RSO und Singakademie im Konzerthaus

„Werke von Brahms“ – unter diesem Titel begeistere das ORF Radio-Symphonieorchester sowie die Wiener Singakademie unter Dirigent Cornelius Meister im Wiener Konzerthaus. Leider war der Saal nicht bis auf den letzten Platz gefüllt. Das veranlasste (ausschließlich) älteres Publikum während der Tragischen Overture d-moll op. 81 ihre Plätze zu verlassen um sich bessere zu ergattern. Da die herumeiernden Pensionisten ablenkten, konnte man das Konzert erst bei den vier Gesängen für Frauenchor mit Begleitung von zwei Hörnern und Harfe erst so richtig genießen. Unglaublich schön spielte Hornist Peter Keserü seine Solostellen, genauso beeindruckend war das Harfenspiel von Anna Verkholantseva. Weniger angenehm für die Ohren war der Frauenchor. Das lag weniger an der musikalischen Leistung und mehr an den allgemein hohen Frauenstimmen. (Männerstimmen sind einfach angenehmer…) Es folgte der Höhepunkt der ersten Konzerthälfte, der „Gesang der Parzen“ für sechsstimmigen Chor und Orchester. „Es fürchten die Götter das Menschengeschlecht…“ – ein Traumstück, das zuletzt vor 44 Jahren im Konzerthaus aufgeführt wurde. (Die Gründe sind von ökonomischer Art. Hoher Aufwand, kurze Dauer.)

Die zweite Konzerthälfte war durchgehend ein Genuss. Am Programm standen acht Variationen über ein Thema von Joseph Haydn inklusive Choräle St. Antoni und Finale. Unbestrittener Höhepunkt des Abends war das Werk „Nänie“. Friedrich Schillers Text dazu lautet: „Auch das Schöne muss sterben.“ Leider hat er Recht. Auch dieses schöne Werk hatte ein Ende – großer Applaus für das RSO und die Wiener Singakademie für diesen traumhaften Abend.

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Daniel Glattauer präsentierte „Ewig Dein“

Gestern Abend war Daniel Glattauer zu Gast im BG/BRG Enns. Der sympathische Bestsellerautor las aus seinem aktuellen Liebes-Psycho-Roman „Ewig Dein“ vor, beantwortete Fragen aus dem Publikum und gab ein paar seiner humorvollen „Mama, jetzt nicht!“-Kolumnen zum Besten.

Bei der Publikumsdiskussion erzählte Glattauer, woher er die Ideen für seine Bücher nimmt: „Die wirklichen Ideen, die zu Büchern führen, sind jene, die sich richtig festsetzen. An das Stalking-Thema („Ewig Dein“) habe ich immer wieder gedacht. Ich bin sogar in der Nacht aufgewacht und habe mir gedacht, das ist so spannend, wie könnte man das beginnen und umsetzen? Wenn ich eine Ahnung davon habe, wie ich so ein Buch beginnen könnte ist das schon ein weiterer Schritt. Der nächste Schritt ist der, dass ich mich hinsetze und beginne. Und wenn dann am Anfang der Lesefluss stimmt sage ich,  okay, das schaut gut aus, das werde ich jetzt probieren.  Ich habe kaum mit einer Idee begonnen, zehn Seiten geschrieben und sie dann wieder fallen gelassen. In dem Moment wo ich schreibe, bin ich drinnen und entsteht viel. Das Thema ist da, manchmal ist sogar das Ende schon da, wie bei „Darum“. Bei den E-Mail Romanen war es ganz offen. Ich wollte keine E-Mail Romane schreiben sondern eine Liebesgeschichte mit E-Mails beginnen und schauen wo es mich hintreibt.“

„Ich kann mir gut vorstellen, dass ich einmal ein Theaterstück schreiben werde.“

Welches Buch- oder Projekt Daniel Glattauer als nächstes plant, wollte er dem Publikum aber nicht verraten. Nur so viel: „Ich glaube, dass ich einmal ein Theaterstück schreiben werde, weil ich liebe es, Dialoge zu schreiben. Überhaupt, so viele handelnde Figuren, das ist nicht so meine Sache. Ich hab gerne recht wenige, sonst verwechsle ich sie und bringe die Namen durcheinander. Sehr gerne habe ich es, wenn die Dialoge in der direkten Rede abgehalten werden. Darum kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich einmal ein Theaterstück schreiben werde. Und der nächste Roman? Keine Ahnung!“

Im Anschluss an die Lesung stürmten die Besucherinnen und Besucher den Büchertisch der Buchhandlung Hajek und holten sich persönliche Widmungen und Autogramme von Glattauer. Dieser ließ sich vom Gedränge und Rummel nicht beeindrucken und signierte so lange, bis der letzte Gast glücklich den Veranstaltungsort verlassen hatte.

Dass Glattauer keine Starallüren hat, zeigte sich sowohl bei der Anreise (Zugticket 2. Klasse), bei der Ankunft in St. Valentin (Privatauto statt Taxi), im Hotel (3 Stern) und bei der Lesung (Signieren bis zum Umfallen, Lieblingsgetränk: Gspritzer Weiß) . Höhepunkt des Abends war die anschließende Feier in der Ennser Spiegl-Bar. Vielleicht lag es an der Wirkung des „Bahama Mama“-Cocktails (oder er hatte an diesem Abend einfach so viel Spaß), aber Glattauer ließ es sich nicht nehmen und bezahlte gegen ein Uhr früh die gesamte Getränkerechnung.

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Eröffnung des Tricky-Women-Festivals

Großes Frauenkino bei der Eröffnung des internationalen Animation Filmfestival Tricky Women. Das Gartenbaukino platzte aus allen Nähten, was nicht zuletzt daran lag, dass die meisten Kinotickets verlost und die Gäste mit Gratis-Sekt und Party gelockt wurden. Der Tiefpunkt der Veranstaltung war der einstündige Redemarathon zur Eröffnung. Immerhin waren mit der Oscar-nominierten Soundtrack-Produzentin Judith Gruber-Stitzer und „DreamWork“-Talentescout Shelly Page interessante Gäste dabei. Der Höhepunkt des Abends waren ohne Zweifel die gezeigten Festivalfilme. Es wurde gelacht, berührt, irritiert und verzaubert.

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Mnozil Brass parodieren James Bond

Anlässlich des 800-Jahre-Jubiläums der Stadt Enns veranstaltete der Kulturverein Pa-Events ein Konzert mit der Blechblasvirtuosengruppe „Mnozil Brass“ in der Stadthalle. Das Konzert war mit rund 900 Gästen ausverkauft. Während ihrer Show, die dem James Bond Bösewicht „Blofeld“ gewidmet war, zerlegten Mnozil Brass Notenständer, zündelten auf der Bühne herum, schwammen synchron zum Donauwalzer, hypnotisierten sich gegenseitig und spielten zahlreiche Filmmusik-Klassiker. Die Höhepunkte waren, als Tubist Wilfried Brandstötter „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ in sämtlichen Variationen spielte oder als Posaunist Leonhard Paul die singende Säge oder seine Melodica auspackte.

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Fii gewinnt Kleinkunstkartoffel

Die Kabarettisten Blitzgneisser, Michael Krappel, Guggi Hofbauer, Markus Kirchler, Urs-Sepp Troxler und Berti Fuchs ritterten bei der Kleinkunstkartoffel 2012 um die beliebte Trophäe. Schlussendlich wählte das Publikum Michael Krappel (Fii) zum Sieger. Krappel nahm in seinem Programm sämtliche Musikrichtungen gekonnt auf die Schaufel. „Ich bin sprachlos“, so Krappel, der künftig nicht nur als Beatboxer, sondern auch als Kabarettist durchs Land ziehen wird. Zu den Höhepunkten des Abends zählten die Moderatoren Blözinger und Clemens Maria Schreiner, der außer Konkurrenz Auszüge aus seinem aktuellen Programm zum Besten gab. Schreiner erzählte vom Bergsteigen im Burgenland und lieferte den rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauern ein Lachmuskeltraining.

Foto: Roland Penzinger, Michael Krappel, Robert Blöchl, Clemens Maria Schreiner.

Kleinkunstkartoffel 2013: Ab sofort können sich Kabarettisten für die nächste Kleinkunstkartoffel im Februar 2013 bewerben. (Mit Video + Kontaktdaten an: Pa-Events, EIbenstraße 10, 4470 Enns)

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Livemusik mit Thaddaeus

Der Absolventenverein des BG/BRG Enns lud zur Jahresfeier in die Ennser Szenebar Spiegl. Die St. Valentiner Band Thaddaeus sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier. Sängerin Verena Gritzner und Gitarrist Hubert Ströbitzer interpretierten Lieder von Muse oder Patti Smith. Ein Video gibts hier:

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„Batman Live“ – Show für Fans & Kinder

Die Erwartungen an „Batman Live“ waren sehr hoch –  vielleicht zu hoch.  Natürlich hatte die Show in der Wiener Stadthalle beeindruckende Elemente vorzuweisen, vor allem die riesige Bühne, die 50 Tonnen Lichttechnik und die Fledermaus-LED waren imposant.  Weniger spannend waren hingegen die langatmigen Zeitlupen-Kampfszenen sowie die abgedroschenen Zirkus- und Zaubershowszenen. Schöne Bilder lieferten eine Riesenmaske, bei der Menschen die Zähne darstellten, das schwebende Batmobil und ein einbrennender Heißluftballon. Auch der 3D-Effekt, der durch die LED-Leinwand zustande kam und die Szenenwechsel waren gut gemacht. Die mit Spannung erwarteten Flugszenen langweilten aber, extrem enttäuschend war der wenig heldenhafte Batman-Charakter. Am schlimmsten waren die deutschen Syncronstimmen, die leider immer zeitversetzt aus den Lautsprecher-Boxen kamen. Gefallen hat die Show vor allem Kindern und Menschen, die sich für Zirkusnummern begeistern können. Im Allgemeinen blieb Batman unter den Erwartungen, bei der Premiere am Mittwoch gab es verhaltenen Applaus.

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Freibier am Ball der Oberösterreicher

Da macht die Raiffeisenbank einfach alles richtig: Sie verschenkt Eintrittskarten für den „Ball der Oberösterreicher“ im Austria Center an Studierende, inklusive zwei Freigetränke und Gratisbuffet bis 21.30 Uhr. So kann sich auch die Jugend das Tanzereignis in Dirndl und Lederhose leisten. Das Highlight des Abends: Hunderte Lederhosen in den Wiener U-Bahnen. Der Tiefpunkt des Abends: Das Ballmotto „Braunau verbindet, Braunau verbündet“. Das hätte man glücklicher formulieren können.

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Neujahrskonzert 2012 in Enns

Am Sonntag ging das fünfte Neujahrskonzert des Forum Ennsegg in der Stadthalle Enns über die Bühne. Am Dirigentenpult stand Elisabeth Fuchs, als Mitwirkende waren das Schlagwerkensemble von Andreas Huber (Percussion-Performance mit Akkubohrern!), die Ballett- und Tanzklasse von Martina Holzweber und die Singgemeinschaft Enns-St. Valentin, bestehend aus dem Ennser Singkreis, dem Singverein Enns 1919, dem Chor der Basilka St. Laurenz und dem Chor der Stadtpfarrkirche St. Valentin dabei. Am Programm standen Werke von Johann Strauß, Wolfgang Amadeus Mozart, Josef Lanner und anderen. Organisator Christoph Bitzinger konnte rund tausend Gäste begrüßen – darunter auch Landeshauptmann Josef Pühringer. Ein Video gibts hier.

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Hirschal und Böck in Enns

Normalerweise ist das Highlight des Ennser Neujahrsempfangs ohne Zweifel das Gratisbuffet. Heuer kamen jedoch zwei Attraktionen hinzu. Zum einen konnten die rund tausend geladenen Gäste den halben Ennser Hauptplatz – gebaut aus Legosteinen – und zum anderen ein Konzert von Wolfgang Böck und Adi Hirschal bestaunen. Die beiden Strizzis unterhielten die Ennser in bester Laune mit Wiener Liedern, obwohl sie auf der Bühne fast verdursten mussten. Als dann endlich Bier eintraf, wurde die Kellnerin von der Bühne geküsst…

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