Fußballschauen am Strand

Die Fußball-WM in der Strandbar Herrmann zu genießen, ist fast ein bisschen so, als würde man im Stadion sitzen. Man ist umgeben von Passivsportlern, trinkt aus Plastikbechern und wird am Eingang von Securities durchsucht. Zumindest ist das Flair bei weitem besser, denn vor der TV-Leinwand befindet sich ein weicher Strand mit Liegestühlen. Wenn man folgende Tipps beachtet, kann man hier einen wirklich schönen Abend verbringen: 1.) Schuhe ausziehen. 2.) Nicht in der Halbzeit-Pause aufs Klo gehen oder Pommes holen. 3.) Um zwei Cocktails zum Preis von einen zu ergattern, sollte man sich mindestens eine Viertelstunde vor dem Ende der Happy Hour bei der Bar anstellen.

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Zeitreise in der Neubaugasse

Warum ist Wien so großartig? Weil es hier so etwas wie den Frühlingsflohmarkt in der Neubaugasse gibt. Zweimal pro Jahr verwandelt sich die rund zwei Kilometer lange Straße in ein Paradies für Schnäppchenjäger. Hier gibt es alles, was man nicht braucht, aber trotzdem gerne (wieder) haben möchte: Schallplatten, CDs, Schuhe, Antiquitäten, Bücher, Möbel, Lampen, Filmplakate und Kaffeedosen. Zwischen den Verkaufsständen gibt es auch immer wieder Livemusik und kulinarische Spezialitäten (Langos, Käse, Wurst, Stelzen,…) Morgen findet der Flohmarkt noch bis 19 Uhr statt, dann erst wieder am 26. und 27. September 2014. Fazit: Hinschauen lohnt sich, kaufen manchmal auch.

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Sessel aus Bierkapseln

Die Afrika-Tage in Wien wären prinzipiell einen Besuch wert, würde man nicht zwischen 8 und 25 Euro Eintritt bezahlen. Denn im Grunde ist das Gelände eine reine Verkaufsausstellung. Aber zumindest gibt es cooles Sachen: Schmuck, Musik, Instrumente, Möbel, Dekoration, Kleidung, Geschirr, afrikanisches Essen, Ottakringer – und Recycling-Zeug. Der Hingucker schlechthin waren Sessel aus bunten Bierkapseln.

Bierkapsel-Möbel

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Fashionshow für Radfahrer

Morgen startet die „Wiener Fahrradwoche„. Am Programm stehen Seminare, Workshops und Diskussionen mit hunderten internationalen Gästen. (Die sicher alle mit dem Rad nach Wien gekommen sind…) Am Rathausplatz ist eine große Arena aufgebaut, bei der E-Bikes ausprobiert, Fahrräder gewaschen und Parcours gefahren werden können. Am Karlsplatz hingegen gibt es eine Fahrrad-Fashion-Show. Ob es da wohl Kleidung für Fahrräder oder ihre Besitzer gibt?

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Fashion fürs Fahrrad 😉

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Der große Tschisi-Geschmackstest

Die Sonne scheint – Grund genug für den wichtigsten Eistest des Jahres. Das „legendäre“ Tschisi-Eis von Eskimo wird tatsächlich wieder zum Kauf angeboten. Die Freude bei den tausenden Fans ist groß, doch auch enttäuschte Gesichter gibt es. Die Erinnerung an das beliebte Eis war manchmal einfach besser als das Produkt selbst und auch die „Löcher“ waren beim Neustart nicht mehr da. In den vergangenen Jahren konnte man nur auf ein selbst gemachtes Tschisi-Eis zurückgreifen. Hier soll nun die Eigenkreation mit dem Original verglichen werden.

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FARBE: Der auffälligste Unterschied ist schon einmal die Farbe. Das Original ist viel heller und wirkt viel künstlicher als die Eigenkreation.

MENGE: Auch das ist auf dem ersten Blick erkennbar: Das selbstgemachte Eis ist viel größer als das Original. Das Tschisi ist ja nicht viel größer als das Brickerl. (Wahrscheinlich wird bei der Herstellung die gleiche Form verwendet.)

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KONSISTENZ: Für jene, die lieber beißen statt lutschen ist klar, dass das Original viel weicher als die Eigenkreation ist. Dafür zerläuft es in der prallen Sonne auch schneller.

GESCHMACK: Über Geschmack lässt sich streiten. Hier soll also nicht geurteilt werden, welches Eis besser ist. Fakt ist, dass das Original viel süßer ist als der Nachbau. Es schmeckt intensiver nach Vanille als der gefrorene Pudding.

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FAZIT: Hat sich der Internethype um das Tschisi-Eis ausgezahlt? Ist es cool, mit einem Tschisi-Eis auf Fotos zu posieren und diese auf Facebook zu stellen? Oder ist das Tschisi-Comeback eine Geschmacks-Enttäuschung? Unser Fazit lautet: Die Eigenkreation schmeckt anders, kann aber mit dem Original besser mithalten, als ursprünglich angenommen. Das Original ist gut, aber nicht umwerfend. Die beschönigte Erinnerung an das legendäre – unbeschreiblich gute – Tschisi-Eis von früher wird uns fehlen.

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Lokale mit Designer-Lampen

Wer in Barcelona am Abend Essen geht, wird überrascht sein, wie geschmackvoll und dekorativ die Lokale und Restaurants eingerichtet sind. Auffällig sind – neben alten Möbelstücken – vor allem die Designerlampen. Hier ein paar Beispiele:

Lampendecke bei einem Vietnamesen in Barcelona

Lampendecke bei einem Vietnamesen.

Nudelsieb-Lampe im "Origens"

Nudelsieb-Lampe im „Origens“.

Glühbirne im Käfig - gesehen im Restaurant "Basilico".

Glühbirne im Käfig – gesehen im Restaurant „Basilico“.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Flohmarkt am Naschmarkt

Was gibt es Schöneres, als einen Antik- und Flohmarkt? Lauter Sachen, die keiner braucht, aber jeder trotzdem haben will: Blechspielzeug, Modelleisenbahnen, Vasen, Kaffeedosen, Filmhefte, Puppen, Schallplatten, Uhren, Lampen, Blechschilder, alte Fotos und Bücher. Retro ist in! Der Flohmarkt am Wiener Naschmarkt wird daher sogar bei Schlechtwetter gestürmt. Verkauft wird jeden Samstag von 6.30 bis 18 Uhr. Ein Besuch lohnt sich! (Vorsicht vor Taschendieben!)

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Zeitreise im Café Heumarkt

Versteckt hinter dem Hotel Intercontinental befindet sich das Café Heumarkt. Wer dieses traditionsreiche Kaffeehaus ohne Namenschild betritt, wird von einem Kellner, der eine weiße Schürze trägt und meistens gemütlich Zeitung liest, freundlich begrüßt. Die spärliche Einrichtung ist noch aus den 50er-Jahren und wird durch einen Billard-Tisch, ein Klavier, einer Tortenvitrine sowie einen Zigarettenautomaten ergänzt. Am Abend sitzt man hier fast alleine, kann herrlichen Kaffee trinken oder das einzigartige Flair genießen. In diesem altwienerischen Café ist die Zeit viele Jahrzehnte stehengeblieben. Eine junge Schriftstellerin sagte: „Hier kann man gut arbeiten. Der Kellner kommt höchstens einmal pro Stunde vorbei.“

Am Heumarkt

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Nostalgie im Café Cinema

Wer sich für Film und Kino begeistert, sollte sich das Café Cinema in Berlin-Mitte nicht entgehen lassen. Es befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in der Nähe der Hackeschen Höfe. Die Wände des kleinen Lokals sind mit alten Filmplakaten tapeziert und an der Decke hängen große Filmscheinwerfer. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen und die mit Graffiti-Kunst besprühten Wände bewundern. Das nostalgische Flair ist also einzigartig. Hier treffen sich Studierende, Künstler und Kreative auf einen Kaffee oder ein, zwei, drei Bier.

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Spielplatz im Wien-Museum

Das Wien-Museum lockt derzeit mit der sehr kleinen, aber feinen Sonderausstellung „Spiele der Stadt“: Die Schau zeigt viele Spiele, die in der Bundeshauptstadt rund um den zweiten Weltkrieg gespielt wurden. Darunter Monopoly, Schach, Puppenhäuser, dutzende Kartenspiele, Hitlerjugend-Strategiespiele, aber auch Spielautomaten und Bauklötze. Die gezeigten Gegenstände sind spannend, erinnern an die Kindheit und manchmal an einen Spielzeug-Flohmarkt. Fazit: Eine Schau für Alt (Ausstellung) und Jung (Riesenspielplatz)!

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