Jam Sessions im Zwe

Neben dem Porgy & Bess und dem Jazzland gibt es in Wien noch einen weiteren spannenden Jazz-Club – das Zwe in der Floßgasse 4. Ein kleines Kellerlokal mit täglichen Konzerten. Bei der Jam Session am Mittwoch war das Lokal gesteckt voll. Unglaublich, wie viele Menschen im musikalischen Untergrund Platz haben – und sich wohlfühlen!

Livemusik aus nächster Nähe – mit Thomas Kugi, Oliver Kent, Uli Langthaler und Dusan Novakovic.

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Eli Preiss: Party im Konzerthaus

Das hat Spaß gemacht! Singer-Songwriterin Eli Preiss hat am Sonntagabend im Wiener Konzerthaus gezeigt, wie großartig R&B mit deutschen Texten sein kann. Der Sound im Berio-Saal war top, Gitarist Luarr und DJ Mark aka tschickgott heizten die Stimmung an. Höhepunkte waren Lieder wie „Party mit mir selbst“ oder „(von hier bis) Tokio“.

Kurzweilige Show mit Lichtermeer – Eli Preiss im Konzerthaus-Keller

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Glanzwürmer bei Wien Modern

50 Uraufführungen stehen heuer bei „Wien Modern“ auf dem Programm, dem Festival für neue Musik. Als Sujet sind Glanzwürmer zu sehen, die einen Knäuel bilden. „Es geht um das Gemeinsame“, erklärt Festivalleiter Bernhard Günther. Insgesamt bespielt das Festival heuer 28 Orte – vom Palmenhaus, Musikverein, Konzerthaus, Secession bis zur Ruprechtskirche – und verspricht neue Klangerfahrungen. Bernhard Günther dazu: „Meine Oma hat immer gesagt: Man wird alte wie eine Kuh, aber lernt immer dazu.“

Bernhard Günther im Brahms-Saal des Wiener Musikverein

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„Swifties“ trotzen dem Terror in Wien

Die Anschlagspläne und die damit verbundene Absage der drei Stadionkonzerte von US-Superstar Taylor Swift in Wien waren ein Schock, die Enttäuschung und Trauer bei den jungen und teils weit angereisten Fans riesig. Doch dann organisierten sich die „Swifties“ selbst – und machten das Beste daraus: Sie trafen sich in der Stadt, um Freundschaftsbänder auszutauschen, ihre Eras-Outfits zu präsentieren und gemeinsam zu singen. Vor allem in der Corneliusgasse im 6. Bezirk und beim Stephansplatz. Tausende kamen zusammen, um das Konzert quasi nachzusingen – mit Choreographien und viel Freude! Die berührenden Bilder davon gingen über Instagram und TikTok um die Welt!

Tabby-Kunstwerk, Swiftie-Massen in der Corneliusgasse und am Stephansplatz

Auch die Stadt Wien, viele Lokale und Institutionen versuchten die Swifties mit Aktionen und freien Eintritten aufzumuntern. Es gab aber auch private Initiativen. Der Wiener Street-Art-Künstler Tabby etwa sprühte ein Schablonenbild von Taylor Swift mit dem Text „Spread love, not hate“ am Donaukanal – und verschenkte mehr als 50 Kunstwerke: „Damit sie ein positives Erlebnis hier in Wien haben.“

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Prater-Picknick mit Traumwetter

Die ersten beiden Prater-Picknicke der Wiener Symphoniker sind ins Wasser gefallen – konkret die für das Fernsehen geplanten Konzerte an den Schulschluss-Freitagen. Auch heuer war es eine Zitterpartie. Regentropfen am Donnerstag und Freitag in Wien. Das Orchester hatte sicherheitshalber Regenponchos produzieren lassen. Aber die Hoffnung lautete: Aller guten Dinge sind drei. Und so war es auch! Erstmals Traumwetter an beiden Tagen beim Prater-Picknick auf der Kaiserwiese! ORF 2 hat das Konzert mit Dirigent Dirk Kaftan, Julian Le Play, Georg Nigl und Annette Dasch aufgezeichnet – und die idyllische Picknick-Stimmung vor dem Riesenrad eingefangen!

Traumwetter und volle Kaiserwiese beim 3. Prater-Picknick der Wiener Symphoniker. Für Julian Le Play war es das „berührendste musikalische Erlebnis“ bisher. Der Popsänger feierte außerdem seinen 33. Geburtstag. Das Orchester gratulierte bei der Generalprobe mit einem symphonischen „Happy Birthday!“

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Walkürenritt mit Wolkenbruch

So dramatisch wird man den Walkürenritt wohl nie wieder live erleben! Bei der Generalprobe des Sommernachtskonzertes spielten die Wiener Philharmoniker eine Konzertversion vor rund 3.000 Gästen. Passend zu Richard Wagners Musik blitzte und donnerte es über dem Schloss Schönbrunn. Zum Finale gab es einen Wolkenbruch samt Sturm, der das Veranstaltungsgelände unter Wasser setzte und die Regenponchos des Publikums verwehte. Die Probe musste daher nach dem Eröffnungsstück abgebrochen werden. Glück im Unglück: Das tatsächliche TV-Konzert konnten die Philharmoniker mit Dirigent Andris Nelsons und Sopranistin Lise Davidsen bei Traumwetter spielen!

Der Himmel verdunkelte sich zu Klängen von Richard Wagner.
Die Generalprobe des Sommernachtskonzertes 2024 fiel ins Wasser.

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Veröffentlicht unter Musik

Wie klingt die Weltmusikhauptstadt heute?

Wien bezeichnet sich gerne als Weltmusikhauptstadt – und verweist auf Mozart, Beethoven und Strauss. Mag sein, aber wie klingt Wien heute? Was passiert aktuell in den Probekellern und Studios der Stadt? Antworten versucht die neue ORF-Serie Musiksommer zu liefern. Dabei werden 40 aktuell spannende Künstlerinnen und Künstler in dreiminütigen Fernsehbeiträgen vorgestellt. Insgesamt also rund 120 Minuten Musik „made in Vienna“! Vom Gemüseorchester bis zur Punkband Leftovers, von der Drum-and-Bass-DJ Youphoria bis zum Klassik-Superstar Maria Duenas. Was treibt sie an? Welche Herausforderungen und Ziele haben sie? Wie klingt die neue Musik aus Wien? Hier geht es zu den aktuellen Porträts!

Making-of des Musiksommers: Lisa Veits und Florian Kobler porträtieren MusikerInnen aus Wien

Konzerte für Michael Patrick Kelly „systemrelevant“

Was kann Musik in turbulenten Zeiten schon bewirken? Viel, sagte Michael Patrick Kelly am Wiener Donauinselfest im ORF-Interview. „Im Sport gibt es immer ein halbenttäuschtes Stadion, wenn ein Fußballspiel vorbei ist. In der Politik, in der Religion, in so vielen Aspekten unserer Gesellschaft spalten sich die Geister“, so der irisch-US-amerikanischer Sänger. „Bei Musik können Menschen verschiedenster Meinung ein positives Wir-Erlebnis haben und das ist die Power of Music!“ Für den Friedensaktivisten sind – in Zeiten, wo alles mehr und mehr polarisiert – gemeinsame Konzertabende „systemrelevant“.

Michael Patrick Kelly – bekannt von The Kelly Family – über die „Power of Music“

María Dueñas: Mit 20 Jahren ein Star im Musikverein

Fragt ein Wien-Tourist einen Passanten: „Wie komme ich am besten in den Musikverein?“ Trockene Antwort des Einheimischen: „Üben. Üben. Üben.“ In diesem Witz steckt viel Wahrheit. Die spanische Violinistin María Dueñas schaute als Kind mit ihren Eltern immer das Neujahrskonzert. Später zog sie nach Wien, um hier Violine zu studieren. Jetzt stand die erst 20-Jährige selbst im Musikverein als Solistin auf der Bühne. Gemeinsam mit Dirigent Manfred Honeck und den Wiener Symphonikern spielte sie an drei Abenden Beethovens Violinkonzert D-Dur – mit eigenen Kadenzen. Zusätzlich filmte die Deutsche Grammophon, bei der die junge Geigerin unter Vertrag ist. Fazit: María Dueñas ist ein unglaubliches Talent – und schon jetzt ein Star der Klassikbranche. Fazit 2: Beethovens Violinkonzert unbedingt anhören! Besonders schön ist der zweite Satz.

María Dueñas gab gleich zwei Zugaben – von Fritz Kreisler und Eugene Ysaye: „Schätze, die nur selten gespielt werden.“
Honeck und Dueñas erzählten nach dem Konzert über ihre Zusammenarbeit.

„Eine heile Welt, die eine Weile hält“

Die Familie Lässig ruft bei ihren drei Neujahrskonzerten im Wiener Stadtsaal „Eine heile Welt“ aus. Gunkl erklärt, dass es sich dabei um eine präfaktische Behauptung handelt. „Manchmal muss man Dinge behaupten, bevor man sie in die Wirklichkeit wuchten kann.“ Es sei entscheidend, dass die Idee gefasst und formuliert sei. Man könne nicht einfach darauf warten, dass sie zufällig passiert. Neujahrsvorsätze haben also doch einen Sinn! Gutes, neues Jahr 2023!

 Die Familie Lässig probt in einem geheimen Keller im 15. Bezirk – und besteht aus Gunkl, Manuel Rubey, Cathi Priemer, Clara Luzia, Gerald Votava und Boris Fiala.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.