus. Am Programm stehen Werke von Mozart und die Symphonie Nr. 1 in c-Moll von Johannes Brahms. Fazit: Ein Erlebnis! Perfekt zum Abschalten und Genießen nach der Arbeit. Tipp: Auf Facebook werden die Musiker regelmäßig von der Reise und den Konzerten in Bangkok, Osaka etc. berichten.

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Probe am 2. Februar im großen Sendesaal

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Joshua Radin: Winter in Wien

Sein Song Winter ist durch die Krankenhaus-Serie „Scrubs“ weltberühmt worden. Am Samstag spielte Joshua Radin diesen live bei seinem ausverkauften Konzert im Chaya Fuera. Gemeinsam mit zwei Musikern stand der US-amerikanische Songwriter mit seinem Hut nicht nur auf der Bühne, sondern auch mitten im Publikum. Neben Hits wie Brand New Day, I Missed You und Closer probierte er auch neue Songs wie High And Low aus. Am Ende des Konzertes versprach Radin, ab jetzt öfters in Wien aufzutreten.

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Radin hatte viel Spaß bei seinem erst zweiten Auftritt in Wien

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Die Kunst von „Star Wars“

Wer sich auf den neuen „Star Wars“-Film „Das Erwachen der Macht“ einstimmen möchte, muss zu Star Wars Identities ins MAK gehen. Der Eintritt kostet zwar bis zu 25 Euro, aber es zahlt sich aus. Denn die cineastische Ausstellung ist aufwendig gemacht und höchst unterhaltsam: Jeder Besucher bekommt einen Audioguide und ein Armband mit Chip. Damit kann man sich bei zehn interaktiven Stationen seinen eigenen Star-Wars-Charakter zusammenstellen. Wer keine Freude an Psychotests und Spielchen hat, dem verraten die Stationen auch einfach so viele Hintergrundinfos zu den sieben Blockbuster-Filmen.

Wirklich beeindruckend sind die Originalkostüme, Zeichnungen und Raumschiffmodelle. Man erfährt vieles über die Entstehung der Charaktere wie Yoda, Chewbacca, Boba Fett, Darth Vader und die Sturmtruppen. Für die richtige Stimmung im Museum sorgen Lichtdesign, Ausstellungsfilme und Musik. Fazit: Sowohl für „Star Wars“-Fans als auch Familien ein Muss!

 

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Schreiner? Ja oder nein?

„Was Wäre Wenn“ heißt das neue Kabarettprogramm von Clemens Maria Schreiner. Pinkes oder Pfau-Hemd? Das Publikum muss entscheiden – und dann mit den Folgen leben. Fest steht, dass es eine gute Entscheidung ist, dieses Programm live zu erleben! Tipp: Ausschnitte gibt es bei der Ennser Kleinkunstkartoffel 2016 zu sehen.

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Clemens Maria Schreiner erzählt eine scheinbar improvisierte, politisch-intelligente „Liebesgeschichte“

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Staatsoper feiert bereits Weihnachten

In sechs Wochen ist Weihnachten. Darauf machte heute das Ensemble „Phil Blech“ in der Wiener Staatsoper aufmerksam. Im Gustav Mahler-Saal gaben die Musiker, die zu einem großen Teil den Wiener Philharmonikern angehören, eine Kostprobe ihrer neuen CD „Weihnachten“. Zu hören waren auch die Wiener Sängerknaben, die neben dem Chorus Viennensis und dem Tenor Piotr Beczala bei der CD mitgewirkt haben. Fazit: Wien präsentiert sich mit dieser qualitativ hochwertigen Aufnahme einmal mehr als Musik- und Weihnachtsstadt. Hörempfehlung – besonders für Brassfans!

Phil Blech widmeten ihre zweite CD dem Wiener Advent.

Phil Blech widmeten ihre zweite CD dem Wiener Advent.

Dominique Meyer bei der CD-Präsentation

Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der CD-Präsentation

Phil-Blech-Leiter Anton Mittermayr und die Wiener Sängerknaben

Phil-Blech-Leiter Anton Mittermayr und die Wiener Sängerknaben

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Von Putin und kleinen Menschen

Randy Newman ist alt geworden. Dennoch begeisterte der 71-Jährige beim gestrigen Konzert in Wien. Das lag zum einen an seinen Hits wie “You’ve Got A Friend”, „I Love To See You Smile”, “My Life Is Good”,  “You Can Leave Your Hat On”, „I’m Dead (But I Don’t Know It)“ oder auch „Feels Like Home“. Was dabei die Stimme nicht mehr schaffte, übernahm das Klavier. Viele Lacher erntete Newman mit Anekdoten zwischendurch. Er bezeichnete etwa seinen Song „Short People” als  „die schlechtestmögliche Art von Hit, die man habe kann.“ Denn nun hasse ihn ein „winziges Segment der Bevölkerung.“ Sein Lied „I Miss You“ schrieb und widmete er seiner ersten Frau, während er bereits mit der zweiten vermählt war. Newman präsentierte auch Neues – etwa den „Putin„-Song.

Randy Newman im MuseumsQuartier (Halle E) in Wien

Randy Newman im MuseumsQuartier (Halle E) in Wien

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Ein Streit als Dankeschön

Wenn sich zwei Kabarettisten streiten, dann freut sich das Publikum. Zumindest war das bei der Verleihung des Österreichischen Kabarettpreises in der Wiener Urania so. Dort lieferten sich Matthias Egersdörfer und Martin Puntigam in ihren jeweiligen Dankesreden einen grenzgenialen, verbalen Kampf darüber, wer den – gemeinsam erhaltenen  – Förderpreis mehr verdient habe. Schade, dass ihr Programm „Erlösung“ erst wieder im März 2016 im Kabarett Niedermair zu sehen ist. Großartig waren auch maschek, die für die Sonderpreisträger von der Tagespresse eine Filmlaudatio hielten. Mehr als würdig präsentierte sich Florian Scheuba, der zurecht den Hauptpreis gewonnen hatte.

Deutschland vs. Österreich bei Egersdörfer gegen Puntigam

Deutschland vs. Österreich bei Egersdörfer gegen Puntigam

maschek ließ die Bundesregierung die Laudatio verkünden

maschek ließ die Bundesregierung die Laudatio verkünden

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Eine Gala für die Filmmusik

Es gibt kein Konzert, auf das ich mich jedes Jahr so freue wie auf Hollywood in Vienna. Gestern wurde James Newton Howard bei der Filmmusikgala im Wiener Konzerthaus ausgezeichnet. Höhepunkt war, als das RSO Wien gemeinsam mit Keith Lockhart und zahlreichen Solisten die Themen von The Village, Blood Diamond und The Dark Knight sowie den Song He Sleeps aus Pretty Woman aufführten. Ein Traum! Ein kleiner Dämpfer war Moderator Steven Gätjen, der es mit deutschem Humor versuchte. „Ich hatte auch grad etwas Pipi im Auge“, sagte er etwa nach der Verleihung des „Max Steiner Film Music Achievement Awards“ an Howard. Fazit: Ein musikalisch-traumhafter Abend, der wenig(er) Worte bedarf. Nachzuhören am 18. Oktober um 19.30 Uhr auf Ö1 und am 25. Oktober um 20.15 Uhr auf ORF III. Absolute Empfehlung für Filmmusik-Fans!

Hollywood in Vienna 2015

Hollywood in Vienna 2015 – ein Gesamtkunstwerk bestehend aus grandioser Filmmusik, Musikern, Solisten, Konzerthalle und Lichttechnik.

James Newton Howard

James Newton Howard bekam 2015 den Max Steiner Award verliehen.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Im Bann der Mafia-Musik

Wenn die Trompete den weltberühmten Godfather Waltz von Nino Rota spielt, ist Gänsehaut garantiert. Generell ist die Musik von Francis Ford Coppolas Meisterwerk „Der Pate“ (1972) ein Erlebnis. Noch intensiver kann man den Film mit Liveorchester erleben. Gestern Abend spielte etwa das Tschechische Nationale Symphonieorchester (CNSO) mit Dirigent Justin Freer die Musik zum Film in der Wiener Stadthalle. Fazit: Karten um 80 Euro sind eine Menge Geld, die Bildqualität ist nicht gerade atemberaubend, die Akustik in der Stadthalle auch nicht. Aber das Orchester spielte hervorragend und die Gelegenheit, diese Filmmusik live zu hören (und zu sehen) ist ein einmaliger Genuss. Top!

"The Godfather live" in der Wiener Stadthalle

„The Godfather live“ in der Wiener Stadthalle

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.