Zigarettenpackungen als Kunst

Was tun mit leeren Zigarettenschachteln? Eine kreative Möglichkeit wäre, die Packungen zu sammeln und Kunstobjekte daraus zu basteln. (Oder zumindest Dekorationsgegenstände.) Das Latte Grande in Wien verschönert den Zugang zum WC beispielsweise mit diesem Wandbild:

zigaretten

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Spielplatz im Wien-Museum

Das Wien-Museum lockt derzeit mit der sehr kleinen, aber feinen Sonderausstellung „Spiele der Stadt“: Die Schau zeigt viele Spiele, die in der Bundeshauptstadt rund um den zweiten Weltkrieg gespielt wurden. Darunter Monopoly, Schach, Puppenhäuser, dutzende Kartenspiele, Hitlerjugend-Strategiespiele, aber auch Spielautomaten und Bauklötze. Die gezeigten Gegenstände sind spannend, erinnern an die Kindheit und manchmal an einen Spielzeug-Flohmarkt. Fazit: Eine Schau für Alt (Ausstellung) und Jung (Riesenspielplatz)!

Spielplatz

Baumeister

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über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

6. Ennser Neujahrskonzert im Videorückblick

Im Auftrag des Collegium Ennsegg enstanden folgende wunderbare Videos über das 6. Ennser Neujahrskonzert in der Stadthalle, welches sich in puncto Qualität nicht verstecken muss 🙂

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Zitat über die Kaffeehaus-Gesellschaft

Zitate versüßen das Leben:

Zitat Kaffeehaus

„Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen. Dazu aber Gesellschaft brauchen“, sagte der Wiener Schriftsteller Alfred Polgar. —–

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Buster Keaton im Filmmuseum

Heute war Nerd-Abend: Das Wiener Filmmuseum zeigte die alten Stummfilm-Klassiker „The Baloonatic“ und „Sherlock Jr.“ des Komödianten Buster Keaton. Der Andrang war groß und der Kinosaal war bis auf wenige Plätze in den vorderen Reihen belegt. Das Publikum war erstaunt, dass die Filme von keiner Klaviermusik begleitet wurden. (Das war ja früher im Kino auch so…) Zeitweise war es daher unangenehm still im Saal, doch dann wurde wieder gelacht, gegrunzt und geklatscht. Zeitweise waren die Lacher der Zuschauer lustiger als die Slapstick-Gags, die an Cartoons wie Mickey Mouse oder Tom & Jerry erinnerten. Wer keine Jahresmitgliedschaft im Filmmuseum hatte, zahlte für diesen Abend (eineinhalb Stunden Film und Stille) rund zehn Euro. Das war es zwar irgendwie wert, aber auch wieder nicht, wenn man weiß, dass die Filme auf YouTube zu sehen sind – mit Musik.

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Vorführraum im Burgkino

Was tut man, wenn man in der letzten Reihe des Studiosaals im Wiener Burgkino sitzt und der Film noch nicht angefangen hat. Richtig, man hält zum Spaß das Handy vor das Loch in der Mauer und schießt ein Foto. Das Ergebnis: Ein Blick in den Vorführraum eines Kinos.

Burgkino

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Karikaturen über die Politik in Österreich

„Alles Bestens – Karikaturen & Cartoons aus Österreich“ heißt die neue Ausstellung im Wiener Museumsquartier (Freiraum). Rund 150 Werke von 40 heimischen Künstlern wie Gerhard Haderer, Bernd Erlt oder Rudi Klein sind im Original zu sehen. Die meisten Zeichnungen werfen einen überzeichneten aber auch entlarvendenden Blick auf die österreichische Politik, auf die Korruptionsskandale oder die Finanzkrise. Höhepunkte sind jene Werke, bei welchen auch die Bleistiftskizzen dabei sind. Hier kann man die Entstehung einer Karikatur – vom Auftrag der Zeitung bis zur fertigen Zeichnung – nachverfolgen. Obwohl man die Ausstellung in einer halben Stunde durch hat und viele Bilder schon bekannt sind, kostet der Eintritt sieben Euro. (Keine Studentenvergünstigung!) Das ist ein bisschen viel – vor allem, weil daneben gleich der Komikshop ist, wo man sich tausende Kartikaturen kostenlos ansehen kann. Die „Alles Bestens“-Ausstellung dauert noch bis 17. Februar. Weitere Infos.
Karikatur

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Silvestershow mit „KISS“

Gaaaanz böse Jungs waren gestern zu Gast im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Enns – die KISS Forever Band. (Nein, die sind nicht vom Musical Cats…) Das zahlreich erschienene Ü50-Publikum zeigte sich begeistert, als die ungarischen und preisgekrönten Rocker die Lieder der Kultband zum Besten gaben. Die Show ließ keine Wünsche offen: Jede Menge Hits, Pyroeffekte, Gitarrensoli sowie Musiker mit originalgetreuen Kostümen, Plateauschuhen, Schminke und schräger Haarpracht. Zum einen ein Augen- und Ohrenschmaus, zum anderen eine Faschingsparty für alte Rocker, die man mit Humor sehen muss. Auf YouTube gibts ein paar Videos, Bilder von der Show sind hier:

Die Kiss Forever Band im Kulturzentrum d'Zuckerfabrik Große Bühnenshow mit der Kiss Forever Band

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Weihnachten mit der Stadtkapelle Enns

Traditionelle Walzerklänge von Johann Strauß und Marschmusik von Julius Fucik eröffneten das 57. Stefanikonzert der Stadtkapelle Enns am 26. Dezember in der bestens besuchten Stadthalle. Unter der Leitung von Kapellmeister Songwei Liang wurden elf Stücke zum Besten gegeben, darunter viele Ohrwürmer und berühmte Filmmusik-Melodien. Großen Applaus bekam das neu gegründete Jugendorchester Enns. Leiterin Marlene Scherhaufer präsentierte mit den Jungmusikern die Stücke „Ein Chinese in Paris“ und „The Flintstones“.

Stefani2

Als Höhepunkte der zweiten Hälfte galten die Stücke „König der Löwen“, „I know him so well“ sowie die traditionelle Zugabe „Radetzkymarsch“, bei welcher das Publikum wie beim Neujahrskonzert mitklatschte. Moderator Florian Kobler sorgte mit humorvollen Anekdoten zusätzlich für Unterhaltung. Die freiwillige Feuerwehr verköstigte die Besucher mit Würstel und Getränken. Somit wurde das Konzert für alle Beteiligten eine musikalische Weihnachtsfeier auf hohem Niveau. Mit dem Stefanikonzert nahm das Jubiläumsjahr 800-Jahre-Enns seinen musikalischen Abschluss.

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Premiere von Hedda Gabler

Wenn ein Stück zweieinhalb Stunden dauert und währenddessen keine Langeweile auftaucht, dann haben Schauspieler und Regie alles richtig gemacht. Die Premiere des Dramas „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen im Theater an der Josefstadt war ein voller Erfolg.

Zu sehen ist ein Machtkampf zwischen fünf Personen: Kulturhistoriker Jörgen Tesman (Michael Dangl), sein Kontrahent Eilert Lovborg (Raphael von Bargen) sowie der Gerichtsrat Brack (Peter Scholz) kämpfen um Ansehen und Ruhm. Auf der weiblichen Seite steigt Tesmans Frau Hedda (Maria Köstlinger) gegen Thea Elvsted (Raphaela Möst), die Geliebte von Lovborg, sowie gegen alle drei Männer in den Ring. Sie treibt mit ihren weiblichen Waffen ein gefährliches Spiel. „Ich möchte ein einziges Mal in meinem Leben die Herrschaft haben über ein Menschenschicksal“, sagt Hedda. Ihr Wunsch geht schließlich in Erfüllung. Eine Geschichte voller Verwicklungen, Eifersucht, Wut und Macht.

Großer Applaus für Maria Köstlinger (Hedda Gabler)

Großer Applaus für Maria Köstlinger (Hedda Gabler) und das Ensemble bei der Premiere.

Obwohl sämtliche Charaktere extreme Stereotype verkörpern und das Stück sehr vorhersehbar ist, wird das Publikum gut unterhalten. In der Josefstadt-Inszenierung von Alexander Liedtke wird geschossen, die Bühne angezündet, gekonnt schockiert und provoziert. Ein spannender Theaterabend!

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