Geheimtipp für Graffiti-Fans

Es gibt ja zahlreiche Mauern in Wien, wo wunderschöne Graffiti-Kunst zu bewundern ist. Gemeint ist tatsächlich Kunst, nicht „Puber“. Eine vielleicht weniger bekannte Kunstmeile ist die Theresianumgasse in Wieden. Hier ein paar Fotos, die mit einer Handykamera im Vorbeigehen geknipst wurden, wohlgemerkt mit zerkratzter und beschmierter Linse.

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Hypo-Modellstadt im Teich

Was hätte man alles mit dem Geld machen können, das für die Rettung der Hypo-Bank ausgegeben wurde? Zum Beispiel eine riesige Stadt bauen, dachten sich Studierende der Technischen Universität Wien. Um ihre durchaus realistische Idee zu veranschaulichen, bauten sie jetzt ein Modell dieser Stadt auf. Damit das Ganze auch die gebührende Aufmerksamkeit erhält wählten sie als Ort dafür den (ausgelassenen) Teich vor der Karlskirche aus. Die Modellstadt „Hypotopia“ dient jetzt (zumindest) als Fotomodell für Touristen. Fazit: Coole Aktion! Und von wegen, auf der Uni ist immer als theoretisch…

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Cocktail aus James Bond-Hits

Das Beste an den 23 James Bond-Filmen ist die Musik. Stimmt nicht ganz, aber Songs wie „Skyfall“ von Adele, „Goldfinger“ von Shirley Bassey oder das „James Bond Theme“ von John Barry zählen vereinfacht gesagt zu den großen Werken der Filmmusik. Jetzt hatte Pianist Bela Koreny die Idee, einen Teil der James-Bond-Hits auf die Bühne zu bringen. Statt einem großen Orchester spielt nur ein Klavier, als Sängerinnen lud er Maya Hakvoort, Sandra Pires und Nazide Aylin ein.

James-Bond-Hits in Minimalbesetzung. Noch schöner wäre es ohne Mikrofon-Verstärkung gewesen!

Bond-Hits in Minimalbesetzung. Noch schöner wäre es ohne Mikrofon-Verstärkung gewesen!

Bei der heutigen Premiere im Theater Akzent begeisterte diese Idee das Publikum. Bei den Solonummern zeigten die Sängerinnen ihr Können, bei den gemeinsamen Einlagen wurde hingegen manchmal eher gegeneinander gesungen. Es kann eben nur ein wahres Bond-Girl geben. Zu den Höhepunkten des Abends zählten die Anekdoten von Koreny, der glaubhaft und unterhaltsam von seinen Begegnungen mit diversen Bond-Darstellern erzählte. Fazit: Ansehen lohnt sich! Für den 15. November gibt es noch Karten.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Politik-Kabarett in der Kulisse

Mit seiner tagesaktuellen Programmreihe „Kabarainment“ begeistert Kabarettist Robert Mohor regelmäßig in der Wiener Kulisse sein Publikum. Auch gestern, bei der DVD-Aufzeichnung, baute Mohor jene Demonstranten ein, die noch wenige Stunden zuvor mit Bademantel bekleidet durch die Stadt zogen, um sich für mehr Lieder von Udo Jürgens einzusetzen. Auch die die österreichische Innenpolitik, der Ukraine-Krieg, der Islamische Staat und der Nahostkonflikt, Ebola und die E-Zigarette wurden thematisiert.

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In seiner Vortragsweise und Erscheinung (Glatze, Bart) erinnerte Mohor dabei manchmal an Roland Düringer. Klammert man die Lückenfüllerthemen „Sex am Strand“, „Alternativcafés“ und „Katholische Kirche“ aus, dann schaffte es Mohor, das Publikum auf höchst humorvolle und intelligente Weise zum Nachdenken zu bewegen. Und mehr kann man von einem gelungenen Kabarettabend nicht erwarten.

Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Gardiner berührt mit Leichtigkeit

Dirigent Sir John Eliot Gardiner und sein Monteverdi Choir sind für ihre CD-Einspielungen großer Vokalwerke – von Bach, Händel, Mozart bis Beethoven – berühmt und haben weltweit eine Fangemeinde. Nun boten sie im ausverkauften Wiener Konzerthaus gemeinsam mit den „English Baroque Soloists“ die Stücke „Christ lag in Todesbanden“ von Bach, „Stabat mater“ von Scarlatti und „Dixit Dominus“ von Händel mit einer unglaublichen Leichtigkeit, Exaktheit und Perfektion dar. Der Höhepunkt des Abends, das Händel-Duett De torrente in via bibet, wurde als Zugabe erneut gespielt. Anhören!

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Gänsehaut bei „Hollywood in Vienna“

„Comedy Tonight“ lautete das Motto der heurigen Filmmusikgala „Hollywood in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Das ORF Radio-Symphonieorchester bot unter der Leitung von David Newman Melodien aus den Filmen „Der große Diktator“, „The Simpsons“, „The Muppets“, „Das Leben des Brian“ und viele mehr in höchster Qualität dar. Besondere Highlights waren „Glasgow Love Theme“ von Craig Armstrong aus der britischen Filmkomödie „Tatsächlich Liebe“ und das Klaviersolo von Frantisek Janoska. Gänsehaut-Feeling! Im zweiten Teil des Konzerts wurde der inzwischen 70-jährige Komponist Randy Newman mit dem Max Steiner-Preis geehrt. Völlig zu Recht, man denke an seinen „Monk“-Song  „It’s A Jungle Out There“ oder an die Freundschaftshymne „You’ve Got A Friend In Me“ aus Toy Story. Fazit: Schon jetzt kann man sich auf Hollywood in Vienna 2015 freuen. Großes Kino für Augen und Ohren!

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

BlöZinger – Das Buch

Das Kabarettduo BlöZinger – bestehend aus Robert Blöchl und Roland Penzinger – feiert im Herbst 2014 sein zehnjähriges Bühnenjubiläum. Aus diesem Grund ist soeben ein Buch mit dem Titel „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler im Forest Verlag erschienen. Es  erzählt mit humorvollen Anekdoten von den ersten zehn Jahren der beiden CliniClowns und Kabarettisten. Dabei kommen auch Wegbegleiter wie Günther Lainer und viele mehr zu Wort. Fragen wie „War Roland wirklich Zirkusdirektor?“, „Musizierte Robert tatsächlich mit den Wiener Philharmonikern?“, „Was bitte ist die Österreichische Kabarettmatura?“ werden im Buch mehr oder weniger beantwortet.

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Mehr Infos zum Buch und eine Bestellmöglichkeit gibt es unter bloezinger.wordpress.com.

Einen Videotrailer zum Buch gibt es auf YouTube.

Paul Gilberts singende Gitarre

Zu den langweiligsten Momenten auf Konzerten gehören oft die übertrieben langen und unspektakulären Gitarrensolos. Es gibt aber auch Ausnahmemusiker wie Paul Gilbert, die ein ganzes Album mit virtuosen Gitarrensound füllen können. Das Album „Stone Pushing Uphill Man“  erscheint Mitte August. Darauf lässt Gilbert, auch bekannt als Gitarrist von Mr. Big, bekannte Nummern wie „Goodbye Yellow Brick Road“ (Elton John), „Why Don’t We Do It In The Road“ (The Beatles) oder „Murder by Numbers“ (The Police) von seiner Gitarre instrumental nachsingen. Fazit: CD einlegen, Lautstärke-Regler rauf!

Gilbert rollt seinen Stein (die Musik) gerne immer wieder bis an die Spitze.

Paul Gilbert rollt seinen Stein (seine Musik) gerne immer wieder von Neuem bis an die Spitze.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Lässiges Konzert im Ö1-Zelt

Es lag sicherlich nicht am Regen und am Wind, dass das Ö1-Zelt am Donauinselfest am Sonntag bis auf den letzten Platz gefüllt war, sondern an den hervorragenden Künstlern: Für große Begeisterung sorgte zum Beispiel die Familie Lässig, bei der Manuel Rubey zeigte, dass er lieber als Sänger statt als Moderator auf einer Bühne steht. Auch Kabarettist Gunkl bewies sein musikalisches Talent – vor allem als Saxofonist. Als Gäste waren neben Clara Luzia auch Radeschnig mit dabei: Die beiden Zwillingsschwestern boten nach dem „lässigen Konzert“ noch eine Dreiviertelstunde Kabarett auf musikalisch höchstem Niveau. Fazit: Mit Angeboten wie dem Ö1-Zelt wird das Jahrmarktspektakel auf der Donauinsel tatsächlich zum Fest.

Familie Lässig und Gäste im Ö1-Zelt am DIF2014

Familie Lässig und Gäste im Ö1-Zelt am DIF

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Fußballschauen am Strand

Die Fußball-WM in der Strandbar Herrmann zu genießen, ist fast ein bisschen so, als würde man im Stadion sitzen. Man ist umgeben von Passivsportlern, trinkt aus Plastikbechern und wird am Eingang von Securities durchsucht. Zumindest ist das Flair bei weitem besser, denn vor der TV-Leinwand befindet sich ein weicher Strand mit Liegestühlen. Wenn man folgende Tipps beachtet, kann man hier einen wirklich schönen Abend verbringen: 1.) Schuhe ausziehen. 2.) Nicht in der Halbzeit-Pause aufs Klo gehen oder Pommes holen. 3.) Um zwei Cocktails zum Preis von einen zu ergattern, sollte man sich mindestens eine Viertelstunde vor dem Ende der Happy Hour bei der Bar anstellen.

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Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.