Der Geist des Mumok

Er erinnert ein bisschen an Jack aus „The Nightmare Before Christmas“ und ist derzeit der Eyecatcher im Wiener Museumsquartier: „Der Geist“ weist auf eine aktuelle Ausstellung des österreichischen Künstlers Franz West hin, die noch kurze Zeit im Mumok zu sehen ist. Man kann übrigens wunderbar den eigenen Kopf in seinen Mund stecken und dabei einen Blick in das Innere des Geistes werfen. =)

Geist

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Spongebob als Stromkasten

Wer die Windmühlgasse in Wien entlangspaziert, wird sich über eine Begegnung mit „Spongebob Schwammkopf“ in Form eines Stromkastens freuen. Doch nicht nur Spaziergänger und Nachtschwärmer finden das auffällige Fotomotiv gelungen, sondern auch Hunde. Das beweist schon einmal die Pfütze auf der Straße. Vielleicht auch deshalb der erschrockene Gesichtsausdruck. „Spongebob wurde auf einem Foto markiert…“

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Fantasiebilder im XXL-Format

Claus Hager aus St. Florian ist unter die Künstler gegangen: Seit ein paar Monaten malt er Bilder, die frei in seinem Kopf entstehen. „Eigentlich zeichne ich schon mein ganzes Leben, jedoch waren das immer nur Skizzen auf Papier, die nach ihrer Vollendung immer im Mistkübel gelandet sind.“ Jetzt ist das anders. Claus möchte Werke für die Ewigkeit schaffen. Hauptsächlich malt er auf Keilrahmen, die mit Baumwolle bespannt sind. Für die Konturen verwendet er Edding-Marker und zum Ausfüllen Filzstifte mit intensiven Farben.

Gut Ding braucht Weile: Bis ein Werk fertig ist, können schon einmal 20 Stunden vergehen.

Gut Ding braucht Weile: Bis ein Werk fertig ist, können schon einmal über 20 Stunden vergehen.

Sein bisher größtes Kunstwerk entstand auf einer Zimmerwand in der Größe von 4,5x2,5 Meter.

Sein bisher größtes Kunstwerk entstand auf einer Zimmerwand in der Größe von 4,5×2,5 Meter.

Claus beginnt seine Werke meistens in der Mitte und erweitert sie dann Schritt für Schritt. Ein Vorzeichnen oder Planen gibt es bei seinen eigenen Werken nicht. Für Auftragsarbeiten ist er dennoch offen. „Finanziell geht es mir derzeit nur darum, dass meine Materialkosten gedeckt sind“, so Claus. Für ihn zählt die Freude, die er durch sein neues Hobby – das Malen – erhält.

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Posaunen-Graffiti als Hingucker

Die Musicbar „Sincopa“ in Barcelona hat ihre Schaufenster-Rollgitter von Graffitikünstlern verzieren lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am ersten Gitter ist das Logo der Bar sowie eine Posaune zu sehen. Am zweiten Gitter werden die Buchstaben durch Kästchen getauscht und die Posaune besteht nur noch aus Ecken und Kanten. Die Gegenüberstellung erinnert an Computerprobleme – wenn beispielsweise eine Schrift im System fehlt oder ein Passwort eingegeben werden muss. Sehr originell! Super Hingucker!

Die runde Posaune.

Die runde Posaune.

Die Pixelposaune.

Die Pixelposaune.

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Buchstabenkunst am Flughafen

Wer seine Reise vom Wiener Flughafen aus startet, kommt an einem besonderen Kunstprojekt nicht vorbei: „ZeitRaum“ heißt das Großprojekt der Ars Electronica, das seit wenigen Monaten für Aufsehen sorgt. Dabei handelt es sich um dutzende Bildschirme, die ein Wörtermeer in verschiedenen Sprachen projizieren. Diese Installationen befinden sich beim Check-In, Sicherheitscheck und im Wartebereich. Die Bewegungen der Wörter sollen durch die vorbeigehenden Passagiere beeinflusst werden.

Medienkunst für die reisende Masse: Rund 37.000 Passagiere werden angeblich täglich durch die Installationen gescheust.

Medienkunst für die reisende Masse: Rund 37.000 Passagiere werden angeblich täglich durch die Installationen geschleust.

Auf dem Weg zum Pier kommen die Passagiere noch an weiteren künstlerischen Arbeiten vorbei. Ein Beispiel dafür wäre die „Industrious Clock“ von Yugo Nakamuras. Das ist eine digitale Uhr, deren Ziffern im Sekunden-, Minuten- und Stundentakt wechseln. Dies geschieht, indem sie von einer Hand neu gezeichnet, ausradiert, neu gezeichnet, wieder ausradiert (…) werden. Da vergeht die Zeit am Flughafen gleich viel schneller!

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Kunst auf der Skihütte

Im wunderschönen Zillertal im Skigebiet Hochfügen befindet sich auf einer Höhe von 2350 Metern die Wedelhütte. Diese wurde erst vor wenigen Jahren eröffnet und dient als nobles Berghotel und Einkehrrestaurant. Auch Kunst spielt auf dieser Berghütte eine Rolle, denn in dieser Saison werden dort Malerein in Ölmischtechnik von Christin Maria Beck ausgestellt. Auf sämtlichen Bildern werden Rehe als Skifahrer dargestellt. Echte Ski oder Geweihe, die auf vielen Gemälden kleben, dienen als Hingucker. Man mag es glauben oder nicht, doch bei den Rehbildern handelt es sich um käufliche Kunst. Jedes Bild kann für rund 2000 Euro erworben werden.

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Traumbilder von Max Ernst

Nicht nur die Best-Of-Schau „Monet bis Picasso“ ist derzeit in der Wiener Albertina zu sehen, sondern auch zwei Sonderausstellungen über Max Ernst und Erwin Wurm. Zweitere ist ein bisschen langweilig. Gezeigt werden Fotografien von alten nackten Männern, die mit schwarzer Farbe übermalt wurden. Hat man ein Bild gesehen, hat man alle gesehen. Höchst interessant ist hingegen die umfangreiche Max Ernst-Schau. Für diese sollte man sich Zeit nehmen. Die farbenfrohen und detailreichen Traumbilder sind voller Rätsel und Botschaften. Manchmal wirken sie erotisch, manchmal auch verstörend – doch allesamt sind sie interessant und sehenswert.

Erwin Wurm Max Ernst

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Albertina-Stiege als Kunstobjekt

Die Stiege zur Albertina dient mit neuem Kunstmotiv wieder als Fotomagnet für Touristen. Das gezeigte Werk ist von László Moholy-Nagy und heißt „Ungarische Felder, 1919“. Das Original, ein 40×60 Zentimeter großes Ölgemälde auf Leinwand, ist in der Albertina natürlich ausgestellt. Bereits 2011 wurde der Stiegenaufgang des Museums als werbewirksame Ausstellungsfläche genützt. Damals wurde Claude Monets Seerosenteich als XXL-Gemälde auf die Stiegen geklebt.

Albertina Stiege

Kunst

Update: Seit April 2013 schmückt eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte die Außentreppe der Albertina: Claude Monets Seerosenteich. Leider wird das Bild durch einen Werbeschriftzug verschandelt.

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Nostalgie im Café Cinema

Wer sich für Film und Kino begeistert, sollte sich das Café Cinema in Berlin-Mitte nicht entgehen lassen. Es befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in der Nähe der Hackeschen Höfe. Die Wände des kleinen Lokals sind mit alten Filmplakaten tapeziert und an der Decke hängen große Filmscheinwerfer. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen und die mit Graffiti-Kunst besprühten Wände bewundern. Das nostalgische Flair ist also einzigartig. Hier treffen sich Studierende, Künstler und Kreative auf einen Kaffee oder ein, zwei, drei Bier.

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Kunst aus Krakau

Kunst kann man in Polen auch auf der Straße kaufen: Die folgenden Fotos zeigen einen originellen Stand in Krakau, der eine Mauer als Verkaufsfläche nützt. Zu den beliebtesten Motiven scheinen halbnackte Balletttänzerinnen zu gehören. Auch Naturbilder und farbenfrohe Aquarelle gehören zu den Bestsellern.

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Kunst in Krakau

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