O-Töne startet mit Pop-Literatur

Ewas Regen und zarte Klänge – so startete am Donnerstagabend das Literaturfest O-Töne im MuseumsQuartier. Bevor Arno Geiger aus seinem neuesten Werk „Selbstporträt mit Flusspferd“ las, stimmte Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs mit ihrer Band Schmieds Puls das unter Regenschirmen zusammengekauerte Publikum ein. Anspieltipps auf Youtube: „You Can Go Now“ und „Play Dead“ (live @ Popfest).

Schmieds Puls im MQ

Schmieds Puls im MuseumsQuartier

Regenschirme bei der  O-Töne-Eröffnung

Regenschirme bei der O-Töne-Eröffnung

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Fliegende Conchita beim Song Contest

Zu den Höhepunkten des Eurovision Song Contest 2015 in Wien gehörte die Eröffnung. Zuerst ein paar schöne Fernsehbilder aus Österreich im Zeitraffer – von den Wiener Philharmonikern bis zur Blasmusik eine runde Sache – und dann eine fliegende Conchita in der Stadthalle. Hier ein paar Fotos von der Generalprobe:

Eröffnung mit dem ORF Radio-Symphonieorchester

Eröffnung mit Geigerin Lidia Bauch und dem etwas versteckten RSO…

Conchita gibt sich publikumsnah

…und natürlich Conchita… die sich ganz publikumsnah gibt….

Und hebt dann doch ab... in Richtung Bühne

…und dann doch abhebt… im TV nur kurz  zu sehen…in Richtung Bühne

The Makemakes beim Song Contest

…auf der dann The Makemakes trällern…das Ergebnis ist…wurscht

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Fred Hersch in Spielfilmlänge

Jazzpianist Fred Hersch hat am Dienstag seine Solotour in Europa im Wiener Konzerthaus gestartet. Rund 90 Minuten spielte der 59-Jährige Amerikaner auf seinem Flügel klassisch-jazzige Werke wie „Valentine„, „Down Home“ oder „So in Love„. Dann bedankte er sich beim Wiener Publikum dafür, dass es sich Zeit genommen und zugehört hat. Fazit: Wer das Konzert verpasst hat, kann Herschs Musik auch auf mehreren Dutzend CDs genießen. Es lohnt sich – übrigens auch für die Aids-Hilfe.

Fred Hersch im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses

Fred Hersch – bescheiden und virtuos –  im Mozartsaal des Konzerthauses

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Klassische Konzerte in der Disco

Das Konzept der Yellow Lounge ist genial: Klassik-Künstler geben kurze Konzerte, aber nicht im barocken Stiftssaal, sondern in noblen, elektronischen Clubs. Zwischen den Acts legt ein DJ klassische Musik – von Bach bis Mozart – auf. Je später der Abend wird, desto elektronischer werden die Klänge und die Scheinwerfer und Visuals passen sich der Stimmung an. Am Donnerstag standen etwa der iranische Cembalospieler Mahan Esfahani,  die italienische Gamba-Virtuosin Maddalena Del Gobbo, der serbische Geigenspieler Nemanja Radulovic und das Janoska Ensemble live im Chaya Fuera auf der Bühne. Fazit: Entspannender kann ein Afterwork-Clubbing nicht sein!

Mahan Esfahani und Maddalena Del Gobbo

Mahan Esfahani und Maddalena Del Gobbo live im Chaya Fuera

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Galaabend für Harry Sokal

Harry Sokal zählt zu den wichtigsten Saxophonisten Europas, arbeitete im Laufe seiner Karriere mit einer Vielzahl internationaler Größen, etwa Art Blakey, Dave Holland oder Joe Zawinul, zusammen und war Gründungsmitglied des Vienna Art Orchestras“. Anlässlich seines 60. Geburtstags und 40-jährigen Bühnenjubiläums wird ihm am 16. Jänner ein Gala-Abend mit mehreren Bands, DJs und Tänzern im Wiener Gasometer gewidmet. Karten sind noch erhältlich. Hörprobe.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Silvester in der Wiener Hofburg

„Alles Walzer“ und „Prosit Neujahr“ hieß es beim Silvesterball in der Wiener Hofburg. Hier traf sich alles, was ohne mit der Wimper zu zucken über 450 Euro für ein Abendessen und eine Eintrittskarte locker macht. Dazu kommt natürlich noch Kleingeld für Friseur, Kleidung, Taxi, Getränke, Garderobe und Erinnerungsfotos. Dafür erlebt man aber auch etwas: Schöne Menschen mit schönen Abendkleidern, Touristen, die jeden Kristallluster einzeln abfotografieren, Live-Orchester, Opernsänger, DJs, Bands, Balletttänzer, Uniformierte, Promis und Elmayers lächelnde Eintanzpärchen. Und man hat natürlich freie Sicht auf das Feuerwerk über dem Rathaus um Mitternacht. Fazit: Kurzweiliges Wiener Lebenstheater mit hohem Schauwert! Elitär, aber unterhaltsam!

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Entspannung mit Mozart

Die Antwort auf die Frage „Wie lange dauert es?“ gehört für viele zu den Hauptkriterien, ob sie ein Konzert besuchen oder nicht. Die Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart macht einem die Entscheidung leicht. Eine gute Stunde lässt es sich auf jeder Kirchenbank aushalten. Noch dazu, wenn das Werk vom Chor Ad Libitum und dem Ensemble Sonare Linz und der Leitung von Heinz Ferlesch aufgeführt wird, wie dies am Samstagabend in St. Valentin der Fall war. Großartig auch die Solisten Maria Erlacher, Simone Vierlinger, Richard Klein und wahrscheinlich auch Matthias Helm (Der Bass hatte nicht wirklich viel zu tun in dieser Messe). Fazit: Eine Stunde Entspannung und Genuss.

Mozarts c-Moll-Messe in der Kirche Langenhart

Mozarts c-Moll-Messe in der Kirche Langenhart

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Akrobatik an der Orgel

Keine Frage, die Orgel ist sowohl akustisch als auch optisch ein beeindruckendes Instrument. Schade nur, dass man in den meisten Kirchen den Orgelspieler am Balkon nicht sieht – selbst wenn man sich für den Versuch den Hals verrenkt. Daher ist es umso empfehlenswerter, sich einmal einen Orgelabend im Anton Heiller-Saal am Wiener Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchemusik anzuhören.

Marco Paolacci spielt "Trois Danses" von Jehan A. Alain

Marco Paolacci spielt „Trois Danses“ von Alain

Hier sitzt man direkt hinter dem Protagonisten und hört nicht nur, sondern sieht auch, welche Tasten gedrückt, welche Pedale bedient und welche Register gezogen werden. Man fiebert mit dem Notenwender mit, der keinen Fehler machen darf, und natürlich mit dem Künstler, der seine Füße verrenkt und dirigiert, während er auf bis zu drei Tastaturen gleichzeitig werkt. Fazit: Wow! Selbst wenn man normalerweise auf Orgelmusik pfeift, sollte man ein gutes Orgelkonzert mal aus nächster Nähe gesehen und gehört haben.

Studierende von Pier Damiano Peretti im Anton Heiller-Saal

Studierende von Pier Damiano Peretti bei einem Konzert im Anton Heiller-Saal

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

5 Eindrücke von der Buch Wien

1.) Eine Buchmesse ist wie eine Thalia-Filiale – mit dem Unterschied, dass neben jedem Regal ein Verkäufer steht. 2.) Und man bezahlt Eintritt. 3.) Aber dafür werden auch Lesungen und ein Überblick über die Neuerscheinungen des Jahres geboten. Zumindest von jenen Verlagen, die sich die Standgebühr leisten. Noch bis Sonntag findet die „Buch Wien“ statt. 4.) Vormittags wird die Veranstaltung von Schülergruppen überschwemmt, ab Mittag kommen Gäste wie Franzobel, Manfred Deix oder Christian Wehrschütz. 5.) Zum Schmökern eignet sich komischerweise nur die Buchhandlung am Eingang der Messe, denn sonst hat man innerhalb von Sekunden die Aufmerksamkeit eines Verlagsmitarbeiters auf sich gezogen – ob man will oder nicht.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Alte Kinos mit neuen Einfällen

Sonntag, Sonnenschein und 25 Grad – um unter diesen Voraussetzungen Publikum anzulocken, lassen sich die Wiener Kinos einiges einfallen: Heute feiert zum Beispiel das Filmcasino in der Margaretenstraße seinen 25. Geburtstag – unter anderem mit einer Filmplakat-Ausstellung. Wenige Meter weiter, im Schikaneder Kino, findet ein Fashion-Flohmarkt statt. Und am Abend kann man hier kostenlos „Tatort“ schauen. Inzwischen hat außerdem der Vorverkauf für die Viennale begonnen. Am 23. Oktober startet das Festival.

Das Filmcasino gehört zu den schönsten alten Wiener Arthouse-Kinos.

Das Filmcasino wurde 1989 wiedereröffnet und gehört zu den schönsten Wiener Arthouse-Kinos.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.