Das Ende der Bequemlichkeit

„Warum tut er sich das an“, fragte sich heute so mancher Gast in einer Wiener Buchhandlung. Hannes Androsch stellte dort sein neuestes Buch „Das Ende der Bequemlichkeit. 7 Thesen zur Zukunft Österreichs“ vor. Nach dem Bildungsvolksbegehren vor drei Jahren ist es sein nächster Versuch das Land zu verändern. Man kann zu Androsch stehen wie man will, aber man muss dankbar sein, wenn ein 76-Jähriger heutzutage noch an die nächste Generation denkt.

Voller Saal bei der Androsch-Lesung!

Voller Saal bei der Androsch-Lesung!

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Wer hat die Macht im Internet?

„Falter“-Journalistin Ingrid Brodnig stellte heute ihr Buch „Der unsichtbare Mensch“  vor. Sie geht darin der Frage nach, wie anonym der Mensch im Internet tatsächlich ist und welche Auswirkungen das auf sein Verhalten hat. Dabei zeigt sie auf, welche Methoden, Werkzeuge und Regeln bereits jetzt eingesetzt werden, um zunehmend konstruktive Diskurse ohne Hass-Postings in Onlineforen führen zu können. Außerdem erklärt Brodnig, wie es Facebook und Co gelingt, mehr Emotionen in die zumeist geschriebene Internetkommunikation hineinzupacken. Fazit: „Der unsichtbare Mensch“ wirkt wie eine Fachlektüre für Medienwissenschaftler. Doch eigentlich geht es im Buch um die Frage nach dem Machtverhältnis zwischen Individuum, Gesellschaft und Staat im Internet.

Moderator Josef Barth und Autorin Ingrid Brodnig

Moderator Josef Barth und Autorin Ingrid Brodnig bei der Buchpräsentation im Thalia-Landstraße

Bücher statt Bungee

Während sich dieses Wochenende am Wiener Heldenplatz zahlreiche Bungee-Jumping-Fans von einem riesigen Kran rund 190 Meter in die Tiefe stürzten, fand gleich daneben in der Arena 21 die mindestens so spannende „Buchquartier“-Messe für Independent- und Kleinverlage statt. Rund 30 Aussteller aus Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentierten dabei voller Enthusiasmus ihre liebevollen, provokanten, interessanten und vor allem lesenswerten Bücher (und Postkarten). Außerdem fanden ununterbrochen Lesungen und Autogrammstunden bei freiem Eintritt statt. Wer die Gelegenheit verpasst hat, kann sich das Angebot der außergewöhnlichen Verlage auch im Internet ansehen.  Es lohnt sich!

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Neues Buch: „Ping Pong Poetry“

Eine persönliche Rezension vom Taschenbuch „Ping Pong Poetry“ von Mieze Medusa und Markus Köhle. Erschienen im Milena Verlag.

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„Der Metzger kommt ins Paradies“ von Thomas Raab

Ein kurzer persönlicher Eindruck vom Buch „Der Metzger kommt ins Paradies“ von Thomas Raab:

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Der heilige Deix gibt Autogramme

Heute gab Manfred Deix eine Autogrammstunde in Wien. Anlass war sein neues Buch „Der heilige Deix“ (Ecowin), das zufällig rechtzeitig zu Ostern, zur Papstwahl und zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien erschienen ist. Autogrammjäger standen Schlange, als wäre ein Superstar im Lande. Wobei – Deix kann schon als solcher unter den Karikaturisten bezeichnet werden. Ein interessantes Interview zum Thema Religion hat Deix übrigens vor einigen Jahren dem Journalisten Florian Klenk für die Zeit gegeben.

Deix

Um die Signierstunde im Thalia zu überstehen, ließ sich Manfred Deix ein Glas Rotwein bringen.

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Comedy mit Thomas Raab

„‚Lesung‘ sei kein positiv besetztes Wort und habe dieselbe Endung wie Scheidung, Hinrichtung oder Bestattung“, erklärte Thomas Raab heute bei der Präsentation seines neuen Krimis „Der Metzger kommt ins Paradies“. Außerdem sei Unterrichtsministerin Claudia Schmid schon einmal bei einer seiner Lesungen eingeschlafen. Vielleicht bemühte er sich deshalb, den Abend so unterhaltsam wie möglich zu gestalten.

Thomas Raab

Der gutaussehende Thomas Raab ist schlecht im Flirten und glücklich verheiratet – teilte er dem Publikum unaufgefordert mit.

Damit das Publikum bei Laune blieb und um perfekte Überleitungen für seine Lesestellen zu bekommen, erzählte der Vollprofi viel aus seinem Privatleben und von seiner Schulzeit. (Er war ein schlechter Deutschschüler und war in die Lehrerin verliebt. Und er war Legastheniker und hat noch heute beim Signieren oft seine Probleme, alle Diktate seiner Fans richtig zu schreiben.) Dazwischen erzähle Raab immer wieder ein paar Witze wie „Warum ist in jedem Hotelzimmer ausgerechnet eine Bibel im Nachtkästchen? Die klaut keiner!“ Schauspielerisches Talent hat er, auch Sprachen- und Dialekte zu imitieren fällt Thomas Raab leicht. Der Unterhaltungsfaktor bei seiner Lesung war hoch, der Inhalt des Buches kam aber leider zu kurz. Ein bisschen Italien, ein bisschen Strandklischees – mehr war nicht zu erfahren.

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Rezension „Verteidigung der Missionarsstellung“ von Wolf Haas

Ein kurzer persönlicher Eindruck vom Roman “Verteidigung der Missionarsstellung” von Wolf Haas:

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