O-Töne startet mit Pop-Literatur

Ewas Regen und zarte Klänge – so startete am Donnerstagabend das Literaturfest O-Töne im MuseumsQuartier. Bevor Arno Geiger aus seinem neuesten Werk „Selbstporträt mit Flusspferd“ las, stimmte Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs mit ihrer Band Schmieds Puls das unter Regenschirmen zusammengekauerte Publikum ein. Anspieltipps auf Youtube: „You Can Go Now“ und „Play Dead“ (live @ Popfest).

Schmieds Puls im MQ

Schmieds Puls im MuseumsQuartier

Regenschirme bei der  O-Töne-Eröffnung

Regenschirme bei der O-Töne-Eröffnung

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Schnurwolke über Künstlergasse

Wer an eine Straße denkt, stellt sich für gewöhnlich eine zweidimensionale Fläche vor. Um auch den meist unerreichbaren Raum über der Straße in den Fokus der Aufmerksamkeit zu richten, haben die TU-Wien-Studierenden Michael Leiner, Sarah Leuchtenmüller, Vanessa-Maria Müller und Bianca Zulus das Projekt „Über“ gestartet. Für die Vienna Biennale 2015 hängten sie nach wochenlanger Vorbereitung eine Art Wolke – bestehend aus rund sieben Kilometer Schnur – einige Meter über dem Asphalt in der Künstlergasse im 15. Bezirk auf. Durch diesen Blickfang soll unser Bild der Straße erweitert werden.  Ein Modell der Kunstinstallation ist derzeit auch im MAK zu sehen.

Am Samstag wurde die Installaton mit einem Picknick und Fest eröffnet

Am Samstag wurde die Installation mit einem Picknick und Fest eröffnet

Projekt Projekt Projekt

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Österreichs Antwort auf die ZDF heute show

Es heißt ja immer, dass Nachrichten unterhaltsamer werden müssen, damit auch junge Menschen sie konsumieren. Klaus Eckel nimmt sich das zu Herzen und präsentiert in seiner Sendung „Eckel mit Kanten“ satirische Nachrichtenberichte, humorvolle Studiogäste und Kabarettisten aus Österreich und Deutschland. Und damit auch wirklich nichts schiefgeht, hat er sich Profis vom Fach ins Boot geholt – nämlich „Die Tagespresse„-Schreiber Fritz Jergitsch und Jürgen Marschall! Fazit: 35 Minuten satirisches Infotainment – und das an noch sechs Dienstagen! Unbedingt einschalten!

Nachrichten aus dem Casanova Wien

Nachrichten aus dem Casanova Wien. Studiokarten gibts ab fünf Euro.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

„I am from Austria“ ist keine Hymne

„Es ist keine Hymne, sondern ein Heimatlied“, stellte Rainhard Fendrich klar, bevor er „I am from Austria“ am Heldenplatz anstimmte. Der Austropop-Star meinte beim Wiener Stadtfest, dass er es leider nicht verhindern könne, wenn rechte Gruppierungen den Begriff „Heimat“ und sein Lied „I am from Austria“ für ihre Zwecke missbrauchen. So geschehen etwa zuletzt bei einer Pegida-Demo. Fazit: Umso wichtiger sind solche Statements von Fendrich – vor tausenden Fans mit unterschiedlicher politischer Einstellung.

Fendrich am - wie dast immer verregneten - Wiener Stadtfest

Fendrich am – wie fast immer verregneten – Wiener Stadtfest

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Vorlesung im Kabarett

Seid ihr alle da? – Über diese unsinnige Kasperlfrage ärgert sich Gunkl in seinem Kabarettprogramm „So Sachen“. Vor allem stört es ihn, dass die Masse ohne Nachzudenken mit „Jaaaaaa“ antwortet. Dass „Ja-Sager“ zu problematischen Entwicklungen führen, zeigt ein Blick auf die Geschichte.

Gunkls Bühnenshow: Stehen. Reden. Verbeugen.

Gunkls Bühnenshow: Stehen. Reden. Verbeugen.

Fazit: Ein Kabarett von Gunkl ist wie eine selten gute Vorlesung auf der Universität. Man wird niveauvoll mit Wortspielen und interessanten Gedanken unterhalten und verlässt zwei Stunden später den Saal als ein Mensch, der Lust hat, allgemein propagierte Ansichten mehr zu hinterfragen. Hoffentlich.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Fliegende Conchita beim Song Contest

Zu den Höhepunkten des Eurovision Song Contest 2015 in Wien gehörte die Eröffnung. Zuerst ein paar schöne Fernsehbilder aus Österreich im Zeitraffer – von den Wiener Philharmonikern bis zur Blasmusik eine runde Sache – und dann eine fliegende Conchita in der Stadthalle. Hier ein paar Fotos von der Generalprobe:

Eröffnung mit dem ORF Radio-Symphonieorchester

Eröffnung mit Geigerin Lidia Bauch und dem etwas versteckten RSO…

Conchita gibt sich publikumsnah

…und natürlich Conchita… die sich ganz publikumsnah gibt….

Und hebt dann doch ab... in Richtung Bühne

…und dann doch abhebt… im TV nur kurz  zu sehen…in Richtung Bühne

The Makemakes beim Song Contest

…auf der dann The Makemakes trällern…das Ergebnis ist…wurscht

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Vom Schas zur Ukrainekrise

Um das Publikum in Stimmung für ernste Themen zu bringen, startet Lukas Resetarits sein aktuelles Programm „Schmäh“ mit „Schas“-Witzen. Im Besonderen wird der berühmte „Aufzug-Schas“ sowie die damit verbundenen Unanehmlichkeiten und Ablenkungstaktiken behandelt. Sind die Lacher auf seiner Seite, kann der 67-jährige Kabarettist das tun, was er möchte: Über „die Märkte“ sprechen, über das Alter, über das sinnlose Kaufen-Kaufen-Kaufen, über Putin und die Ukrainekrise, über die NSA und Millionärssteuer-Debatte. Fazit: Resetarits ist ein so wunderbarer Erzähler, dass er es schafft, zwei Stunden lang durchzureden und trotz ernster Themen zu unterhalten.

Lukas Resetarits am 21. Mai 2015 im Wiener Stadtsaal

Lukas Resetarits am 21. Mai 2015 im Wiener Stadtsaal

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Fortgehen zum Flohmarkt

Studenten, Künstler und „Bobos“ sind ja keine Frühaufsteher – daher gibt es den Mondscheinbazar in der Wiener Marx Halle, einen Nachtflohmarkt mit „Wohlfühlflair“. Für drei Euro Eintritt gibts hier viel zu sehen (von selbst gehäckelter Kleidung bis zu Designerlampen), zu hören (Konzerte und DJs) und zu genießen (laktosefreies Mango-Chicken-Curry, veganes indisches Linsen-Dal…). Fazit: Eine zielgruppengerechte Veranstaltung, die zeigt, wie entstaubt und hip ein Flohmarkt heutzutage sein kann.

Flohmarkt, Ausstellung, Konzert und Gastro - der Monscheinbazar in der Marxhalle

Flohmarkt, Ausstellung, Konzert und Gastro – der Monscheinbazar

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Ampel: Männchen werden Paare

Stillgestanden! Jetzt, wo es die neuen Ampelpärchen in Wien gibt, fällt erst auf, wie langweilig die alten Ampelmännchen sind. Vielleicht wäre es doch eine Überlegung wert, diesen vorrübergehenden „Gag“ als ständige Tourismusmarke in Wien aufzubauen.

Links alt, rechts neu

Links alt, rechts neu

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Wurst aus Wachs in Wien

Die Wurst aus Wachs gibt es jetzt bei Madame Tussauds. Bei der Enthüllung stiegen sich die zahlreichen Kamerateams, Fotografen und Song-Contest-Fans gegenseitig auf die Zehen – so groß war der Andrang. Ab sofort wird die 200.000 Euro teure Conchita-Wurst-Wachsfigur etwa neben Abba und Udo Jürgens in Wien zu sehen sein.

Conchita Wachs und Conchita Wurst

Conchita Wachs und Conchita Wurst

Conchita Wachs und Conchita Wurst

Conchita Wachs und Conchita Wurst

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.