Bildershow vom Life Ball 2013

„Eigentlich dürfen wir das niemanden erzählen, dass wir am Life Ball sind und Promis, Nackerte und Depperte fotografieren. Das ist ja nicht normal“, sagte eine ältere Dame am Rathausplatz zu ihrem Mann, während sie ein Foto nach dem anderen schoss. Eigentlich hat sie Recht. Aber die Knipserei der tausenden Neugierigen ist ansteckend – und die spektakuläre Life Ball-Eröffnung hat Spaß gemacht.

Amanda Lepore wurde oft verwechselt mit "Janine Schiller"

Amanda Lepore wurde oft verwechselt mit „Janine Schiller“.

Die Designer-Zwillinge Dean und Dan Caten im Interview mit Alfons Haider

Designer Dan Caten Dsquared im Interview mit Alfons Haider.

Selbstinszenierungsprofi Concita Wurst zeigte oben viel und unten nichts

Selbstinszenierungsprofi Conchita Wurst zeigte oben viel und unten nichts.

Gery Keszler feierte seinen 31. Life Ball. Wahnsinn.

Life Ball-Chef Gery Keszler feierte seinen 21. Life Ball. Wahnsinn.

Desmond Richardson gibt den König Schahriyar

Tänzer Desmond Richardson gibt den König Schahriyar.

Die Debütanten ziehen den König auf den Red Carpet.

Große Show: Die Debütanten ziehen den König auf den Red Carpet.

Rechts im Bild: Der ehemalige US-Turmspringer Greg Louganis.

Rechts im Bild: Der ehemalige US-Turmspringer Greg Louganis.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Backstage im Römersteinbruch

Die Opernfestspiele in St. Margarethen locken pro Jahr bis zu 200.000 Besucher in den Römersteinbruch. Heuer inszeniert Robert Dornhelm die Puccini-Oper „La Boheme“. Gespielt wird von 10. Juli bis 25. August. Pro Vorstellung gehen 4000 Karten in den Verkauf, wobei ein Ticket zwischen 35 und 81 Euro kostet. Das Ambiente im Steinbruch, die burgenländische Verköstigung, die beeindruckende Oper und hoffentlich Schönwetter ohne Wind, Regen und Gelsen – das alles macht einen Besuch in St. Margarethen aus. Hier ein paar exklusive Fotos von den Aufbauarbeiten und vom Backstagebereich.

Pippi Langstrumpf steht heuer am Kinderprogramm. Die Villa Kunterbunt ist schon aufgebaut.

Ein Musical rund um Pippi Langstrumpf steht heuer am Kinderprogramm der Festspiele in St. Margarethen. Die „Villa Kunterbunt“ ist schon aufgebaut.

Ein Teil des Bühnenbildes von "Carmen" steht schon. Die großen Bilder werden mit menschlicher Muskelkraft bewegt.

Auch ein Teil des Bühnenbildes von „La Boheme“ steht schon. Die großen Kulissen werden heuer nur mit menschlicher Muskelkraft (Fahrradtechnik) bewegt.

Der Backstagebereich: Über den Kabinen für die Solisten befindet sich eine Näherei für die Kostüme.

Der Backstagebereich hinter der „La Boheme“-Bühne: Über den Kabinen für die Solisten im Erdgeschoß befindet sich eine Näherei für die hunderten Kostüme.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Genuss im Schloss Esterhazy

Das Schloss Esterhazy in Eisenstadt ist nur eine halbe Autostunde von Wien entfernt und lohnt sich als Ziel für einen spontanen Sommerausflug. Rund um die historischen Gemäuer finden seit 25 Jahren die Haydn-Festspiele statt, die sich mit dem Schaffen des Komponisten intensiv beschäftigen. Geboten werden Konzerte an den Originalschauplätzen und regelmäßig Haydn-Symposien mit neuen Forschungsergebnissen. Neben dem Schloss gibt es viele Lokale, die besten Wein und herrliches Essen anbieten. Dazu kommt meist sonniges Urlaubswetter. Was will man mehr? Hier ein paar Fotoeindrücke:

Gegenüber des prunkvollen "Schlössleins" Esterhazy gibt es mehrere Restaurants und Bars, in welchen man mit Blick auf das Schloss besten Wein genießen kann.

Gegenüber des prunkvollen „Schlössleins“ Esterhazy gibt es mehrere Restaurants und Bars, in welchen man mit Blick auf das Schloss besten Wein genießen kann.

Haydnsaal     Der Haydnsaal im Schloss ist berühmt für seine einmalige Akkustik und gehört zu den schönesten Konzertsälen der Welt. Hier finden regelmäßig Festivals statt.

Der Haydnsaal im Schloss ist berühmt für seine einmalige Akkustik und gehört zu den schönesten Konzertsälen der Welt. Hier finden regelmäßig Festivals statt.

Die Inneneinrichtung des Schlosses kann sich sehen lassen. In den verschiedenen Sälen finden regelmäßig Symposien und Firmenveranstaltungen statt.

Die Inneneinrichtung des Schlosses kann sich sehen lassen. In den verschiedenen Sälen finden regelmäßig Symposien und Firmenveranstaltungen statt.

Der private Schlosspark dient in den Sommermonaten als Veranstaltungsstätte für Konzerte vor eindrucksvoller Kulisse - oder auch Hochzeiten etc..

Der private Schlosspark dient in den Sommermonaten als Veranstaltungsstätte für Konzerte vor eindrucksvoller Kulisse – oder auch Hochzeiten etc..

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Symphoniker am Heldenplatz

Am 8. Mai spielten die Wiener Symphoniker ein Gratis-Konzert am Heldenplatz. Tausende Menschen kamen – ausgerüstet mit Picknickdecken und Bierdosen – und setzten sich auf die Wiese, um bei einzigartigem Flair und schönstem Wetter dabeizusein.

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Dieses Konzert wäre eine Chance gewesen, das Interesse für klassische Musik in der Bevölkerung zu erhöhen. Leider wurde jeder Genuss durch eine halbe Stunde „Festreden“ (Wen interessierts?) und viel zu leiser Verstärkung durch die Lautsprecheranlagen auf einem Minimum gehalten. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr besser…

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Der große Tschisi-Geschmackstest

Die Sonne scheint – Grund genug für den wichtigsten Eistest des Jahres. Das „legendäre“ Tschisi-Eis von Eskimo wird tatsächlich wieder zum Kauf angeboten. Die Freude bei den tausenden Fans ist groß, doch auch enttäuschte Gesichter gibt es. Die Erinnerung an das beliebte Eis war manchmal einfach besser als das Produkt selbst und auch die „Löcher“ waren beim Neustart nicht mehr da. In den vergangenen Jahren konnte man nur auf ein selbst gemachtes Tschisi-Eis zurückgreifen. Hier soll nun die Eigenkreation mit dem Original verglichen werden.

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FARBE: Der auffälligste Unterschied ist schon einmal die Farbe. Das Original ist viel heller und wirkt viel künstlicher als die Eigenkreation.

MENGE: Auch das ist auf dem ersten Blick erkennbar: Das selbstgemachte Eis ist viel größer als das Original. Das Tschisi ist ja nicht viel größer als das Brickerl. (Wahrscheinlich wird bei der Herstellung die gleiche Form verwendet.)

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KONSISTENZ: Für jene, die lieber beißen statt lutschen ist klar, dass das Original viel weicher als die Eigenkreation ist. Dafür zerläuft es in der prallen Sonne auch schneller.

GESCHMACK: Über Geschmack lässt sich streiten. Hier soll also nicht geurteilt werden, welches Eis besser ist. Fakt ist, dass das Original viel süßer ist als der Nachbau. Es schmeckt intensiver nach Vanille als der gefrorene Pudding.

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FAZIT: Hat sich der Internethype um das Tschisi-Eis ausgezahlt? Ist es cool, mit einem Tschisi-Eis auf Fotos zu posieren und diese auf Facebook zu stellen? Oder ist das Tschisi-Comeback eine Geschmacks-Enttäuschung? Unser Fazit lautet: Die Eigenkreation schmeckt anders, kann aber mit dem Original besser mithalten, als ursprünglich angenommen. Das Original ist gut, aber nicht umwerfend. Die beschönigte Erinnerung an das legendäre – unbeschreiblich gute – Tschisi-Eis von früher wird uns fehlen.

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Sevi gewinnt 1. Ennser Poetry Slam

Am Wochenende ging der erste Ennser Poetry Slam (Dichterwettstreit) im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik über die Bühne. Insgesamt traten sechs Poeten beim Wettbewerb an. Nach zwei Vorrunden konnte sich schließlich „Sevi aus Linz“ mit einem Text zum Thema „Ehrlichkeit“ durchsetzen. Der veranstaltende Kulturverein Pa-Events zeigte sich begeistert über die Qualität der Texte aller Teilnehmer. Auch Marguerite Meyer, die Moderatorin des Abends, gratulierte dem Gewinner für seine außergewöhnliche Wortakrobatik. Die Aftershowparty mit der oberösterreichischen Funkband „George and the Caddys“ war ein gelungener Abschluss des hochwertigen Abends.

Benji (2. Platz), Sevi (1.Platz), Marguertite (Moderation)

Poetry Slammer Benji (2. Platz), Sevi aus Linz (1.Platz) und Marguerite (Moderation).

Jury und Publikum

Publikum und Jury im Beisl des Kulturzentrums d’Zuckerfabrik Enns beim 1. Ennser Poetry Slam.

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Fantasiebilder im XXL-Format

Claus Hager aus St. Florian ist unter die Künstler gegangen: Seit ein paar Monaten malt er Bilder, die frei in seinem Kopf entstehen. „Eigentlich zeichne ich schon mein ganzes Leben, jedoch waren das immer nur Skizzen auf Papier, die nach ihrer Vollendung immer im Mistkübel gelandet sind.“ Jetzt ist das anders. Claus möchte Werke für die Ewigkeit schaffen. Hauptsächlich malt er auf Keilrahmen, die mit Baumwolle bespannt sind. Für die Konturen verwendet er Edding-Marker und zum Ausfüllen Filzstifte mit intensiven Farben.

Gut Ding braucht Weile: Bis ein Werk fertig ist, können schon einmal 20 Stunden vergehen.

Gut Ding braucht Weile: Bis ein Werk fertig ist, können schon einmal über 20 Stunden vergehen.

Sein bisher größtes Kunstwerk entstand auf einer Zimmerwand in der Größe von 4,5x2,5 Meter.

Sein bisher größtes Kunstwerk entstand auf einer Zimmerwand in der Größe von 4,5×2,5 Meter.

Claus beginnt seine Werke meistens in der Mitte und erweitert sie dann Schritt für Schritt. Ein Vorzeichnen oder Planen gibt es bei seinen eigenen Werken nicht. Für Auftragsarbeiten ist er dennoch offen. „Finanziell geht es mir derzeit nur darum, dass meine Materialkosten gedeckt sind“, so Claus. Für ihn zählt die Freude, die er durch sein neues Hobby – das Malen – erhält.

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Posaunen-Graffiti als Hingucker

Die Musicbar „Sincopa“ in Barcelona hat ihre Schaufenster-Rollgitter von Graffitikünstlern verzieren lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am ersten Gitter ist das Logo der Bar sowie eine Posaune zu sehen. Am zweiten Gitter werden die Buchstaben durch Kästchen getauscht und die Posaune besteht nur noch aus Ecken und Kanten. Die Gegenüberstellung erinnert an Computerprobleme – wenn beispielsweise eine Schrift im System fehlt oder ein Passwort eingegeben werden muss. Sehr originell! Super Hingucker!

Die runde Posaune.

Die runde Posaune.

Die Pixelposaune.

Die Pixelposaune.

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Buchstabenkunst am Flughafen

Wer seine Reise vom Wiener Flughafen aus startet, kommt an einem besonderen Kunstprojekt nicht vorbei: „ZeitRaum“ heißt das Großprojekt der Ars Electronica, das seit wenigen Monaten für Aufsehen sorgt. Dabei handelt es sich um dutzende Bildschirme, die ein Wörtermeer in verschiedenen Sprachen projizieren. Diese Installationen befinden sich beim Check-In, Sicherheitscheck und im Wartebereich. Die Bewegungen der Wörter sollen durch die vorbeigehenden Passagiere beeinflusst werden.

Medienkunst für die reisende Masse: Rund 37.000 Passagiere werden angeblich täglich durch die Installationen gescheust.

Medienkunst für die reisende Masse: Rund 37.000 Passagiere werden angeblich täglich durch die Installationen geschleust.

Auf dem Weg zum Pier kommen die Passagiere noch an weiteren künstlerischen Arbeiten vorbei. Ein Beispiel dafür wäre die „Industrious Clock“ von Yugo Nakamuras. Das ist eine digitale Uhr, deren Ziffern im Sekunden-, Minuten- und Stundentakt wechseln. Dies geschieht, indem sie von einer Hand neu gezeichnet, ausradiert, neu gezeichnet, wieder ausradiert (…) werden. Da vergeht die Zeit am Flughafen gleich viel schneller!

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Lokale mit Designer-Lampen

Wer in Barcelona am Abend Essen geht, wird überrascht sein, wie geschmackvoll und dekorativ die Lokale und Restaurants eingerichtet sind. Auffällig sind – neben alten Möbelstücken – vor allem die Designerlampen. Hier ein paar Beispiele:

Lampendecke bei einem Vietnamesen in Barcelona

Lampendecke bei einem Vietnamesen.

Nudelsieb-Lampe im "Origens"

Nudelsieb-Lampe im „Origens“.

Glühbirne im Käfig - gesehen im Restaurant "Basilico".

Glühbirne im Käfig – gesehen im Restaurant „Basilico“.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.