Yasmo: „Kein Platz für Zweifel“

Die Wiener Poetry Slammerin und Rapperin Yasmo präsentierte gestern Abend im B72 ihr zweites Album „Kein Platz für Zweifel“. Bereits zu Beginn,  als Yasmo als arrogante Kunstfigur „Miss Lead“  auf Englisch performte, war das Lokal gut gefüllt und die Stimmung gut. Bei ihrem Auftritt als sympathisch-kritische Yasmo  platzte das B72 schließlich aus allen Nähten. Schön, wenn Rap aus Österreich so geschätzt wird.

Yasmo

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Pferd macht Straßenmusik

Straßenkunst ist ein hartes Geschäft. Wer gesehen und gehört werden will, muss kreative Wege finden, um auf sich aufmerksam zu machen (oder braucht jede Menge Talent…). Ein Straßenmusiker auf der Mariahilferstraße in Wien kam jetzt auf die Idee, sich einen Pferdekopf aufgesetzt. Der Trick funktioniert. Ein gutes Foto und ein Lächeln zwischendurch sind vielen ein paar Münzen wert…

pferd

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Kuppel als Kino

Heute eröffnet „Content Art 2013“ am Karlsplatz. Vor der Karlskirche wurden dazu 30 Ausstellungscontainer und eine riesige Kuppel aufgestellt. Man kann in die „iSphere“-Kuppel hineingehen und sich abends 360-Grad-Kunstfilme bei freien Eintritt ansehen. Das Innere bietet Platz für 300 Personen und auch ein Restaurant soll es geben. Auch von außen sind die Filme sichtbar – hingehen lohnt sich also…

iSphere

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Kunst aus Kugeln

Vor dem neuen Musiktheater in Linz befindet sich ein Haufen Kugeln. Die „Kugelskulptur“ aus Aluminium wurde von Hans Kupelwieder designt und von der Firma Kunstguss Wagner gefertigt. Hinter dem Kunstprojekt steckt im wörtlichen Sinne ein Lüftungshäuschen, das nun durch das Kugelnetz verkleidet wurde und nicht mehr sichtbar ist. Offiziell soll es sich bei den Kugeln um eine Anspielung auf ein Rechenbeispiel von Johannes Kepler handeln. Na dann…

Musiktheater Linz Kugelskulptur

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20 Jahre Kulturarbeit in der Zuckerfabrik

Das Kulturzentrum d’Zuckerfabrik in Enns feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einer aufwendig gestalteten Retrospektive von Ulla Seifert. Ein Besuch zahlt sich aus, da die Fotoausstellung eine Zeitreise in die vergangenen 20 Jahre der außergewöhnlichen Kultureinrichtung sowie Blicke auf Künstler wie TM Stevens oder Robbin Thompson zulässt. Infos dazu gibt es auf der Homepage.

Zucker Ausstellung

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CasaNova: Zum Lachen in den Keller

Die neue Kabarettbühne in der Dorotheergasse 6-8 im ersten Bezirk in Wien ist ein bisschen versteckt im Keller des Billardcafés „Köö“. Wenn man das CasaNova jedoch einmal gefunden hat, kann man dort grandiose Kabarettabende verbringen. Die Vorstellungen werden bei Tisch genossen. Getränke holt man sich selbst – vor der Vorstellung, in der Pause und wenn es nach dem neuen Betreiber geht, dann auch nach der Vorstellung. Loungemusik und stimmungsvolle LED-Beleuchtung laden auf jeden Fall zum Verweilen ein.

CasaNova

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Blechhaufen als Hingucker

Für die einen ist es Kunst, für die anderen ein Blechhaufen. Mit Sicherheit ist es ein Hingucker. Das gewaltige Alluminium-Werk des niederösterreichischen Bildhauers Hans Kupelwieder erinnert an ein zusammengeknülltes Blatt Papier und ist derzeit in der Wiener Philharmoniker-Gasse 2 in Salzburg zu sehen.

Ohne Titel, 2013, 300x300x400, Aluminium

Ohne Titel, 2013, 300 x 300 x 400, Aluminium

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Don Carlo leidet, das Publikum genießt

Der Hype rund um die Verdi-Oper Don Carlo bei den Salzburger Festspielen ist enorm. Schon bei der Generalprobe standen Stunden vor Vorstellungsbeginn zahlreiche Fans vor dem Festspielhaus, die verzweifelt Pappkartons mit der Aufschrift „Suche Karte“ in die Höhe hielten. Die 5-Stunden-Produktion (inkl. zwei Pausen) ist musikalisch auf allerhöchstem Niveau. Im Orchestergraben und auf der Bühne wird Perfektion geboten. Jonas Kaufmann als Don Carlo und Anja Harteros als Elisabetta singen sowieso perfekt, die anderen Hauptrollen sind ebenfalls grandios besetzt und die Wiener Philharmoniker sind auch in bester Form.

Don Carlo

Diskutieren könnte man über die farblosen Kostüme (Annamaria Heinreich) und über das einfallslose Bühnenbild (Ferdinand Wögerbauer). Okay, es gibt auch mal einen mit Wasser gefüllten Pool auf der Bühne und es werden Leute auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber es wird visuell nichts geboten, das einen so richtig vom Hocker haut. Das erledigt ausschließlich die Musik.

Fazit: Diese Produktion sollte man sich vor allem anhören – am besten live (Premiere ist am 13. August), noch besser im Fernsehen (16. August in ORF 2), denn da bleibt man die fünf Stunden über beweglich und sitzt erste Reihe fußfrei.

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Sessel aus Bierkapseln

Die Afrika-Tage in Wien wären prinzipiell einen Besuch wert, würde man nicht zwischen 8 und 25 Euro Eintritt bezahlen. Denn im Grunde ist das Gelände eine reine Verkaufsausstellung. Aber zumindest gibt es cooles Sachen: Schmuck, Musik, Instrumente, Möbel, Dekoration, Kleidung, Geschirr, afrikanisches Essen, Ottakringer – und Recycling-Zeug. Der Hingucker schlechthin waren Sessel aus bunten Bierkapseln.

Bierkapsel-Möbel

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Elton John begeistert mit Best-of-Show

Von Elton John kann man halten, was man will. Aber seine Stimme ist unverwechselbar, seine Hits wie „Circle of Live“, „Your Song“ oder „Rocket Man“ haben die Musikwelt bereichert und seine Live-Konzerte sind ein Besuch wert. Gestern zeigte sich der Weltstar bei seiner zweieinhalbstündigen Wien-Show von seiner besten Seite. Hier zwei Fotos:

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Elton John 2013: Schräges Outfit, klassische „Wien ist super“-Ansagen, ein bisschen Lob für den Life Ball, geniale Band, volle Power, virtuoses Klavierspiel.

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Nach zwei Stunden sprangen die Fans von ihren Sesseln und machten aus dem Sitz- ein Tanzkonzert. Elton John zeigte sich publikumsnah und gab Autogramme.

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