Blechhaufen als Hingucker

Für die einen ist es Kunst, für die anderen ein Blechhaufen. Mit Sicherheit ist es ein Hingucker. Das gewaltige Alluminium-Werk des niederösterreichischen Bildhauers Hans Kupelwieder erinnert an ein zusammengeknülltes Blatt Papier und ist derzeit in der Wiener Philharmoniker-Gasse 2 in Salzburg zu sehen.

Ohne Titel, 2013, 300x300x400, Aluminium

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Don Carlo leidet, das Publikum genießt

Der Hype rund um die Verdi-Oper Don Carlo bei den Salzburger Festspielen ist enorm. Schon bei der Generalprobe standen Stunden vor Vorstellungsbeginn zahlreiche Fans vor dem Festspielhaus, die verzweifelt Pappkartons mit der Aufschrift „Suche Karte“ in die Höhe hielten. Die 5-Stunden-Produktion (inkl. zwei Pausen) ist musikalisch auf allerhöchstem Niveau. Im Orchestergraben und auf der Bühne wird Perfektion geboten. Jonas Kaufmann als Don Carlo und Anja Harteros als Elisabetta singen sowieso perfekt, die anderen Hauptrollen sind ebenfalls grandios besetzt und die Wiener Philharmoniker sind auch in bester Form.

Don Carlo

Diskutieren könnte man über die farblosen Kostüme (Annamaria Heinreich) und über das einfallslose Bühnenbild (Ferdinand Wögerbauer). Okay, es gibt auch mal einen mit Wasser gefüllten Pool auf der Bühne und es werden Leute auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber es wird visuell nichts geboten, das einen so richtig vom Hocker haut. Das erledigt ausschließlich die Musik.

Fazit: Diese Produktion sollte man sich vor allem anhören – am besten live (Premiere ist am 13. August), noch besser im Fernsehen (16. August in ORF 2), denn da bleibt man die fünf Stunden über beweglich und sitzt erste Reihe fußfrei.

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Sessel aus Bierkapseln

Die Afrika-Tage in Wien wären prinzipiell einen Besuch wert, würde man nicht zwischen 8 und 25 Euro Eintritt bezahlen. Denn im Grunde ist das Gelände eine reine Verkaufsausstellung. Aber zumindest gibt es cooles Sachen: Schmuck, Musik, Instrumente, Möbel, Dekoration, Kleidung, Geschirr, afrikanisches Essen, Ottakringer – und Recycling-Zeug. Der Hingucker schlechthin waren Sessel aus bunten Bierkapseln.

Bierkapsel-Möbel

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Elton John begeistert mit Best-of-Show

Von Elton John kann man halten, was man will. Aber seine Stimme ist unverwechselbar, seine Hits wie „Circle of Live“, „Your Song“ oder „Rocket Man“ haben die Musikwelt bereichert und seine Live-Konzerte sind ein Besuch wert. Gestern zeigte sich der Weltstar bei seiner zweieinhalbstündigen Wien-Show von seiner besten Seite. Hier zwei Fotos:

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Elton John 2013: Schräges Outfit, klassische „Wien ist super“-Ansagen, ein bisschen Lob für den Life Ball, geniale Band, volle Power, virtuoses Klavierspiel.

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Nach zwei Stunden sprangen die Fans von ihren Sesseln und machten aus dem Sitz- ein Tanzkonzert. Elton John zeigte sich publikumsnah und gab Autogramme.

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Fashionshow für Radfahrer

Morgen startet die „Wiener Fahrradwoche„. Am Programm stehen Seminare, Workshops und Diskussionen mit hunderten internationalen Gästen. (Die sicher alle mit dem Rad nach Wien gekommen sind…) Am Rathausplatz ist eine große Arena aufgebaut, bei der E-Bikes ausprobiert, Fahrräder gewaschen und Parcours gefahren werden können. Am Karlsplatz hingegen gibt es eine Fahrrad-Fashion-Show. Ob es da wohl Kleidung für Fahrräder oder ihre Besitzer gibt?

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Fashion fürs Fahrrad 😉

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Geheimnis der Parlamentsfiguren

Dass Athene Pallas, die griechische Göttin der Weisheit, dem österreichischen Parlament seit über hundert Jahren den Rücken zukehrt, ist absolut verständlich und kein Geheimnis. Vielmehr drängt sich folgende spannende Frage auf: Wie ist es möglich, dass eine der Brunnenfiguren seit eh und je ein „Ipad“ in der Hand hat????

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Sommerfestival am Donaukanal

„Sonnenschein und Party“ statt „Hochwasser und Regenwetter“: Das Wiener „Donaukanaltreiben“-Festival darf sich dieses Wochenende über Traumbedingungen freuen. Subjektiver Höhepunkt des heutigen Tages war das Popduo „Keiner mag Faustmann“ auf der Bühne neben dem Adria-Café. Die Band wurde durch ihren Sommerhit „Wien-Berlin“ bekannt. Kürzlich gaben sie ein Konzert im RadioCafe. Hier der Livemitschnitt. Morgen stehen „Heinz aus Wien“ und „Dirk Stermann“ am Programm.

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Drei Tage lang spielen zahlreiche Bands und DJs entlang des Donaukanals. Vor wenigen Tagen bestand hier noch akute Hochwassergefahr.

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Aktuell eine der besten Livebands Österreichs: „Keiner mag Faustmann“ (Lisa Keiner am Klavier und Robi Faustmann an der Gitarre)

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Nebel des Krieges in Favoriten

Heute geht eine der besten Festwochen-Produktionen zu Ende: „Die Kinder von Wien“ von Robert Neumann in der Inszenierung und Fassung von Anna Maria Krassnigg. Das Werk erzählt von „übrig gebliebenen“ Kindern, die den Krieg überlebt haben, auf sich alleine gestellt sind und sich im Winter 1945/46  in einem ruinenhaften Keller verstecken. Dort versuchen sie durch Diebstahl, Raub, Mord, Handel am Schwarzmarkt und Prostitution zu überleben. Ein amerikanischer Reverend findet die Gruppe, gewinnt ihr Vertrauen und versucht sie aus ihrer misslichen Lage zu retten. Doch der Versuch scheitert…

links bühne rechts bar

Beeindruckende Atmosphäre in der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik: Links das Bühnenbild, in der Mitte der Publikumsbereich, rechts das „Foyer“.

Das Besondere an dieser Inszenierung ist vor allem das Bühnenbild. Das Stück spielt in einer großen Halle. Alles ist vernebelt. Für den ORF durfte ich übrigens ein Interview mit der Regisseurin Anna Maria Krassnigg führen.

Keller

Der Nebel des Kriegs: Gruselige Kellerstimmung

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Bildershow vom Life Ball 2013

„Eigentlich dürfen wir das niemanden erzählen, dass wir am Life Ball sind und Promis, Nackerte und Depperte fotografieren. Das ist ja nicht normal“, sagte eine ältere Dame am Rathausplatz zu ihrem Mann, während sie ein Foto nach dem anderen schoss. Eigentlich hat sie Recht. Aber die Knipserei der tausenden Neugierigen ist ansteckend – und die spektakuläre Life Ball-Eröffnung hat Spaß gemacht.

Amanda Lepore wurde oft verwechselt mit "Janine Schiller"

Amanda Lepore wurde oft verwechselt mit „Janine Schiller“.

Die Designer-Zwillinge Dean und Dan Caten im Interview mit Alfons Haider

Designer Dan Caten Dsquared im Interview mit Alfons Haider.

Selbstinszenierungsprofi Concita Wurst zeigte oben viel und unten nichts

Selbstinszenierungsprofi Conchita Wurst zeigte oben viel und unten nichts.

Gery Keszler feierte seinen 31. Life Ball. Wahnsinn.

Life Ball-Chef Gery Keszler feierte seinen 21. Life Ball. Wahnsinn.

Desmond Richardson gibt den König Schahriyar

Tänzer Desmond Richardson gibt den König Schahriyar.

Die Debütanten ziehen den König auf den Red Carpet.

Große Show: Die Debütanten ziehen den König auf den Red Carpet.

Rechts im Bild: Der ehemalige US-Turmspringer Greg Louganis.

Rechts im Bild: Der ehemalige US-Turmspringer Greg Louganis.

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Der Geist des Mumok

Er erinnert ein bisschen an Jack aus „The Nightmare Before Christmas“ und ist derzeit der Eyecatcher im Wiener Museumsquartier: „Der Geist“ weist auf eine aktuelle Ausstellung des österreichischen Künstlers Franz West hin, die noch kurze Zeit im Mumok zu sehen ist. Man kann übrigens wunderbar den eigenen Kopf in seinen Mund stecken und dabei einen Blick in das Innere des Geistes werfen. =)

Geist

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