Entspannung mit Mozart

Die Antwort auf die Frage „Wie lange dauert es?“ gehört für viele zu den Hauptkriterien, ob sie ein Konzert besuchen oder nicht. Die Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart macht einem die Entscheidung leicht. Eine gute Stunde lässt es sich auf jeder Kirchenbank aushalten. Noch dazu, wenn das Werk vom Chor Ad Libitum und dem Ensemble Sonare Linz und der Leitung von Heinz Ferlesch aufgeführt wird, wie dies am Samstagabend in St. Valentin der Fall war. Großartig auch die Solisten Maria Erlacher, Simone Vierlinger, Richard Klein und wahrscheinlich auch Matthias Helm (Der Bass hatte nicht wirklich viel zu tun in dieser Messe). Fazit: Eine Stunde Entspannung und Genuss.

Mozarts c-Moll-Messe in der Kirche Langenhart

Mozarts c-Moll-Messe in der Kirche Langenhart

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Akrobatik an der Orgel

Keine Frage, die Orgel ist sowohl akustisch als auch optisch ein beeindruckendes Instrument. Schade nur, dass man in den meisten Kirchen den Orgelspieler am Balkon nicht sieht – selbst wenn man sich für den Versuch den Hals verrenkt. Daher ist es umso empfehlenswerter, sich einmal einen Orgelabend im Anton Heiller-Saal am Wiener Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchemusik anzuhören.

Marco Paolacci spielt "Trois Danses" von Jehan A. Alain

Marco Paolacci spielt „Trois Danses“ von Alain

Hier sitzt man direkt hinter dem Protagonisten und hört nicht nur, sondern sieht auch, welche Tasten gedrückt, welche Pedale bedient und welche Register gezogen werden. Man fiebert mit dem Notenwender mit, der keinen Fehler machen darf, und natürlich mit dem Künstler, der seine Füße verrenkt und dirigiert, während er auf bis zu drei Tastaturen gleichzeitig werkt. Fazit: Wow! Selbst wenn man normalerweise auf Orgelmusik pfeift, sollte man ein gutes Orgelkonzert mal aus nächster Nähe gesehen und gehört haben.

Studierende von Pier Damiano Peretti im Anton Heiller-Saal

Studierende von Pier Damiano Peretti bei einem Konzert im Anton Heiller-Saal

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Cocktail aus James Bond-Hits

Das Beste an den 23 James Bond-Filmen ist die Musik. Stimmt nicht ganz, aber Songs wie „Skyfall“ von Adele, „Goldfinger“ von Shirley Bassey oder das „James Bond Theme“ von John Barry zählen vereinfacht gesagt zu den großen Werken der Filmmusik. Jetzt hatte Pianist Bela Koreny die Idee, einen Teil der James-Bond-Hits auf die Bühne zu bringen. Statt einem großen Orchester spielt nur ein Klavier, als Sängerinnen lud er Maya Hakvoort, Sandra Pires und Nazide Aylin ein.

James-Bond-Hits in Minimalbesetzung. Noch schöner wäre es ohne Mikrofon-Verstärkung gewesen!

Bond-Hits in Minimalbesetzung. Noch schöner wäre es ohne Mikrofon-Verstärkung gewesen!

Bei der heutigen Premiere im Theater Akzent begeisterte diese Idee das Publikum. Bei den Solonummern zeigten die Sängerinnen ihr Können, bei den gemeinsamen Einlagen wurde hingegen manchmal eher gegeneinander gesungen. Es kann eben nur ein wahres Bond-Girl geben. Zu den Höhepunkten des Abends zählten die Anekdoten von Koreny, der glaubhaft und unterhaltsam von seinen Begegnungen mit diversen Bond-Darstellern erzählte. Fazit: Ansehen lohnt sich! Für den 15. November gibt es noch Karten.

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Elton John begeistert mit Best-of-Show

Von Elton John kann man halten, was man will. Aber seine Stimme ist unverwechselbar, seine Hits wie „Circle of Live“, „Your Song“ oder „Rocket Man“ haben die Musikwelt bereichert und seine Live-Konzerte sind ein Besuch wert. Gestern zeigte sich der Weltstar bei seiner zweieinhalbstündigen Wien-Show von seiner besten Seite. Hier zwei Fotos:

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Elton John 2013: Schräges Outfit, klassische „Wien ist super“-Ansagen, ein bisschen Lob für den Life Ball, geniale Band, volle Power, virtuoses Klavierspiel.

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Nach zwei Stunden sprangen die Fans von ihren Sesseln und machten aus dem Sitz- ein Tanzkonzert. Elton John zeigte sich publikumsnah und gab Autogramme.

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Symphoniker am Heldenplatz

Am 8. Mai spielten die Wiener Symphoniker ein Gratis-Konzert am Heldenplatz. Tausende Menschen kamen – ausgerüstet mit Picknickdecken und Bierdosen – und setzten sich auf die Wiese, um bei einzigartigem Flair und schönstem Wetter dabeizusein.

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Dieses Konzert wäre eine Chance gewesen, das Interesse für klassische Musik in der Bevölkerung zu erhöhen. Leider wurde jeder Genuss durch eine halbe Stunde „Festreden“ (Wen interessierts?) und viel zu leiser Verstärkung durch die Lautsprecheranlagen auf einem Minimum gehalten. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr besser…

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Standing Ovations für Pro Brass

„Weil‘s wurscht is‘“ – unter diesem ungewöhnlichen Motto spielte das Blechbläserensemble PRO BRASS auf Einladung von Pa-Events vergangenen Sonntag eine Musikrevue in der Stadthalle Enns. PRO BRASS-Chef Alfred Lauss-Linhart führte als humorvoller und schräger Moderator unterhaltsam durch den Abend.

Songeinlagen, Alfred Lauss-Linhart und seine Musikrevue

Songeinlagen! Im Hintergrund: Alfred Lauss-Linhart vor seinem Musikrevue-Radio.

Zu den musikalischen Höhepunkten gehörte neben dem Trompetenkonzert in Es-Dur von Johann Nepomuk Hummel, gespielt vom Startrompeter  Hans Gansch, ein Medley aus der Bizet-Oper Carmen, ein Brassarrangement der Cello-Suite von Bach, diverse Gesangseinlagen der PRO BRASS-Mitglieder sowie ungewöhnliche Variationen von bekannten Songs wie „Over the Rainbow“ oder „Die Vogelhochzeit“.

Hans Gansch spielt "Carmen".

Hans Gansch spielt ein Solo aus „Carmen“.

Am Ende der Pause mischten sich die Musiker im Foyer unter die Gäste und kündigten mit der bekannten „Star Wars“-Melodie „Cantina Band“ den zweiten Konzertteil an. Dieser fand nach drei Zugaben, Standing Ovations und dutzende Bravo-Rufen seinen krönenden Abschluss.

Hans Gansch beim Hummel-Konzert.

Hans Gansch beim Hummel-Konzert.

Der Kulturverein Pa-Events freute sich sehr über diesen musikalisch hochwertigen Abend und bedankt sich bei den Besuchern, die aus ganz Oberösterreich und Niederösterreich angereist waren, für ihr Kommen. Obmann Florian Kobler: „Es war ein besonderes Erlebnis, solche Profimusiker in Enns live erleben zu dürfen.“ „Das war steil“, zeigte sich Stadtpfarrer Pater Martin Bichler beeindruckt.

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„Unglaublich“ kommentierte TSE-Chefin Gaby Pils das Konzert. „Geniale Musiker. Es war ein Wahnsinn. Danke für die wunderbaren Stunden“, meinte Besucherin Petra Schober. „Ein geniales Konzert“ fügte Besucherin Birgit Freudenthaler hinzu. Auch die vielen Musiker der umliegenden Musikvereine – wie MV-Enns Obmann Günther Leutgeb oder CNH-Orchester St. Valentin-Obmann Harald Gritzner – nützten die Gelegenheit mit den Profis von PRO Brass ins Gespräch zu kommen.

Gut besuchtes Jubiläumskonzert.

Gut besuchtes Jubiläumskonzert.

Ebenfalls beim Konzert dabei: Vizebürgermeister von Enns Harald Weingartner, Vizebürgermeister von Ennsdorf Walter Forstenlechner, Ex-Bürgermeister von Kronstorf Willi Zuderstorfer, Brigadier Berthold Prüller und viele mehr.

Standing Ovations nach 2,5 Stunden Konzert!

Standing Ovations nach 2,5 Stunden Konzert!

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Die Trompete begrüßt den Frühling

Am 8. März begrüßt das Collegium Ennsegg mit einem Konzert im Schloss Ennsegg den Wechsel der Jahreszeiten. Am Programm steht unter anderem das Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn. Als Solistin konnte die Ennsdorferin Martina Wirth gewonnen werden. Kulturblogger.at traf sie vorab zum Interview.

Warum steht das Trompetenkonzert von Haydn auf dem Konzertprogramm?
Da geht mein Dank an Christoph Bitzinger, der es aufs Programm gesetzt hat! Als Gründer des „Collegium Ennsegg“ wählt er seit Jahren ambitioniert und treffsicher die Musikstücke aus. Seit der Orchestergründung 2008 mit dabei, erinnere ich mich an viele erfolgreiche und sehr schöne Konzerte.

Martina Wirth

Können Sie das Werk kurz beschreiben?
Joseph Haydns Trompetenkonzert in Es-Dur beginnt fröhlich im 1. Satz (Allegro), genießt gehend den 2. Satz (Andante) und beschließt im Finale, bei Fröhlichkeit zu bleiben (Allegro). Wir werden das Stück in kammermusikalischer Besetzung darbieten. Es wurde 1796 für den Trompetenvirtuosen Anton Weidinger geschrieben, der zu Haydns Freude mit seiner neu entwickelten Klappentrompete erstmals in der Geschichte der Trompete in der Lage war, eine chromatische Linie zu spielen. Bisher kannte man die Trompete als heroisches und fanfarenartiges Instrument, das auf die Naturtonreihe beschränkt war.

Welche Verbindung haben Sie zum Stück?
An Haydns Konzert kommt kein Trompeter vorbei. Bereits sehr früh lernte ich den 2. Satz kennen. Um in ein Berufsorchester aufgenommen zu werden, muss man in der ersten Auswahlrunde unter anderem den 1. Satz beherrschen, und mit den Mitbewerbern um die Wette spielen.

Welche Herausforderungen müssen Sie als Trompeterin beim Spielen dieses Werkes bewältigen?
Eine besondere Aufgabe stellt es nun dar, das ganze Konzert gemeinsam mit einem tollen Orchester zu musizieren. Die Herausforderung ist, trotz der fast unzähligen hervorragenden Interpretationen namhafter Trompeter, seinen ganz persönlichen Zugang zu finden.

Wie bereiten Sie sich auf das Konzert vor?
Ich übe natürlich. Und ich suche Haydn. Auf Tonträger, im Geschichtsbuch, in Gesprächen, im eigenen Spiel, im Konzert, im Herzen. Ich hatte tolle Hilfe für die Zeit der Vorbereitung von meinem lieben Mann und meinen Kids (sie sind unbarmherzige Kritiker!), von meinem früheren Lehrer, einer lieben Freundin, die Pianistin ist.

Warum spielen Sie Trompete? Was ist das Schöne an diesem Instrument?
Mit 7 Jahren wählte ich dieses Instrument, weil der Trompetenklang für mich der schönste war. Ich hörte einer Probe zu und wollte einmal unbedingt am Platz der Trompeter sitzen. Also begann ich zu lernen. Die Trompete klingt laut, sie schmettert und strahlt, und seit Weidinger darf sie auch singen und zart sein.

Warum sollte man sich dieses Konzert anhören?
Es wird absolut schöne und lebensfrohe Musik dargeboten, und spätestens beim letzten Satz sollte der, von uns allen langersehnte Gast da sein: Der Frühling!

KONZERTTIPP: Am 21. April 2013 spielen PRO BRASS in der Stadthalle Enns. Tickets gibt es in jeder Raiffeisenbank und bei Ö-Ticket!!

PRO Brass feiern 30. Geburtstag

Zum 30-Jahre-Jubiläum hat die Gruppe PRO Brass eine formatfreie Musikrevue unter dem Titel „weil’s wurscht is'“ zusammengestellt. Passend dazu trafen sich die Musiker kürzlich beim Würstelstand zum Fotoshooting. Zu sehen, hören und erleben gibt es das neue Programm unter anderem beim Jubiläumskonzert am 21. April in der Stadthalle Enns. Karten sind bereits erhältlich.

Pro Brass

TICKETS: Vorverkaufskarten gibt es in allen Raffeisenbanken Österreichs um 29 Euro (Reihe 1 bis 10) und 24 Euro (Parkett oder Galerie) sowie bei Ö-TICKET.  Ermäßigungen gibt es ausschließlich für Raiffeisen-Club-Mitglieder.

Silvestershow mit „KISS“

Gaaaanz böse Jungs waren gestern zu Gast im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Enns – die KISS Forever Band. (Nein, die sind nicht vom Musical Cats…) Das zahlreich erschienene Ü50-Publikum zeigte sich begeistert, als die ungarischen und preisgekrönten Rocker die Lieder der Kultband zum Besten gaben. Die Show ließ keine Wünsche offen: Jede Menge Hits, Pyroeffekte, Gitarrensoli sowie Musiker mit originalgetreuen Kostümen, Plateauschuhen, Schminke und schräger Haarpracht. Zum einen ein Augen- und Ohrenschmaus, zum anderen eine Faschingsparty für alte Rocker, die man mit Humor sehen muss. Auf YouTube gibts ein paar Videos, Bilder von der Show sind hier:

Die Kiss Forever Band im Kulturzentrum d'Zuckerfabrik Große Bühnenshow mit der Kiss Forever Band

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Weihnachten mit der Stadtkapelle Enns

Traditionelle Walzerklänge von Johann Strauß und Marschmusik von Julius Fucik eröffneten das 57. Stefanikonzert der Stadtkapelle Enns am 26. Dezember in der bestens besuchten Stadthalle. Unter der Leitung von Kapellmeister Songwei Liang wurden elf Stücke zum Besten gegeben, darunter viele Ohrwürmer und berühmte Filmmusik-Melodien. Großen Applaus bekam das neu gegründete Jugendorchester Enns. Leiterin Marlene Scherhaufer präsentierte mit den Jungmusikern die Stücke „Ein Chinese in Paris“ und „The Flintstones“.

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Als Höhepunkte der zweiten Hälfte galten die Stücke „König der Löwen“, „I know him so well“ sowie die traditionelle Zugabe „Radetzkymarsch“, bei welcher das Publikum wie beim Neujahrskonzert mitklatschte. Moderator Florian Kobler sorgte mit humorvollen Anekdoten zusätzlich für Unterhaltung. Die freiwillige Feuerwehr verköstigte die Besucher mit Würstel und Getränken. Somit wurde das Konzert für alle Beteiligten eine musikalische Weihnachtsfeier auf hohem Niveau. Mit dem Stefanikonzert nahm das Jubiläumsjahr 800-Jahre-Enns seinen musikalischen Abschluss.

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