Traumbilder von Max Ernst

Nicht nur die Best-Of-Schau „Monet bis Picasso“ ist derzeit in der Wiener Albertina zu sehen, sondern auch zwei Sonderausstellungen über Max Ernst und Erwin Wurm. Zweitere ist ein bisschen langweilig. Gezeigt werden Fotografien von alten nackten Männern, die mit schwarzer Farbe übermalt wurden. Hat man ein Bild gesehen, hat man alle gesehen. Höchst interessant ist hingegen die umfangreiche Max Ernst-Schau. Für diese sollte man sich Zeit nehmen. Die farbenfrohen und detailreichen Traumbilder sind voller Rätsel und Botschaften. Manchmal wirken sie erotisch, manchmal auch verstörend – doch allesamt sind sie interessant und sehenswert.

Erwin Wurm Max Ernst

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Albertina-Stiege als Kunstobjekt

Die Stiege zur Albertina dient mit neuem Kunstmotiv wieder als Fotomagnet für Touristen. Das gezeigte Werk ist von László Moholy-Nagy und heißt „Ungarische Felder, 1919“. Das Original, ein 40×60 Zentimeter großes Ölgemälde auf Leinwand, ist in der Albertina natürlich ausgestellt. Bereits 2011 wurde der Stiegenaufgang des Museums als werbewirksame Ausstellungsfläche genützt. Damals wurde Claude Monets Seerosenteich als XXL-Gemälde auf die Stiegen geklebt.

Albertina Stiege

Kunst

Update: Seit April 2013 schmückt eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte die Außentreppe der Albertina: Claude Monets Seerosenteich. Leider wird das Bild durch einen Werbeschriftzug verschandelt.

Seerose

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Nostalgie im Café Cinema

Wer sich für Film und Kino begeistert, sollte sich das Café Cinema in Berlin-Mitte nicht entgehen lassen. Es befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in der Nähe der Hackeschen Höfe. Die Wände des kleinen Lokals sind mit alten Filmplakaten tapeziert und an der Decke hängen große Filmscheinwerfer. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen und die mit Graffiti-Kunst besprühten Wände bewundern. Das nostalgische Flair ist also einzigartig. Hier treffen sich Studierende, Künstler und Kreative auf einen Kaffee oder ein, zwei, drei Bier.

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Kunst aus Krakau

Kunst kann man in Polen auch auf der Straße kaufen: Die folgenden Fotos zeigen einen originellen Stand in Krakau, der eine Mauer als Verkaufsfläche nützt. Zu den beliebtesten Motiven scheinen halbnackte Balletttänzerinnen zu gehören. Auch Naturbilder und farbenfrohe Aquarelle gehören zu den Bestsellern.

Kunst in Krakau2

Kunst in Krakau

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Zigarettenpackungen als Kunst

Was tun mit leeren Zigarettenschachteln? Eine kreative Möglichkeit wäre, die Packungen zu sammeln und Kunstobjekte daraus zu basteln. (Oder zumindest Dekorationsgegenstände.) Das Latte Grande in Wien verschönert den Zugang zum WC beispielsweise mit diesem Wandbild:

zigaretten

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Spielplatz im Wien-Museum

Das Wien-Museum lockt derzeit mit der sehr kleinen, aber feinen Sonderausstellung „Spiele der Stadt“: Die Schau zeigt viele Spiele, die in der Bundeshauptstadt rund um den zweiten Weltkrieg gespielt wurden. Darunter Monopoly, Schach, Puppenhäuser, dutzende Kartenspiele, Hitlerjugend-Strategiespiele, aber auch Spielautomaten und Bauklötze. Die gezeigten Gegenstände sind spannend, erinnern an die Kindheit und manchmal an einen Spielzeug-Flohmarkt. Fazit: Eine Schau für Alt (Ausstellung) und Jung (Riesenspielplatz)!

Spielplatz

Baumeister

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Karikaturen über die Politik in Österreich

„Alles Bestens – Karikaturen & Cartoons aus Österreich“ heißt die neue Ausstellung im Wiener Museumsquartier (Freiraum). Rund 150 Werke von 40 heimischen Künstlern wie Gerhard Haderer, Bernd Erlt oder Rudi Klein sind im Original zu sehen. Die meisten Zeichnungen werfen einen überzeichneten aber auch entlarvendenden Blick auf die österreichische Politik, auf die Korruptionsskandale oder die Finanzkrise. Höhepunkte sind jene Werke, bei welchen auch die Bleistiftskizzen dabei sind. Hier kann man die Entstehung einer Karikatur – vom Auftrag der Zeitung bis zur fertigen Zeichnung – nachverfolgen. Obwohl man die Ausstellung in einer halben Stunde durch hat und viele Bilder schon bekannt sind, kostet der Eintritt sieben Euro. (Keine Studentenvergünstigung!) Das ist ein bisschen viel – vor allem, weil daneben gleich der Komikshop ist, wo man sich tausende Kartikaturen kostenlos ansehen kann. Die „Alles Bestens“-Ausstellung dauert noch bis 17. Februar. Weitere Infos.
Karikatur

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Kunst aus Pappbecher

Kunst oder günstige Schaufenster-Dekoration? In einem Geschäft der Gumpendorferstraße in Wien werden derzeit große Kugeln – gebastelt aus Pappbechern – ausgestellt. Die Becher werden ausschließlich durch Heftklammern zusammengehalten. Eine gute Idee, die wahrscheinlich leicht nachzumachen ist, nur wenige Euro kostet und auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgt.

Pappbecherkunst

Pappbecherkunst

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Seiltänzer und Vögel aus Stahl

Große Kunst: Maler und Bildhauer Johann Lengauer präsentierte vergangene Woche seine neue Ausstellung „Getragensein“ im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik. Zu sehen war beispielsweise ein lebensgroßer Seiltänzer, der über den Köpfen der Ausstellungsbesucher balancierte. Außerdem konnte man sich auf einen königlichen Stahltron setzen. Ein wiederkehrendes Thema in Lengauers Kunst sind seine „Archetypen“-Figuren, die als Könige, Narren, Krieger oder Hoffnungsträger die verschiedenen Grundhaltungen zum Leben symbolisieren sollen. Hier ein paar Eindrücke:

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Musikinstrumente als Straßenkunst

In der Neustadt von Jerusalem werden derzeit Kunstobjekte in Form von Instrumenten auf einer Einkaufsstraße ausgestellt. Die Werke stammen von Künstlern wie Betty Moller, Dorit Levenstein, Moshe Harel, Ruth Golan-Henel, Zeev Primor oder Reuven Gafni. Sie können aber nicht nur bestaunt, sondern auch gekauft werden. Eine mutige und großartige Aktion, Kunst von den schicken Galerien auf die Straße zu holen. Hier ein paar Bilder:

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