Kunst aus Pappbecher

Kunst oder günstige Schaufenster-Dekoration? In einem Geschäft der Gumpendorferstraße in Wien werden derzeit große Kugeln – gebastelt aus Pappbechern – ausgestellt. Die Becher werden ausschließlich durch Heftklammern zusammengehalten. Eine gute Idee, die wahrscheinlich leicht nachzumachen ist, nur wenige Euro kostet und auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgt.

Pappbecherkunst

Pappbecherkunst

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Lebensfreude mit Solomon

„Happy, Happy Solomon“ – Am Samstag war der Solomon, das Oratorium von Georg Friedrich Händel, im Brucknerhaus live zu erleben. Auf der Bühne standen unter der Leitung von Heinz Ferlesch die grandiosen Solisten Rupert Enticknap (Altus, Solomon), Andrea Lauren Brown (Sopran, Solomons Queen), Cornelia Horak (Sopran, Queen of Sheba), Michael Feyfar (Tenor) sowie der Chor Ad Libitum aus St. Valentin und das Originalklangensemble Barucco.

Standing Ovations für das Solomon-Ensemble

Standing Ovations für das Solomon-Ensemble.

Die Aufführung war künstlerisch auf höchstem Niveau. Kein Wunder, schließlich wurde das Konzert für eine CD-Produktion aufgenommen. Die Freude am Singen und Musizieren war den dutzenden Künstlern ins Gesicht geschrieben. Diese postive Stimmung spiegelte sich im Publikum wieder. Nach dem Schlusschor gab es lauten Applaus, Standing Ovations und zahlreiche Bravo-Rufe. Ferlesch ließ sich daher sogar zu einer Zugabe hinreißen. Drei Stunden purer Musikgenuss!

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Seiltänzer und Vögel aus Stahl

Große Kunst: Maler und Bildhauer Johann Lengauer präsentierte vergangene Woche seine neue Ausstellung „Getragensein“ im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik. Zu sehen war beispielsweise ein lebensgroßer Seiltänzer, der über den Köpfen der Ausstellungsbesucher balancierte. Außerdem konnte man sich auf einen königlichen Stahltron setzen. Ein wiederkehrendes Thema in Lengauers Kunst sind seine „Archetypen“-Figuren, die als Könige, Narren, Krieger oder Hoffnungsträger die verschiedenen Grundhaltungen zum Leben symbolisieren sollen. Hier ein paar Eindrücke:

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Gemischte Platte mit jungen Kabarettisten

Ein Geheimtipp für Freunde der guten Unterhaltung – ist die „Gemischte Platte“. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Show der jungen Kabarettistengruppen Gerafi, Radeschnig und Flüsterzweieck im Kulturcafé Tachles (Karmeliterplatz 1, 1020 Wien). Gestern Abend stand außerdem „Der blonde Engel“ als Stargast auf der kleinen Kellerbühne.

Duo Girafi: Musik von Gerald, Gesang und Text von Raphael.

Das Duo Gerafi erzählt vom Mittelklasse-Leben. Im Bild: Rafael am Klavier, Gerald am Mikro.

Der erste Teil der Show bestand aus gemeinsamen Auftritten und jeweils zehnminütigen Einlagen der verschiedenen Gruppen. Das Duo Gerafi bot unter anderem einen bös-sarkastischen Christen-Rap dar, die sympathischen Zwillinge Birgit und Nicole von Radeschnig bewiesen ihr unglaubliches Können auf dem Klavier, der Gitarre, der Blockflöte, der Klarinette, der Ziehharmonika und am Gesang, die Mädels von Flüsterzweieck nahmen gekonnt das typische Beziehungstelefonat auf die Schaufel und der blonde Engel zeigte körperlichen sowie höchsten musikalischen Einsatz mit – beispielsweise – einem Song über den Weltuntergang.

Bewegender Auftritt: Radeschnig singen Schlager-, Gstanzl-, Heavy Metal- und Musicalnummern.

Bewegender Auftritt: Radeschnig singen Schlager-, Gstanzl-, Heavy Metal- und Musicalnummern.

Im zweiten Teil des Abends probierten die Künstler neue Gags, Lieder und Texte auf der Bühne aus – und lieferten auch damit beste Unterhaltung. Nach den Zugaben mischten sich die Jungkabarettisten unter die Gäste und feierten den gelungenen Abend. Um junges Publikum anzulocken, kostete der Eintritt für die „gemischte Platte“ nur fünf Euro – und das für drei Stunden beste Unterhaltung. Die Kartenaktion ging auf und der Keller war bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz gefüllt. Daher ein Tipp: Wer bei der nächsten „gemischten Platte“ am 16. Dezember 2012 dabei sein möchte, sollte im Kulturcafé vorreservieren!!!

Musiker, Songwriter und auch Kabarettist: Der blonde Engel mit der tiefen Stimme.

Gittarist, Songwriter und auch Kabarettist: Der blonde Engel mit der tiefen Stimme.

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
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Flohmarkt und Bücheroase in Steyr

Jeden Samstag lädt Daniel Stitz von 10 bis 19 Uhr zum Bücherflohmarkt ein. Er betreibt auf 120 Quadratmetern ein kleines Antiquariat – etwas versteckt – am Grünmarkt 15 in Steyr. Viele seiner Kunden sind Sammler, Fachkundige und Pensionisten, die gerne ein bisschen reden und nachsehen kommen, ob es in ihrem Interessensgebiet neue gebrauchte Bücher gibt.
Rund 20.000 Bücher stehen zur Auswahl. Die Kosten betragen zwischen 1 und 3 Euro pro Buch.

Rund 20.000 Bücher stehen zur Auswahl. Die Kosten betragen zwischen 1 und 3 Euro pro Buch. Auch Schallplatten und DVDs werden angeboten.

„Wollen Sie einen Kaffee“, frägt Daniel Stitz einen älteren Mann, der gerade in einem Geschichtebuch blättert. Dieser schaut ein wenig überrascht, nimmt das Angebot dann aber gerne an. Mit seinem Kaffee setzt er sich auf einen bequemen Stuhl, von dem er auch einen herrlichen Blick auf die Enns hat.

Das durchschnittliche Flohmarkt-Buch kostet zwei Euro. Der Eigentümer verkauft aber nicht nur Bücher, sondern kauft auch gebrauchte Bücher an. „Aber nur Antiquitäten. Bringen Sie doch einmal einen Karton mit.“

Raritäten zu Sonderpreisen befinden sich in Extraregalen.

Raritäten zu Sonderpreisen befinden sich in Extraregalen – gleich neben der Sitzecke.

Stitz kennt viele seiner Kunden und verständigt sie am Telefon, wenn es neue Sammlerstücke gibt. Jene, die zum ersten Mal sein Antiquariat betreten verabschiedet er mit den Worten: „Auf Wiedersehen! Das nächste Mal bekommen Sie einen Rabatt.“

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3D-Blockbuster im Akademietheater

Am Freitag hat das Stück „Einige Nachrichten an das All“ von Wolfram Lotz im Wiener Akademietheater Premiere. Das Stück beginnt mit einem Hirtenspiel, vorgetragen durch Kinder. Danach folgt eine mittelmäßige Clowneinlage, die von einem alten Mann unterbrochen wird, der von einem Unfall erzählt, bei dem seine Enkelin verunglückt ist. Gesichter im Publikum verraten: „Oh Shit, wir hätten doch lieber ins Kino gehen sollen.“

Doch dann geht der Vorhang auf, Schauspieler Matthias Matschke steht auf der Bühne und das Spektakel beginnt. Ein wahrer Blockbuster: Denn zum einen werden Videoprojektionen – begleitet von mächtigem Kinosound – dargeboten und zum anderen bewegen sich die Bauklötze, die als Projektionsflächen und Bühnenbild dienen. Dagegen ist „Inception“ langweilig. Auch inhaltlich gewinnt das Stück an Fahrt. Es folgen Gags, Überraschungen, Ortswechsel – und plötzlich befindet man sich mitten in einer TV-Show.

Matthias Matschke als großer Unterhalter und Show-Moderator.

Matthias Matschke als großer Unterhalter.

Im Stück werden viele kleine Geschichten erzählt. Dazu kommen Nachrichten, die unkommentiert in das All gerufen werden. Es ist schwierig, einen Zusammenhang zwischen all dem Gesagten herauszufinden. Das scheint Absicht zu sein. Denn Strukturen und Zusammenhänge gibt es nicht. Wir Menschen würden nur versuchen, überall diese zu finden und hinein zu interpretieren. Und überhaupt sei die Erde inklusive Inhalt nur Weltraumschrott. Fazit: Ein sehr visuelles und überaus unterhaltsames Stück. Ganz großes Theater-3D-Kino!

Das Bühnenbild besteht aus Vorhang, Schnee, Videos und bewegende Wandklötze.

Das grandiose Bühnenbild besteht aus Vorhang, Schnee, Videos und bewegende Wandklötze.

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Muse-Show als zweistündiges Hitfeuerwerk

Welche Band ist derzeit live und international erfolgreicher als Muse? Wahrscheinlich U2, das war es dann auch schon wieder. Kein Wunder also, dass das gestrige Muse-Konzert „The 2nd Law“ in der Wiener Stadthalle seit Monaten ausverkauft war. Der Konzertabend begann mittelmäßig: Die Vorband „Everthing Everything“ war okay, aber nicht umwerfend. Der Lichttechniker gönnte den Anheizern auch nur geschätzte 20 Scheinwerfer. Großer Jubel kam erst auf, als der Sänger meinte: „One last song and than it’s MUSE o’clock!“

Spektakuläre Eröffnungsshow beim Muse-Konzert in Wien.

Spektakuläre Eröffnung beim Muse-Konzert.

Videos unterstützten die Botschaften der Songs.

Videos unterstützten die Botschaften der Songs.

Das britische Trio Muse startete mit einem Lichtgewitter und bombastischen Dubstep-Elektronik. Die Bühne wurde durch LED-Videowände zu einem Halbkreis geformt. Auch das Schlagzeugpodest und die Vorderseite der Bühne waren mit LED-Wänden ausgestattet. Als wäre das noch nicht genug, formierte sich von oben herab eine Pyramide mit weiteren Videoleisten. Getoppt wurde das Licht dann noch durch Laser- und Pyroeffekte am Ende der Show.

Laserstrahlen schwebten über den Köpfen des Publikums.

Laserstrahlen über den Köpfen des Publikums.

Matthew Bellamy, Dominic Howard und Christopher Wolstenholme vor 12.000 Fans in der Halle D.

Matthew Bellamy, Dominic Howard und Christopher Wolstenholme vor 12.000 Fans.

Das Konzert hatte alles zu bieten, was man sich wünscht: Coole Effekte, viele Überraschungen, ein Hit nach dem anderen, Hymnen zum Mitgrölen, publikumsnahe Musiker, abwechslungsreiche Rock-Alternative-Klavier-Elektronik-Klänge und perfekten Live-Gesang. Fazit: Ein Konzert mit Muse ist eine bis auf den letzten Ton durchinszenierte Rockoper mit über 20 Songs. Grandiose Show! Wer Karten für ein Konzert im Umkreis von einigen hundert Kilometern ergattern kann, sollte diese Chance nützen!

Zum offiziellen Konzertende setzte sich die LED-Pyramide auf die Bühne.

Zum offiziellen Konzertende setzte sich die LED-Pyramide auf die Bühne.

Pyroeffekte sorgten für den krönenden Abschluss.

Pyroeffekte sorgten für den krönenden Abschluss.

Die mit Hits vollgepackte Setliste vom Wien-Konzert: The 2nd Law: Unsustainable, Supremacy, Bliss, Panic Station, Resistance, Supermassive Black Hole, Animals, Monty Jam, Explorers, Sunburn, Time Is Running Out, Liquid State, Madness, Follow Me, Undisclosed Desires, Plug In Baby, Stockholm Syndrome. Zugaben: Isolated System, Uprising, Survival, Starlight, Knights of Cydonia.

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Große Nachfrage bei „Pater Martin“-Buch

Rund 400 Fans des Ennser Pfarrers Pater Martin stürmten vergangenen Samstagabend die Kirche Enns-St.Marien, um bei der Präsentation des neuen Buches „Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen.“ dabei zu sein.

Die Besucher kamen aus ganz Oberösterreich und reisten sogar von Baden bei Wien extra an. Die Erwartungen waren hoch, als die Lesung in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche startete. Immerhin wurde das Buchprojekt bis vor zwei Wochen unter Verschluss gehalten. Die Überraschung war groß, als in Enns Plakate über ein Buch des beliebten Stadtpfarrers Pater Martin hängten.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Illustrator Georg Atteneder, Verlagschef Wolf Ruzicka, Pater Martin, Autor Florian Kobler.

Nachdem Moderator und Buchautor Florian Kobler über die Entstehung des Buches referierte, erzählte Pater Martin voller Leidenschaft einige Anekdoten aus seinem Leben. Dabei schoss er sogar seine Franziskaner-Patschen durch die Luft. Freya-Verlagschef Wolf Ruzicka meinte bei seiner Rede: „Ich habe noch nie erlebt, dass so viele Menschen bereits vor eine Lesung Bücher kaufen und diese signieren lassen!“

Der Verlag spendete drei Euro pro Buch an die Initiative „Ennser helfen Ennsern“. Stadträtin Marieluise Metlagel präsentierte diesen regionalen Sozialfond, der in  Not geratene Familien unterstützt, am Ende der Lesung.

Volle Kirche bei der "Lesung aus dem ersten Buch des Pater Martin an die Ennser".

Volle Kirche und gute Stimmung bei der „Lesung aus dem ersten Buch des P. Martin an die Ennser“.

Über eine Dreiviertelstunde signierte Pater Martin ununterbrochen Bücher, während sich die Gäste bei einer Agape mit Wein aus dem Burgenland und herrlichen Aufstrichbroten (von der Ennser Bäckerei Aichberger und vom Ennser Fleischhauer Reisinger) in der Wallseerkapelle stärkten. Unter den zahlreichen Gästen: Bundesrat Gottfried Kneifel, Altbürgermeister Friedrich Steinbichler, Stadträtin Marieluise Metlagel, Pater Andreas, PGR-Obmann Wolfgang Haager, Unternehmer Mario Stangl,  ASKÖ-Ennsdorf-Obmann Anton Prinz und viele mehr.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

Pater Martin, das Buch und Florian Kobler.

„Ich muss zugeben, dass ich an diesem Abend ein kleines bisschen nervös war. Ich dachte nicht, dass meine Erlebnisse so vielen Menschen Freude bereiten“,  so Pater Martin. „Ich bin überwältigt und freue mich darüber, dass die Kirche so voll war, wie sonst nur zu Weihnachten und Ostern. Ich hoffe jetzt natürlich, dass das Buch auch den Erwartungen der Menschen entspricht“, so Florian Kobler.

Das neue Buch ist in der Pfarrkanzlei sowie in Kürze auch im TSE-Tourismusshop sowie in St. Valentin in der Buchhandlung Hajek erhältlich. Mehr Informationen auf http://www.freya.at

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Wolf Haas begeistert im Burgtheater

Normalerweise beginnt eine Lesung damit, dass sich der Autor setzt und aus seinem Buch vorliest. Nicht so bei Wolf Haas. Dieser betrat heute Abend die Burgtheater-Bühne und trug stehend Teile seines neuen Romans „Verteidigung der Missionarstellung“ ganze 25 Minuten lang auswendig – und in einer Wurst – vor. Viele fragen sich, warum er sich die Arbeit antat und sein Buch auswendig lernte? „Es ist spannend zu beobachten, wie nervös das Publikum wird und sich fragt, ob ich es schaffe…“, so Haas.

Ein schlechtes Handyfoto von der Lesung, das diesen Artikel bebildern soll.

Ein unglaublich viel aussagendes und an Qualität kaum zu überbietendes Handyfoto der Lesung.

Haas erzählt emotionslos, schnell und immer wieder mit Blick am Boden. Er ist kein guter Schauspieler – und das macht ihn extrem sympathisch. Seine Qualität liegt in den genialen Texten, die voller Ideen, Witz und Wortspiele sind. Einige Seiten seines Buches sind auf Chinesisch geschrieben. Wer sich „die Mühe macht“ und eine seiner Lesungen besucht, wird mit der deutschen Übersetzung belohnt. (Oder man geht – wie ein Kurier-Journalist – zum Chinarestaurant seines Vertrauens und bittet den Kellner um Hilfe…)

Sowohl hinter der Handlung des Romans als auch hinter der Lesung steckt eine spannende sowie genial abgerundete Dramaturgie. Haas baute bei seiner Lesung so geschickte Seitensprünge ein, dass man als unvorbereiteter Zuhörer nach hundert Minuten alles – und doch gar nichts weiß.

Em Ende der Veranstaltung lud Wolf Haas das Publikum ein, die Bühne des Burgtheaters zu betreten und sich das Buch signieren zu lassen. Diesem Aufruf folgten – ohne zu übertreiben – mindestens hundertfünzig Fans. Wäre die Warteschlange nicht so abschreckend gewesen, hätten wahrscheinlich noch mehr Besucher diese Gelegenheit genützt.

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Volle Energie mit „Power of Tower“ und Marc Miller

Großer Jubel kam auf, als gestern Abend die Marc Miller Band die Bühne im Wiener Gasometer betrat. Ein-Dreiviertel Stunden zeigten die Musiker rund um den amerikanischen Bassisten ihr Können, spielten aber mehr für sich selbst, als für das Publikum. Ihre Show bestand aus langen Songs, vielen Solos und Improvisationen, viel Bass und verzichtete auf Gesang. Fazit: Ein grooviges, wenn auch rein instrumentales Warm-Up für die grandiose Band „Tower of Power“.

Marc Miller überzeugte im Gasometer als E-Bassist und Komponist.

Vollprofi: Marc Miller überzeugte im Wiener Gasometer als E-Bassist und Komponist.

Als die rüstigen Musiker von „Tower of Power“ endlich loslegten, kochte die Halle. Die Fans in der ersten Reihe hatten Tränen vor Freude in ihren Augen. Frontman Larry Braggs spielte mit seinem „Jazz-Funk-Soul-Orchester“ eine grandiose Live-Show. Das Publikum – großteils im Alter zwischen 30 und 60 – dankte mit euphorischem Applaus. Fazit: „Tower of Power“ sind alte Hasen im Musikgeschäft. Sie haben’s drauf und wissen, wie man feiert und begeistert.

Larry Braggs von Tower of Power hatte sichtlich Spaß auf der Bühne.

Volle Power: Larry Braggs von „Tower of Power“ hatte sichtlich Spaß auf der Bühne.

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