„Paddy and the Rats“ rockten den Museumshof

Die Stadt Enns feiert heuer sein 800-Jahr-Jubiläum. Zu diesem Anlass veranstaltete das Kulturzentrum d’Zuckerfabrik ein Festival im Museumshof. Nachdem die Ennser Percussiongruppe Conquitum den Konzertreigen am Hauptplatz und auf der Bühne eröffnet hatte, zeigten die Ennser Gamblin Men ihr Können. Sie präsentierten Mundart-Songs mit humorvollen, aber ausbaufähigen Texten („Wir sitzen am Feia, uns brennan die Eier…“)

Der Ennser Museumshof als Festivallocation.

Der Ennser Museumshof als Festivallocation.

Gamblin' Men sangen humorvolle Mundart-Songs.

Gamblin‘ Men sangen humorvolle Mundart-Songs.

Danach gab es mit Kora Balafon eine Stunde lang afrikanische Lebensfreude zu spüren. Den Anschluss machte Papa Joe mit seiner Band. Er war das beste Beispiel dafür, dass Rock’n’Roll jung hält. Die Headliner des Abends waren die ungarischen Folk-Punk-Rocker „Paddy and the Rats“. Die Menge kochte – bis die Musiker das Publikum mit „Auld Lang Syne“ wortwörtlich wieder zurück auf den Boden holten. Sie ließen das Publikum einen Song lang niedersetzen.

Papa Joe begeisterte mit seiner Rock'n'Roll-Musik.

Papa Joe begeisterte mit seiner Rock’n’Roll-Musik.

Zu Paddy and the Rats Irish-Folk-Punk tobte sich das Publikum aus.

Zu „Paddy and the Rats“ Irish-Folk-Punk konnte sich das Publikum austoben.

Den Abschluss des Festivals bildete der Wiener Songwriter Nino aus Wien. Er begeisterte seine Fans und alle, die etwas von guter Musik verstehen 😉 Fotoeindrücke gibts hier:

Nino aus Wien bot Musik und Lyrik mit Niveau.

Nino aus Wien bot Musik und Lyrik mit Niveau.

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„The Freaks“ flogen über den Bauernhof

Go Freaks! Beim gestrigen Kellergassenfest der Ennsdorfer Volkspartei am Hartlauerhof waren „The Freaks“  – neben Wein und Speckbroten – die Hauptattraktion. Die junge Truppe aus St. Valentin zeigte eine halbstündige Show mit neuen Attraktionen und humorvollen Gags. Wenn alles Organisatorische und Finanzielle glatt läuft, dann werden The Freaks im kommenden Jahr Österreich bei den Showgruppen-Weltmeisterschaften „Gym for Life World Challenge 2013“ in Süd-Afrika vertreten. Mehr Infos für Unterstützer, Sponsoren und Fans gibts auf der Homepage.

Es fliegt, es fliegt, es fliegt.... die Nadine von den Freaks...

Es fliegt, es fliegt, es fliegt…. die Nadine.

Die Freaks wollen an die Spitze...

Die Freaks wollen an die Spitze…

Eine Hand - trägt die volle Verantwortung.

Eine Hand – trägt die volle Verantwortung.

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Bierdosen-Kunst auf Festivals

Musikfestivals und Bierkonsum fördern die Kreativität. Den Beweis für diese These liefern folgende Fotos, die am Frequency-Festival 2012 in St. Pölten entstanden sind. Zu sehen ist Bierdosen-Kunst vom Feinsten. Neben den stolzen Bierkönigen („Ja, wir haben die Dosen alle selbst ausgetrunken…“ kann sich auch der onanierende Bierdosenmann sehen lassen. Da die Skulptur auf eine Sackrodel geklebt wurde, war sie sogar mobil und dadurch eines der Highlights am Campingplatz.

Zwei Bierdosen-Könige am Frequency-Festival.

Zwei Bierdosen-Könige am Frequency-Festival.

Ein mobiler Bierdosen-Mann in unvorteilhafter Pose.

Ein Bierdosen-Mann in unvorteilhafter Pose.

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Party mit Parov Stelar, Chillen mit The Cure

Wer nach den vier Festivaltagen nicht ohnehin müde war, wurde es spätestens, als „The Cure“ ihren Auftritt starteten. Die Band blieb sowohl musikalisch als auch optisch in den 1970ern stehen und präsentierte langsam-ruhigen Rock/Pop/Dark Wave/Was-auch-immer. Highlight war Sänger Robert Smith, der Lippen-geschminkt und mit Steckdosenfrisur das Festival melancholisch ausklingen ließ.

Alte Männer vor jungem Publikum: "The Cure" am Frequency.

Alte Männer vor jungem Publikum: „The Cure“ am Frequency-Festival 2012.

Für die jüngeren Festivalbesucher waren wohl die „Sportfreunde Stiller“ der eigentliche Headliner des Abends. Die deutschen Indie-Rocker ließen sich von Backgroundsängerinnen und einem Percussionensemble aufpeppen. Um ein wenig von der Musik abzulenken, wurde auch bei Videoeffekten nicht gespart. Dutzende Kameras und eine große Videowall im Hintergrund der Bühne putzten den Auftritt zusätzlich auf. Mit ihren alten Hits wie „Ein Kompliment“ konnten sie ihr Publikum – wie gewohnt – begeistern.

Sportfreunde-Frontmann Peter Brugger sorgte für Kreischen bei den Teenagern.

Sportfreunde-Frontmann Peter Brugger sorgte für Kreischen bei den Teenagern.

Zum musikalischen Höhepunkt des Tages zählte ohne Zweifel der oberösterreichische DJ und Produzent Parov Stelar mit Band. Schon alleine die groovigen Elektro-Swing-Jazz-Songs (von der aktuellen „The Princess“-CD) sorgten für Begeisterung bei der Green Stage. Die Musiker hatten sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt. Unnötig aber unterhaltsam: Sängerin Cleo Panther geizte nicht mit ihren Reizen und präsentierte sich in Mini-Mini-Hot Pants.

Parov Stelar blieb im Hintergrund - für eine ausgelassene Show sorgte Sängerin Cleo Panther.

Parov Stelar blieb im Hintergrund – für eine ausgelassene Show sorgte Sängerin Cleo Panther.

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Frequency: Beatsteaks als heimlicher Headliner

Auch der dritte Festivaltag am Frequency-Festival in St. Pölten war dank sommerlichen Wetters und abwechslungsreicher Acts ein Erlebnis. „The Subways“ und „The Hives“ sorgten neben „Frittenbude“ bereits für einen energiegeladenen Festivalnachmittag. Auch der Vorabend konnte sich mit „Bush“ und „Patrice“ hören lassen. Weniger prickelnd waren die offiziellen Headliner des Tages. „Korn“ wäre wohl am Nova Rock-Festival besser aufgehoben gewesen. Sie lieferten eine tadellose Metal-Show ab – kamen aber nur bei ihren treuen Fans gut an. Das gleiche gilt für „Mia“. Ihre „Gute-Laune“-Musik ist schon in Ordnung – aber sie ist definitiv kein Headliner, sondern eine stimmungsvolle Nachmittagsband.

Blickfang: Bassistin Charlotte Cooper von "The Subways".

Blickfang: Charlotte Cooper von „The Subways“.

Show mit Hut: "The Hives" am Frequency.

Show mit Hut: „The Hives“ am Frequency.

Der heimliche Hauptact des Tages waren wohl die Beatsteaks. Obwohl die Gruppe über die Jahre stark nachgelassen hat und von ihren alten Hits wie „Let Me In“ oder „I Don‘t Care As Long As You Sing“ lebt, war die Show schwer in Ordnung. Da hat man schon anderes gesehen. Ihr Konzept ist klug: Gute Stimmung verbreiten, die Hits bis ins Unendliche verlängern und am Schluss eine Covernummer von den Beastie Boys. „Das ist einer von den Abenden, an denen alles gut ist“, meinte Frontmann Arnim Teutoburg-Wei. Das zahlreich erschienene Publikum schloss sich dieser Meinung an.

Frittenbude kamen mit Riesenstofftieren.

Frittenbude kamen mit Riesenstofftieren.

Mittelfinger-Showeinlage bei Frittenbude.

Mittelfinger-Showeinlage bei Frittenbude.

Reggae-Sänger und Songwriter Patrice ging den Abend gemütlich an.

Reggae-Sänger und Songwriter Patrice ging den Abend gemütlich an.

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Frequency: Placebo mussten Auftritt absagen

Placebo – der Headliner des zweiten Frequency-Tages – sagte ihren Auftritt nach dem ersten Song ab. Der Bassist sinngemäß: „Ich habe schlechte Nachrichten. Mein Bruder und Sänger ist krank. Das ist auch für uns scheisse. Wir kommen im nächsten Jahr wieder“. Die Fans waren mäßig begeistert und buhten die Gruppe aus. Über den Ausfall freute sich jedoch Paul Kalkbrenner, der dadurch plötzlich an die tausend Zuhörer gewann.

Placebo-Sänger Brian Molko musste wegen Krankheit den Auftritt abbrechen.

Placebo-Sänger Brian Molko musste wegen Krankheit den Auftritt abbrechen.

Kraftklub sorgte für gute Stimmung - und mussten nach ihrer Show zahlreiche Autogramme geben.

Kraftklub sorgten für gute Stimmung – und gaben nach ihrer Show zahlreiche Autogramme.

Höhepunkt des Festivalnachmittages war die deutsche Band Kraftklub mit ihren Stimmungssongs. Gelangweilt haben Tocotronic und Noel Gallagher’s High Flying Band (Nur die Oasis-Zugabe war ein Hit!) Kettcar befriedigte souverän die Bedürfnisse ihrer Fans mit der Romantik-Nummer Balu, Jan Delay war okay und Paul Kalkbrenner drehte die Knöpfe auch recht brav. Fazit: Bis auf den Placebo-Ausfall ein gelungener Festivaltag.

Show nach Plan: Jan Delay spielte sein Programm professionell ab.

Show nach Plan: Jan Delay spielte sein Programm professionell ab.

Paul Kalkbrenner heizte mit Hits wie "Sky and Sand" ein.

Paul Kalkbrenner heizte mit Hits wie „Sky and Sand“ ein.

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The Killers eröffnen das Frequency 2012

Der Eröffnungstag des Frequency-Festivals in St. Pölten ist Geschichte. Was ist passiert? Nun, die ersten Toi-Toi-Toilleten wurden umgeschmissen, die ersten Pavillons abmontiert, die ersten Alkleichen und Falschparker abtransportiert.

Ed Sheeran begeisterte mit seinem Soloauftritt.

Ed Sheeran begeisterte mit seinem Soloauftritt.

Das Wetter ist bisher okay, daher ist die Stimmung ausgesprochen gut. Die Securitys sprechen kaum Deutsch, die Mitarbeiter der Gastrounternehmer sprechen dafür ausschließlich Deutsch. Das Bier kommt aus Österreich – und schmeckt!

The Black Keys lieferten eine gelungene Show ab.

The Black Keys lieferten eine gelungene Show ab.

Musikalisch war der erste Tag sehr gelungen. CRO startete mit sympathischem Hip-Hop, der britische Songwriter Ed Sheeran überraschte als wirklich hörenswerter Soloact, The Black Keys nützten die gute Stimmung für ihren Blues-Rock-Auftritt und The Killers übertrafen mit ihrer Hit-Show alle Erwartungen. Es ist schwer, diesen Headliner auf diesem Festival noch zu toppen.

Vier Bären rockten die Jack Daniels Bühne.

Vier Bären rockten die Jack Daniels Bühne.

The Killers ließen Fotos nur von der Ferne zu.

The Killers ließen Fotos nur von der Ferne zu.

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Eine Bar für böse Buben

Wer gezielt dieses Lokal besucht, der outet sich als „böser Bube“. In Berlin Mitte steht sie, die „Böse Buben Bar„, die eigentlich keine Bar sondern ein kleines Café ist. Sie lockt mit günstigem Frühstück um 5,50 Euro, zahlreichen Regalen voller Bücher und guter Küche das Berliner Künstlervolk an. Das „charaktervolle“ Personal serviert für den Durst frisch gezapftes Bier sowie Latte Macchiato und für den Hunger Gerichte wie Chili con carne, Omas Kartoffelsuppe und russischen Zopfkuchen.

Die Böse Buben Bar: Hier treffen sich Unternehmer, Künstler, Juristen, Journalisten und Studenten.

Böse Buben Bar: Hier treffen sich Unternehmer, Künstler, Juristen, Journalisten und Studenten.

Der Name der Bösen Buben Bar soll vom Liedermacher Reinhard Lakomy stammen. In seinem Lied „Heute bin ich allein“ sang er: „…abends gehen wir alle in die Böse Buben Bar und dann bestellen wir uns ein riesengroßes Faß…“. Fazit: Einen Besuch ist das Lokal wert – alleine schon wegen der historischen Marienstraße, in der beispielsweise der Komponist Jean Sibelius oder der Maler Adolph Menzel gelebt haben. Und natürlich wegen des Fotos unter dem „Bösen Buben Bar“-Schild!!!

Gemütliches Sitzen in der Marienstraße. Ganz in der Nähe soll Angela Merkel wohnen.

Gemütliches Sitzen in der Marienstraße. Ganz in der Nähe soll Angela Merkel wohnen.

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Biergenuss unter den Bögen

Wer mit der Wiener U-Bahn bei der Station Spittelau vorbeifährt und einen Blick aus dem Fenster riskiert, sieht das bunt beleuchtete Lokal sofort. Brandauers Bierbögen haben sich durch traditionelle Speisen und große Portionen (Gegrillte Hühnerflügerl, Spareribs, Grillspieß, Schwarzbrottoast, Fiakergulasch, Tafelspitz…), professionelles Personal und einer großen Auswahl an Bier einen Namen gemacht. Es gibt Bier vom Fass aus der Zwettler Privatbrauerei, der Bierwerkstatt Weitra und der Weissbierbrauerei Schneider in Bayern sowie zahlreiche Flaschenbiere (Stiegl, Kuenringer Bock, …) Auf zehn Flatscreens werden Sportevents übertragen – auch Veranstaltungen gehören zum Geschäftskonzept. Im Sommer ist der Gastgarten ein Highlight, der stimmungsvoll mit LED beleuchtet wird. Fazit: Brandauers Bierbögen erinnern an einen gut geführten Großstadtheurigen. Hier fühlen sich hungrige Zweibeiner – egal ob aus der Stadt oder vom Land – wohl.

Preiswert und freundliches Ambiente: Brandauers' Bierbögen in der Heiligenstätter Straße 31

Preiswert und freundliches Ambiente: Brandauers‘ Bierbögen in der Heiligenstätter Straße 31

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
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Luftfotos vom Mittelalterfest

Ein schräger Anblick: Hunderte Ritter, Gaukler, Burgfräuleins, Musiker und Hexen zogen vergangenen Samstag auf den Ennser Hauptplatz. Sie bewarben noch einmal – mit viel Gebrüll und Dudelsackmusik – das angrenzende Mittelalterfest im Schlosspark. Schön, wenn man diese Inszenierung mit etwas Abstand betrachten kann. Hier ein paar Fotoimpressionen – aufgenommen vom 60 Meter hohen Ennser Stadtturm:

Rund 200 Ritter, Burgfräuleins, Hexen und Gaukler zogen lautstark auf den Ennser Hauptplatz.

Turmbläser der Stadtkapelle Enns kündigten den Einzug der rund 200 Verkleideten an.

Der "800er" war für die Akteure eine große Herausforderung.

Der „800er“ zu Ehren des Stadtjubiläums war für die Akteure eine große Herausforderung.

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