Eisdisko am Hauptplatz Enns

Am Tag vor dem Weihnachtsfest fand die zweite Ennser Eisdisko statt. Auch dieses Mal hatte das nasse und windige Wetter kein Erbarmen mit den Veranstaltern. Trotzdem tummelten sich viele Besucher am Hauptplatz herum. Warum nur? Grund dafür war das Showprogramm der MusikLernStatt Wiff. In einem Zelt neben dem Eislaufplatz spiele im Minutentakt ein Kind nach dem anderen ein Weihnachtslied auf dem Keyboard. Die Eltern und Angehörigen mussten zuhören. Zum Abschluss spielte DJ Tobias Karlinger an den Turntables den Hauptplatz leer. 🙂

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Antworten auf die Wutrede

Wer Antworten und Hintergründe zu Roland Düringers „Wutrede“ bei der letzten Folge der ORF-Sendung „Dorfers Donnerstalk“ erfahren will, sollte sich Karten für sein Kabarettprogramm „Ich Einleben“ kaufen. Denn darin beweist der Kabarettist, dass wir modernen Menschen in Bezug auf unsere Lebensweise einen „Klescher“ haben und uns der Neandertaler in vielen Punkten überlegen war. Zweieinhalb Stunden schmunzeln wir über unsere eigenen fragwürdigen Verhaltens- und Denkweisen. Am Ende jagt Düringer als Sprengstoff-Märtyrer den Saal in die Luft und man bekommt einen Vorgeschmack auf den eigenen Tod. Ob dieser Abend komisch ist? Ja, und er öffnet die Augen.

 

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Kampf gegen Weihnachtsmänner

Bei der heutigen Präsentation des Weihnachtsbuches „Klappe, Santa!“ in der Buchhandlung Kuppitsch (Schottengasse) zeigten die beiden Herausgeber Ernst und Christoph Grissemann, was sie wirklich gut können: Vorlesen. Mit beeindruckend angenehmen und abwechslungsreichen Stimmen, trugen die beiden Radiomenschen mittelmäßige Geschichten vor, die sich gegen das stressige Konsum-Weihnachtsfest und vor allem gegen den amerikanischen Weihnachtsmann wandten.

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Eisdisko vor dem Stadtturm

„Ich habe gesagt, ich springe ein und darum darf ich jetzt auch nicht jammern“, so Gernot Hörmann. Der Radio Oberösterreich Moderator und DJ sorgte bei der gestrigen Eisdisko vor der Kulisse des Ennser Stadtturms mit Musik (von David Guetta bis Andreas Gabalier) für Stimmung. Er sprang für einen Kollegen kurzfristig ein, da dieser gestern erneut Papa wurde. Eine undankbarer Freundschaftsdienst, denn das Wetter meinte es nicht gut mit der Veranstaltung. Aufgrund des leichten Dauerregens blieben viele Ennser zu Hause oder froren sich lieber bei den angrenzenden, wettergeschützen Punschständen Hintern und Füße ab. Großen Spaß hatten dagegen die jungen Kids, die sich dennoch auf das Eis wagten und viel Platz zum Kurvendrehen hatten.

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Weihnachtslieder im Jahr 2011

Heute standen im ausverkauften Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Weihnachtslieder wie „Kling Glöckchen“ oder „O Tannenbaum“  am Programm. Klingt langweilig? Nicht unbedingt, denn die altbekannten Melodien wurden von den auftretenden Musikerinnen und Musikern völlig neu interpretiert. Eine Kostprobe gibt es auf YouTube zu hören:

 

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Heimspiel für Rebekka Bakken

„Mammi, bis du da?“ Es ist schon etwas Besonderes, wenn man vor tausenden Menschen im großen Saal des Wiener Konzerthaus singen darf. Noch schöner ist es, wenn einem die eigene Mutter, der eigene Friseur und viele alte Freunde dabei zuhören. Die ehemalige Wienerin Rebekka Bakken genoss am Montag Abend sichtlich ihr Konzert. Durch die Interpretation ihrer „September“-Lieder teilte die Sängerin ihre Freude mit dem Publikum. Nach einem Tribute-Lied für den verstorbenen Ludwig Hirsch und zahlreichen Zugaben gab es Standing Ovation, aber nicht aus Höflichkeit, sondern aufgrund ehrlicher Begeisterung und Freude. Das Saal-Licht musste selbst nach dem vorausschauend eingeplanten Zugaben-Block noch einmal abgedunkelt werden. Ich bin unheimlich dankbar, bei diesem sicherlich historischen Konzert dabei gewesen zu sein.

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Deutsche Messe in Originalbesetzung

Die Arbeitswoche kann beginnen, die Energietanks sind wieder voll aufgeladen. Grund dafür ist ein geniales Konzert des „Chor Ad Libitum“ und des Ensemble  „I Fiati“. Unter der Leitung von Heinz Ferlesch gaben die Sänger und Musiker am Sonntag ein Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Valentin. Am Programm standen die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert in Originalbesetzung sowie Motetten für Chor a cappella. Das Highlight des Abends war das Stück „Conzona“ von John Adson. Auch „Es ist ein Ros entsprungen“ von Michael Praetorius und Jan Sandström war ein Genuss für Ohren und Seele.

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Beatsteaks langweilen Linz

Das vergangene Beatsteaks-Konzert in der Linzer Tips-Arena wird wohl nicht in die Musikgeschichte eingehen. Erstens war die Halle nur zu 1/6 mit Besuchern gefüllt und zweitens spielte die Vorgruppe (Thees Ulmann Band) den Hauptact gegen die Wand. Obwohl die selbstbewussten Berliner ihre Hits wie „I Don’t Care“ oder „Let Me In“ mit „Lalala-Gegröle“ und Instrumentalteilen in die Länge zogen, konnten sie keine zweistündige Show bieten. Sie mussten sich mit Crowdsurfen, Sitz-Laola und anderen abgedroschenen Unterhaltungstricks sowie mit Coversongs wie dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen über das Konzert retten. Nicht nur das Publikum war mäßig begeistert, auch Thees Uhlmann, der sich mit seinen Bandkollegen unter das Häufchen Fans mischte, schüttelte verständnislos den Kopf. Fazit: Die Beatsteaks sind für 45-minütige Festivalauftritte vor anspruchslosem „Ich will einfach nur Spaß haben“-Publikum eine super Band. Für mehr reichts leider nicht.

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Endspurt für die Kirchenorgel

Das „Valentin Trio“ führte am Wochenende Johannes Brahms großartiges Klaviertrio in H-Dur Nr. 1, op. 8 auf. Zur großen Freude von Dechant Johann Zarl –  denn er durfte beim Konzert im Pfarrsaal St. Valentin einen Scheck in der Höhe von 5.000 Euro für die neue Kirchenorgel entgegen nehmen. Zarl: „Wir stehen jetzt bei rund 350.000 Euro. Die Renovierung der Orgel wird zirka 420.000 Euro kosten. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Orgel nächstes Jahr beim Erntedankfest einweihen können.“ Gute Kirchenmusik brauche eben eine echte und gute Orgel,  genauso wie gute Kammermusik einen guten Veranstaltungsraum benötigen würde. Die laute und hallende Akustik des Pfarrsaals dämpfte ein wenig das Musikvergnügen, dass das hochprofessionell musizierende Valentin Trio den Besucher bot. Leider fehlt es in St. Valentin aber an räumlichen Alternativen.

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Meister der Reportage

„Das war einer dieser Abende, die man nicht schnell vergisst“, sagte Florian Klenk nach seiner Lesung im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Enns. Der Aufdeckerjournalist las aus seinem Buch „Früher war hier das Ende der Welt“. Klenk berichtete von Erlebnissen an der österreichischen Grenze, von ungewöhnlichen Politikern in Kärnten sowie von Prostituierten in Wien. Danach diskutierte er mit den Gästen über seinen Beruf, das Aufdecken und Schreiben.  „Ich wusste gar nicht, dass es hier so viele Bordelle gibt“, wunderte sich Klenk, bevor er am Bahnhof St. Valentin in den Zug nach Wien stieg.  Möglicherweise dachte er bereits auf der Heimreise über seine nächste Reportage nach. Ein Video von der Lesung gibt’s hier:

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