Kuppel als Kino

Heute eröffnet „Content Art 2013“ am Karlsplatz. Vor der Karlskirche wurden dazu 30 Ausstellungscontainer und eine riesige Kuppel aufgestellt. Man kann in die „iSphere“-Kuppel hineingehen und sich abends 360-Grad-Kunstfilme bei freien Eintritt ansehen. Das Innere bietet Platz für 300 Personen und auch ein Restaurant soll es geben. Auch von außen sind die Filme sichtbar – hingehen lohnt sich also…

iSphere

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Blechhaufen als Hingucker

Für die einen ist es Kunst, für die anderen ein Blechhaufen. Mit Sicherheit ist es ein Hingucker. Das gewaltige Alluminium-Werk des niederösterreichischen Bildhauers Hans Kupelwieder erinnert an ein zusammengeknülltes Blatt Papier und ist derzeit in der Wiener Philharmoniker-Gasse 2 in Salzburg zu sehen.

Ohne Titel, 2013, 300x300x400, Aluminium

Ohne Titel, 2013, 300 x 300 x 400, Aluminium

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Geheimnis der Parlamentsfiguren

Dass Athene Pallas, die griechische Göttin der Weisheit, dem österreichischen Parlament seit über hundert Jahren den Rücken zukehrt, ist absolut verständlich und kein Geheimnis. Vielmehr drängt sich folgende spannende Frage auf: Wie ist es möglich, dass eine der Brunnenfiguren seit eh und je ein „Ipad“ in der Hand hat????

ipad

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Große Bühne für BlöZinger

„Ein bisschen nervös waren wir schon“, sagten Robert Blöchl und Roland Penzinger (BlöZinger) nach ihrem ersten Auftritt im Wiener Stadtsaal. „Denn auf so einer großen Bühne kann man leicht untergehen.“ Aber natürlich ging alles gut. Das Publikum zeigte sich von ihrem neuen Programm „Erich“ begeistert. „Wir waren eh schon öfter hier im Stadtsaal – als Zuschauer“, scherzte Penzinger. Für das sympathische Kabarettduo gab es an diesem Tag noch einen Grund zum Feiern. „Seit heute werden wir von der Kabarettagentur E&A vertreten“, freute sich Blöchl. Zahlreiche Kabarettkollegen – wie „Wir sind Kaiser“-Vormärz Rudi Schöller oder auch Birgit Radeschnig gratulierten den neuen Stars der österreichischen Kabarettszene.

Premiere im Stadtsaal

Mit ihrem neuen Programm „Erich“ sind Blözinger auf Erfolgskurs. Am 13. Mai feierten sie vor begeistertem Publikum ihre Auftrittspremiere im Wiener Stadtsaal.

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Lobgesang im Musikverein

Der goldene Saal des Wiener Musikverein ist einer der schönsten Konzertsäle der Welt. Hier hat heute der Chor Ad Libitum aus St. Valentin gemeinsam mit dem Coro de la Universidad Politécnica de Madrid und dem Orchester der TU Wien mit Dirigent Juan Pablo Simónfd ein Frühlingskonzert gegeben. Am Programm stand neben Werken von Ludwig van Beethoven und Arvo Pärt auch der Lobgesang von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es war schon beeindruckend von einem großen Orchester und 140 Sängerinnen und Sängern die Schlusszeile „Lobe den Herrn“ zu hören. Vor allem in diesem einzigartigen Saal!

Beeindruckende Atmosphäre und Akustik.

Beeindruckende Atmosphäre und Akustik im Wiener Musikverein – auch wenn der goldene Saal auf Fotos und Videos weit größer aussieht, als er wirklich ist.

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Zungenbrecher am Herrenklo

Das Café Edison in der Alser Straße hat eine besondere Attraktion für ihre Gäste am Herren-WC vorbereitet. Zur Unterhaltung stehen Zungenbrecher-Sprüche über den Pissoirs. Gute Idee, wobei „Schüttelreime“ an diesem Ort besser geeignet wären 😉

WC Sprüche

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Theater über Täterinnen

Täterinnen oder Opfer? Diese Frage stellt sich eine neue Doppel-Produktion am Theater Nestroyhof Hamakom. Gezeigt werden die beiden Monologe „Covergirl“ und „Die Kommandeuse“. Der erste Monolog handelt von Lynndie England, die im Jahr 2004 durch Folter-Fotos aus dem Irak-Krieg bekannt wurde. Sie hält einen nackten Häftling an der Hundeleine oder zeigt grinsend auf den Penis eines masturbierenden Gefängnisinsassen.

"Man muss verstehen, mit seiner Zeit zu gehen", begründete Ilse Koch ihren Eintritt in die NSDAP.

Grandiose Schauspielleistung von Ingrid Lang (Covergirl) und Barbara Gassner (Kommandeuse).

Das zweite Stück geht der Geschichte von Ilse Koch nach, der Frau des Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald während des zweiten Weltkriegs. Sie soll zahlreiche Kriegsverbrechen begangen haben – und sich aus Tattoos von Häftlingen einen Lampenschirm gebastelt haben.

Die beiden Monologe von Barbara Herold und Gilla Cremer gehen der Frage nach, warum Menschen zu solchen Taten fähig waren und wie ihre Gerichtsfälle vor der Öffentlichkeit ausgeschlachtet wurden. Der Theaterabend dauert intensive 2,5 Stunden, bietet verstörende Bilder und Effekte, und spielt mit dem Voyeurismus sowie der Belastbarkeit des Publikums. Empfehlenswert.

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Der heilige Deix gibt Autogramme

Heute gab Manfred Deix eine Autogrammstunde in Wien. Anlass war sein neues Buch „Der heilige Deix“ (Ecowin), das zufällig rechtzeitig zu Ostern, zur Papstwahl und zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien erschienen ist. Autogrammjäger standen Schlange, als wäre ein Superstar im Lande. Wobei – Deix kann schon als solcher unter den Karikaturisten bezeichnet werden. Ein interessantes Interview zum Thema Religion hat Deix übrigens vor einigen Jahren dem Journalisten Florian Klenk für die Zeit gegeben.

Deix

Um die Signierstunde im Thalia zu überstehen, ließ sich Manfred Deix ein Glas Rotwein bringen.

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Comedy mit Thomas Raab

„‚Lesung‘ sei kein positiv besetztes Wort und habe dieselbe Endung wie Scheidung, Hinrichtung oder Bestattung“, erklärte Thomas Raab heute bei der Präsentation seines neuen Krimis „Der Metzger kommt ins Paradies“. Außerdem sei Unterrichtsministerin Claudia Schmid schon einmal bei einer seiner Lesungen eingeschlafen. Vielleicht bemühte er sich deshalb, den Abend so unterhaltsam wie möglich zu gestalten.

Thomas Raab

Der gutaussehende Thomas Raab ist schlecht im Flirten und glücklich verheiratet – teilte er dem Publikum unaufgefordert mit.

Damit das Publikum bei Laune blieb und um perfekte Überleitungen für seine Lesestellen zu bekommen, erzählte der Vollprofi viel aus seinem Privatleben und von seiner Schulzeit. (Er war ein schlechter Deutschschüler und war in die Lehrerin verliebt. Und er war Legastheniker und hat noch heute beim Signieren oft seine Probleme, alle Diktate seiner Fans richtig zu schreiben.) Dazwischen erzähle Raab immer wieder ein paar Witze wie „Warum ist in jedem Hotelzimmer ausgerechnet eine Bibel im Nachtkästchen? Die klaut keiner!“ Schauspielerisches Talent hat er, auch Sprachen- und Dialekte zu imitieren fällt Thomas Raab leicht. Der Unterhaltungsfaktor bei seiner Lesung war hoch, der Inhalt des Buches kam aber leider zu kurz. Ein bisschen Italien, ein bisschen Strandklischees – mehr war nicht zu erfahren.

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Eine Stunde mit J.S. Bach

Geistliche Abendmusik auf höchstem Niveau gab es gestern in der Kirche St. Ursula in Wien zu hören. Marco Paolacci, Dirigent und Studierender von Erwin Ortner und Ingrun Fußenegger, präsentierte gemeinsam mit dem „Chor der Studienrichtung Kirchenmusik“ Motetten von Johann Sebastian Bach. Am Programm standen die Stücke „Lobet den Herrn, alle Heiden“ sowie „Jesu, meine Freude„. Ergänzt wurde das Konzert mit dem Orgelstück „Preludium & Fuge in e-moll„, das Davide Mariano zum Besten gab.

Viel Applaus für Marco Paolacci in der St. Ursula Kirche.

Viel Applaus für Jungdirigent Marco Paolacci in der St. Ursula Kirche (Johannesgasse 8).

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch.