Joshua Radin: Winter in Wien

Sein Song Winter ist durch die Krankenhaus-Serie „Scrubs“ weltberühmt worden. Am Samstag spielte Joshua Radin diesen live bei seinem ausverkauften Konzert im Chaya Fuera. Gemeinsam mit zwei Musikern stand der US-amerikanische Songwriter mit seinem Hut nicht nur auf der Bühne, sondern auch mitten im Publikum. Neben Hits wie Brand New Day, I Missed You und Closer probierte er auch neue Songs wie High And Low aus. Am Ende des Konzertes versprach Radin, ab jetzt öfters in Wien aufzutreten.

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Radin hatte viel Spaß bei seinem erst zweiten Auftritt in Wien

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Staatsoper feiert bereits Weihnachten

In sechs Wochen ist Weihnachten. Darauf machte heute das Ensemble „Phil Blech“ in der Wiener Staatsoper aufmerksam. Im Gustav Mahler-Saal gaben die Musiker, die zu einem großen Teil den Wiener Philharmonikern angehören, eine Kostprobe ihrer neuen CD „Weihnachten“. Zu hören waren auch die Wiener Sängerknaben, die neben dem Chorus Viennensis und dem Tenor Piotr Beczala bei der CD mitgewirkt haben. Fazit: Wien präsentiert sich mit dieser qualitativ hochwertigen Aufnahme einmal mehr als Musik- und Weihnachtsstadt. Hörempfehlung – besonders für Brassfans!

Phil Blech widmeten ihre zweite CD dem Wiener Advent.

Phil Blech widmeten ihre zweite CD dem Wiener Advent.

Dominique Meyer bei der CD-Präsentation

Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der CD-Präsentation

Phil-Blech-Leiter Anton Mittermayr und die Wiener Sängerknaben

Phil-Blech-Leiter Anton Mittermayr und die Wiener Sängerknaben

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Von Putin und kleinen Menschen

Randy Newman ist alt geworden. Dennoch begeisterte der 71-Jährige beim gestrigen Konzert in Wien. Das lag zum einen an seinen Hits wie “You’ve Got A Friend”, „I Love To See You Smile”, “My Life Is Good”,  “You Can Leave Your Hat On”, „I’m Dead (But I Don’t Know It)“ oder auch „Feels Like Home“. Was dabei die Stimme nicht mehr schaffte, übernahm das Klavier. Viele Lacher erntete Newman mit Anekdoten zwischendurch. Er bezeichnete etwa seinen Song „Short People” als  „die schlechtestmögliche Art von Hit, die man habe kann.“ Denn nun hasse ihn ein „winziges Segment der Bevölkerung.“ Sein Lied „I Miss You“ schrieb und widmete er seiner ersten Frau, während er bereits mit der zweiten vermählt war. Newman präsentierte auch Neues – etwa den „Putin„-Song.

Randy Newman im MuseumsQuartier (Halle E) in Wien

Randy Newman im MuseumsQuartier (Halle E) in Wien

Buchtipp: „Pater Martin 2“ von Florian Kobler – rund 80 neue Anekdoten und Abenteuer des beliebten Franziskanermönchs. Mit humorvollen Comics von Georg Atteneder.

Eine Gala für die Filmmusik

Es gibt kein Konzert, auf das ich mich jedes Jahr so freue wie auf Hollywood in Vienna. Gestern wurde James Newton Howard bei der Filmmusikgala im Wiener Konzerthaus ausgezeichnet. Höhepunkt war, als das RSO Wien gemeinsam mit Keith Lockhart und zahlreichen Solisten die Themen von The Village, Blood Diamond und The Dark Knight sowie den Song He Sleeps aus Pretty Woman aufführten. Ein Traum! Ein kleiner Dämpfer war Moderator Steven Gätjen, der es mit deutschem Humor versuchte. „Ich hatte auch grad etwas Pipi im Auge“, sagte er etwa nach der Verleihung des „Max Steiner Film Music Achievement Awards“ an Howard. Fazit: Ein musikalisch-traumhafter Abend, der wenig(er) Worte bedarf. Nachzuhören am 18. Oktober um 19.30 Uhr auf Ö1 und am 25. Oktober um 20.15 Uhr auf ORF III. Absolute Empfehlung für Filmmusik-Fans!

Hollywood in Vienna 2015

Hollywood in Vienna 2015 – ein Gesamtkunstwerk bestehend aus grandioser Filmmusik, Musikern, Solisten, Konzerthalle und Lichttechnik.

James Newton Howard

James Newton Howard bekam 2015 den Max Steiner Award verliehen.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Im Bann der Mafia-Musik

Wenn die Trompete den weltberühmten Godfather Waltz von Nino Rota spielt, ist Gänsehaut garantiert. Generell ist die Musik von Francis Ford Coppolas Meisterwerk „Der Pate“ (1972) ein Erlebnis. Noch intensiver kann man den Film mit Liveorchester erleben. Gestern Abend spielte etwa das Tschechische Nationale Symphonieorchester (CNSO) mit Dirigent Justin Freer die Musik zum Film in der Wiener Stadthalle. Fazit: Karten um 80 Euro sind eine Menge Geld, die Bildqualität ist nicht gerade atemberaubend, die Akustik in der Stadthalle auch nicht. Aber das Orchester spielte hervorragend und die Gelegenheit, diese Filmmusik live zu hören (und zu sehen) ist ein einmaliger Genuss. Top!

"The Godfather live" in der Wiener Stadthalle

„The Godfather live“ in der Wiener Stadthalle

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Zoe verführt auf Französisch

Wer berühmt werden will, muss ins Fernsehen? Zoe, die Tochter von Papermoon-Sänger Christof Straub, hat mit ihren 18 Jahren schon reichlich TV-Erfahrung. Sie moderierte die Confetti-TiVi-Sendung „Close Up“, trat als Sängerin beim Kiddy Contest auf, wurde bei der Vorauswahl-Show für den Eurovision Song Contest „Wer singt für Österreich?“ bekannt und hatte seither eine Rolle in der TV-Serie „Vorstadtweiber“. Am 22. Oktober präsentiert sie ihr erstes Album mit dem Titel „debut“ im Café Francais. Darauf enthalten sind zehn Songs, darunter die bereits bekannten Nummern “Adieu” und “Quel Filou”. Fazit: Mit Ausnahme von „Mon coer a trop aimé„, wo der Computersound stört, werden die zumeist schwungvoll-einfachen Chansons („Je m’en fous“, „Danse avec moi“…) große Freude bereiten – vor allem Fans von französischen Chansons, Gypsy- und Elektroswing.

Da schau her: Das Coverfoto von Zoes Debutalbum geizt nicht mit Reizen.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Grooves aus dem Labor

Was entsteht, wenn sich sieben Musiker immer wieder zu einer Jam Session treffen? Im besten Fall eine Band  (Global Groove LAB) mit Debutalbum (I’m a Stranger). Der Bandname zeigt, worum es sich hier handelt: Musiker aus verschiedenen Nationen experimentieren wie im Labor und kombinieren verschiedene Genres, Grooves und Sprachen. Entstanden sind zwölf flotte Songs, die Balkan, Gypsy, Reggae, Funk, Klezmer und sogar Austropop vereinen. Fazit: Experiment gelungen! Am 1. Oktober findet die Albumrelease-Party beim Global Beatz Festival in der Szene Wien statt. Hörbeispiele.

„I’m a Stranger“ erscheint am 2. Oktober bei Artform Music (Hoanzl)

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

„I am from Austria“ ist keine Hymne

„Es ist keine Hymne, sondern ein Heimatlied“, stellte Rainhard Fendrich klar, bevor er „I am from Austria“ am Heldenplatz anstimmte. Der Austropop-Star meinte beim Wiener Stadtfest, dass er es leider nicht verhindern könne, wenn rechte Gruppierungen den Begriff „Heimat“ und sein Lied „I am from Austria“ für ihre Zwecke missbrauchen. So geschehen etwa zuletzt bei einer Pegida-Demo. Fazit: Umso wichtiger sind solche Statements von Fendrich – vor tausenden Fans mit unterschiedlicher politischer Einstellung.

Fendrich am - wie dast immer verregneten - Wiener Stadtfest

Fendrich am – wie fast immer verregneten – Wiener Stadtfest

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Fliegende Conchita beim Song Contest

Zu den Höhepunkten des Eurovision Song Contest 2015 in Wien gehörte die Eröffnung. Zuerst ein paar schöne Fernsehbilder aus Österreich im Zeitraffer – von den Wiener Philharmonikern bis zur Blasmusik eine runde Sache – und dann eine fliegende Conchita in der Stadthalle. Hier ein paar Fotos von der Generalprobe:

Eröffnung mit dem ORF Radio-Symphonieorchester

Eröffnung mit Geigerin Lidia Bauch und dem etwas versteckten RSO…

Conchita gibt sich publikumsnah

…und natürlich Conchita… die sich ganz publikumsnah gibt….

Und hebt dann doch ab... in Richtung Bühne

…und dann doch abhebt… im TV nur kurz  zu sehen…in Richtung Bühne

The Makemakes beim Song Contest

…auf der dann The Makemakes trällern…das Ergebnis ist…wurscht

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Klassische Konzerte in der Disco

Das Konzept der Yellow Lounge ist genial: Klassik-Künstler geben kurze Konzerte, aber nicht im barocken Stiftssaal, sondern in noblen, elektronischen Clubs. Zwischen den Acts legt ein DJ klassische Musik – von Bach bis Mozart – auf. Je später der Abend wird, desto elektronischer werden die Klänge und die Scheinwerfer und Visuals passen sich der Stimmung an. Am Donnerstag standen etwa der iranische Cembalospieler Mahan Esfahani,  die italienische Gamba-Virtuosin Maddalena Del Gobbo, der serbische Geigenspieler Nemanja Radulovic und das Janoska Ensemble live im Chaya Fuera auf der Bühne. Fazit: Entspannender kann ein Afterwork-Clubbing nicht sein!

Mahan Esfahani und Maddalena Del Gobbo

Mahan Esfahani und Maddalena Del Gobbo live im Chaya Fuera

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.