Mörderische Klänge bei „Hollywood in Vienna“

Filmmusik, Konzerthaus, Stars: Die „Hollywood in Vienna“- Gala ist Jahr für Jahr DAS Konzerthighlight in Wien. Trotz des zunehmenden Promiauflaufes und der Verleihung des Max-Steiner-Film-Music-Achivement Awards bleibt die Musik bei dieser glamourösen Veranstaltung stets im Vordergrund. Heuer wurde unter dem Motto „Thrilling Moments“ Musik aus den Filmen „Sunset Boulevard“, „James Bond Casino Royale“ oder „Basic Instinct“ dargeboten. Ein Höhepunkt war, als das RSO die Geigen im Takt quietschen ließ und die mörderische Duschszene aus Alfred Hitchcocks Psycho musikalisch darbot.

Verleihung des Max Steiner Film Music Achivement Award an Lalo Schifrin.

Verleihung des Max Steiner Film Music Achivement Award an Lalo Schifrin.

Ebenfalls beeindruckt zeigte sich das Publikum von Operndiva Natalia Ushakova , die absolut textsicher (uhhh…) und stimmgewaltig den Soundtrack von „Once upon a Time in the West“ von Ennio Morricone zum Besten gab. Der offizielle Stargast des Abends war Lalo Schifrin. Der 80-jährige „Mission in Possible“-Komponist zeigte am Klavier, dass er noch rüstiger ist, als er aussieht. Ein bisschen wurde der Preisträger allerdings von Jazz-Sänger Al Jarreau in den Schatten gestellt, der zwei Songs charakterstark darbot – und der absolute Publikumsliebling war.

Organisatorin Sandra Tomek mit Operndiva Natalia Ushakova.

Blickfang: Organisatorin Sandra Tomek mit Operndiva Natalia Ushakova.

Das beste Filmmusikerlebnis hatte man, als das RSO unter Dirigent David Newman sowie mit Gitarrist Conrad Schrenk den Soundtrack von „Inception“ (Hans Zimmer) darbot. Weitere Persönlichkeiten des Abends: Schauspieler Gedeon Burkhard, der mit seiner tief-monotonen Stimme den Abend moderierte,  Frantisek Janoska, der mehrfach am Klavier begeisterte, US-Botschafter William C. Eacho, der eine kurzweilige Rede hielt und Sandra Tomek, die diesen Filmmusikabend seit 2007 organisiert. Hier noch ein paar Fotos vom Red Carpet:

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Neue Klangwelten mit ZigZag

Piano Crash“ sind ein junges Musikduo in der unkonventionellen Besetzung Klavier und Schlagzeug. Vergangenen Freitag gaben sie ein Konzert im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Enns. Die Musik von Daniela Schaupp und Michael Kapfinger erinnerte an die Dresden Dolls, auch wenn der Gesang fehlte. Es war eine Freude, den beiden zuzuhören. Weniger toll war das Zusehen, da keine Emotionen sichtbar waren. Abseits der Musik wirkten Piano Crash extrem steif und unsicher. So leise, wie sie die Bühne betraten, verließen sie diese nach einer Stunde auch wieder. Das Publikum merkte gar nicht wirklich, dass das Konzert nun zu Ende war.

Ein reines Hörerlebnis: Daniela Schaupp und Michael Kapfinger.

Ein reines Hörerlebnis: Daniela Schaupp (Klavier) und Michael Kapfinger (Schlagzeug).

Im Anschluss stand die Band „ZigZag“ auf der Bühne. Die sechs Musiker rund um Bandleader Markus Herbst (Gitarre, Synthesizer) und Wolfgang Sambs (Gitarre, Cello, Synthesizer) spielten Weltmusik – mit starkem indischen, afrikanischen und türkischen Einfluss. Sie nahmen ihre Sache sehr ernst. Oft schlossen sie ihre Augen um in ihre komplexe Klangfarben-Musik tief einzutauchen. Als Zuhörer war man sich oft nicht sicher, ob die ZigZag-Musiker für das Publikum oder eher für sich selbst spielten. Fazit: Eine sehr gute Band, die keine einfache aber teils sehr schöne Musik – in sehr konzentrierter und ernster Weise – spielt, ohne viel Kontakt mit dem Publikum aufzunehmen.

ZigZag spielen eigene Kompostionen mit komplexen Takten und Klangfarben.

ZigZag spielen eigene Kompostionen mit komplexen Takten und Klangfarben.

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„Elisabeth“ ist ein Theaterbesuch wert

Elisabeth – ein Musical über das beschönigte Leben der Kaiserin – steht nach sieben Jahren erneut am Spielplan des Ronacher-Theaters in Wien. In der Hauptrolle ist die Niederländerin Annemieke van Dam zu sehen. Wenn sie den Kitschsong „Ich gehör nur mir“ singt, ist Gänsehaut-Feeling vorprogrammiert. Dieses Lied gut zu singen ist doppelt schwierig, da es beinahe jeder kennt und viele glauben, es selbst auch gut singen zu können. Wer Annemieke van Dam gehört hat, wird eines besseren belehrt. Ihr Gesang spielt in einer anderen Liga. Unglaublich gut! Auch die übrigen Ensemblemitglieder machen ihre Aufgaben souverän. Der Tod (Mark Seibert) singt perfekt, der Mörder (Kurosch Abbasi) ebenfalls, Kaiser Franz Joseph (Franziskus Hartenstein) singt etwas zurückhaltend, aber passend zur Rolle, der Rudolf (Anton Zetterholm) sing sehr konzentriert und steif, aber auch okay. Die Inszenierung von Harry Kupfer ist flott und unterhaltsam. Zu sehen ist ein Riesenrad, eine Autodrom- und Schachszene, Gruseltänze, die an Tanz der Vampire erinnern, und – natürlich – auch Bordellszenen.

Elisabeth - der ewige Monarchiestar

Elisabeth – der ewige Monarchiestar

Irritierend und ohne Beifall blieb ein Song, der auf den nationalsozialistischen Hintergrund Österreichs anspielte. Eine Hauptattraktion des Musicals ist dafür die Bühnenmaschinerie, die im Musical Elisabeth für Staunen sorgt.

Großartiges Musical und überzeugendes Ensemble!

Musical und überzeugendem Ensemble!

Nebenbei erwähnt: Seit wann gibt es in Österreichs Musicalhäusern mobile Eisverkäufer? Das gab es bislang nur in London oder anderen „unkulturellen“ Ländern 😀 Ebenfalls super: Schulgruppen werden separat dazu aufgefordert, ihre Handys auszuschalten und während der Vorstellung brav zu bleiben! So macht das Musical-Schauen wieder Spaß.

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Ladyshare verbreitet gute Laune

Die Linzer Rock-Pop-Band Ladyshare präsentierte Anfang Juli ihr erstes Album. Es trägt den Titel „Metaphormosis“ und enthält zehn Tracks. Der erste ist eine Art Remix, quasi eine Vorschau oder Overtüre auf die darauf folgenden Nummern. Hitpotenzial hat gleich der zweite Song „Ready To Leave“. Er geht unglaublich schnell ins Ohr, bereitet gute Laune und ist absolut massentauglich komponiert. (Warum gibt es dazu kein Musikvideo???)

Die übrigen Songs erinnern an gemütliche Festivalmusik, die an heißen Sommertagen den Nachmittag verschönert. Die Platte macht einen runden Gesamteindruck, begeht keinen Stilbruch und verzichtet auf qualitative Ausrutscher. Besonders hervorzuheben ist die musikalische Vielfalt: Zweistimmigen Passagen, verschiedene Soundeffekte, Saxofon-, Klavier- und Kinderchoreinlagen sorgen für Abwechslung. Als Käufer der CD wünscht man sich mehr davon! Okay, das Album kostet nur 10 Euro, dafür gibt es aber auch nur ein Hörerlebnis von 36 Minuten. Das ist doch ein bisschen wenig. Ein Trost ist das gelungene Booklet, das aus 18 Seiten voller Fotos, Songtexte und Informationen besteht. Fazit: Ladyshare sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Es wäre nicht verwunderlich, wenn „Metaphormosis“ bald auf FM4 zu hören ist.

Aloe Blacc singt für die Volkshilfe

Der amerikanische Superstar Aloe Blacc wurde durch seinen Song „I Need A Dollar“ berühmt. Gestern Abend trat er bei der „Nacht gegen Armut“ der Volkshilfe im Innenhof des Wiener Rathauses auf. Hier ein paar Eindrücke und Fotos vom Benefizkonzert:

Aloe Blacc war der Star des Abends und heizte mit seinem Hit "I Need A Dollar" seinen Fans ein.

Aloe Blacc war der Star des Abends und heizte mit seinem Hit „I Need A Dollar“ seinen Fans ein.

Für beste Stimmung im Rathaus-Innenhof sorgte Big John Whitfield mit Band.

Für (die) beste Stimmung im Rathaus-Innenhof sorgte Big John Whitfield mit Band.

Life Ball-Organisator Gery Keszler unterstützte die Benefizaktion.

Life Ball-Organisator Gery Keszler unterstützte als prominenter Gast die Benefizaktion.

Volkshilfe-Chef Erich Fenninger bedankte sich beim Publikum und kündigte eine "Nacht gegen Armut 2013" an.

Volkshilfe-Chef Erich Fenninger bedankte sich beim Publikum und kündigte eine „Nacht gegen Armut 2013“ an.

Das verfahrbare Membrandach des Innenhofs schützte die rund 500 bis 1.000 Konzertbesucher vor Regen.

Das mobile Membrandach des Innenhofs schützte die ca. 500 bis 1.000 Konzertbesucher vor Regen.

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Maria Erlacher: „Bei Haydn bekomme ich Gänsehaut“

Am 23. Juni wird in der Stadthalle Enns das Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn aufgeführt. Als Solistin konnte die international gefragte Sopranistin Maria Erlacher gewonnen werden. „Die Jahreszeiten bieten viele Höhepunkte. Ich liebe den Part der Hanne und bei den überwältigenden Chören bekomme ich immer Gänsehaut“, so Erlacher. „Haydns Musik ist schöne schwungvolle Musik, die auf jeden Fall ins Ohr geht und auch Menschen gefällt, die nicht an klassische Musik gewohnt sind.“

Sopranistin Maria Erlacher

Sopranistin Maria Erlacher

Besonders das „selbstverständliche und doch so einzigartige“ Thema von Haydns großer Komposition gefällt Erlacher: „Die Jahreszeiten genießen nicht alle Menschen auf unserer Erde. Wir haben ein Au-Pair-Mädchen aus Afrika und sie ist immer ganz angetan von unseren abwechslungsreichen Jahreszeiten – denn bei ihr gibt es nur warm oder warm mit Regen.“

Im Jahr 2005 gewann Erlacher beim größten österreichischen Gesangswettbewerb Gradus ad Parnassum den Sonderpreis. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bereits nach Südafrika oder Japan. Im Juli 2007 wurde sie für eine CD-Produktion mit Telemanns Harmonischen Gottesdienst nach Moskau und St. Petersburg eingeladen und im November 2009 brillierte sie bei einem Opernfestival in Tirana/Albanien.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es bei Mode Schmid und Juwelier Steininger in Enns, bei der Buchhandlung Hajek in St. Valentin und im Internet unter diejahreszeiten.wordpress.com

Interview mit Startenor Daniel Johannsen

Am 23. Juni wird in der Stadthalle Enns das Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn aufgeführt. Auf der Bühne steht neben Dirigent Heinz Ferlesch, dem Ensemble Sonare Linz, dem Chor Ad Libitum, den Solisten Maria Erlacher (Sopran) und Josef Wagner (Bass) auch der Wiener Startenor Daniel Johannsen. Er ist Preisträger des Bach-, Schumann-, Mozart- sowie Wigmore-Hall-Wettbewerbs und konzertierte bereits mit den Wiener Philharmonikern oder Nikolaus Harnoncourt. In Hinblick auf das Konzert baten wir ihn zum Interview:

Kulturblogger.at: Wie bereiten Sie sich auf das Konzert vor?

Johannsen: Haydns „Jahreszeiten“ begleiten mich schon sehr lange. Ich habe damit vor fast zwölf Jahren eines meiner ersten großen Chor-Orchester-Konzerte bestritten und musste mich damals enorm sorgfältig vorbereiten. Nicht nur stimmlich, sondern auch interpretatorisch – und davon profitiere ich bis heute.

Kulturblogger.at: Was ist für Sie das Besondere an den „Jahreszeiten“?

Johannsen: Wir sind heute eine emanzipierte Kulturgesellschaft. Es wird buchstäblich aus allem und über alles Theater gemacht. Ja, manchmal hätte man es vielleicht sogar lieber, gewisse Dinge nicht auch noch auf der Bühne betrachten zu müssen. Zu Haydns Zeit war das noch ganz anders. Als „theatertauglich“ galten nur schwülstige Themen aus der Mythologie, höfische Dramen, allenfalls noch etwas universellere biblische Inhalte. Man kann es gar nicht hoch genug schätzen, dass Haydn und sein Librettist zum ersten Mal in der Musikgeschichte den ganz einfachen Menschen mit ihren Freuden, Ängsten, Sehnsüchten und ziemlich alltäglichen und unspektakulären Landleben ein Podium boten.

Der selbstsichere, überhebliche Landadel kommt übrigens gar nicht gut weg, wie man es Hannchens kluger Ballade aus dem Winter entnehmen kann. Das ist für die damalige Zeit äußerst gewagt und kann mich, neben der menschenfreundlichen, optimistischen Grundhaltung des Werks, genauso begeistern wie die unzähligen kompositorischen Schönheiten. Das lässt auch über manche vielleicht etwas belehrende oder verzopfte Passage hinweghören, die es in einem Text aus dieser Zeit halt eben gibt.

Kulturblogger.at: Welcher Part des Stückes ist eine besondere Herausforderung für Sie?

Johannsen: Die große Szene (Rezitativ und Arie „Hier steht der Wandrer nun“) im Winter ist bestimmt der musikalische Höhepunkt der Tenorpartie. Aber auch das Stimmungsbild der brütenden Sommerhitze („Dem Druck erlieget die Natur“) bedarf einiger Kunstfertigkeit.

Kulturblogger.at: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Stück bereits gemacht?

Johannsen: Es spricht an und begeistert: Das konnte ich in Räumen wie dem Wiener Konzerthaus oder dem Haydnsaal von Schloß Esterházy mit großer Freude bei ganz unterschiedlichen Publikumsgruppen feststellen.

Kulturblogger.at: Welche persönlichen Höhepunkte hat das Stück für Sie?

Johannsen: Die Baßarie „Erblicke hier, betörter Mensch“, mit der uns die Vergänglichkeit des menschlichen Strebens und Handelns vor Augen geführt wird, vermag mich vielleicht am meisten zu bewegen. Und so viel darf ich verraten: Mit meinem lieben Freund und Kollegen Josef Wagner wird das ein unvergleichliches Erlebnis! Aber auch der großartige Sonnenaufgang zu Beginn des Sommer-Teils und die überschäumende Freude des Wein-Chores im Herbst sind meine Highlights – und sicher auch die des Publikums.

Kulturblogger.at: Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit dem Chor Ad Libitum, dem Ensemble Sonare Linz und Heinz Ferlesch?

Johannsen: Das Ensemble Sonare Linz ist mir aus einer Bachschen „Johannes-Passion“ in allerbester Erinnerung. Die langjährige menschlich-musikalische Freundschaft mit Heinz Ferlesch ist sicher dafür verantwortlich, dass ich dem Dirigenten (mit dem ich bereits so großartige Werke wie die „Matthäus-Passion“ oder Händels opulente Oratorien „Judas Maccabaeus“ und „Solomon“ darbieten konnte) gerne zugesagt habe.

Kulturblogger.at: Wem empfehlen Sie, dieses Konzert zu besuchen? Was kann man sich von so einem Konzertabend für sich selbst mitnehmen?

Johannsen: Allen empfehle ich es. Und auch wenn der Spruch schon etwas abgegriffen ist, bringt es Haydn nach wie vor auf den Punkt: „Meine Sprache versteht die ganze Welt.“ Und die Freude und die Begeisterung auf den Gesichtern der Zuhörerschaft ist neben all den herrlichen Ohrwürmern das, was der Sänger dankbar und beschwingt mit nach Hause nimmt.

Mehr Infos zum Konzert: diejahreszeiten.wordpress.com

Zaz brachte Lebensfreude nach Wien

Sie heißt Isabelle Geffroy, nennt sich Zaz (Sass – ausgeprochen!) und wurde mit dem Lied „Je Veux“ berühmt. Gestern war sie mit ihrer Band im Wiener Gasometer zu Gast und präsentierte den österreichischen Fans ihre Hits.

„Vor ein paar Jahren habe ich gelernt: Um andere lieben zu können, muss ich mich selbst lieben. Das war das schönste Geschenk, das ich mir selbst machen konnte“, sagte Zaz während ihres Auftrittes auf Deutsch. Das schönste Geschenk, das sie ihren Fans machte, war, dass sie sonst nicht viel herumlaberte, sondern sich aufs Springen, Herumlaufen, Lachen und Singen konzentrierte. Fazit: Zaz hat Power, eine vielseitige Stimme und bereitet große Freude. Ob sie die neue Edith Piaf ist? Nein, vermutlich ist sie weit besser.

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Improvisationen am Klavier

„Ein Klavier und ein Bild – mehr soll auf der Bühne gar nicht sein“, so kündigte Maximilian Lehner sein Konzert im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik an. Aus dem Klavier wurde ein hochwertiger Yamaha-Flügel, der extra für das Konzert angemietet wurde. Das Bühnenbild von Malerin Klara Hofinger zeigte zwei menschliche Körper und ließ viele Interpretationsmöglichkeiten offen.  Vor dieser Kulisse spielte Lehner Improvisationen mit virtuoser Technik und begeisterte damit das Publikum. „Es war unheimlich schön“, „Sehr gefühlvoll, wirklich traumhaft“, „Ein Wahnsinn!“, lauteten die Reaktionen der anspruchsvollen Besucherinnen und Besucher.

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