„Batman Live“ – Show für Fans & Kinder

Die Erwartungen an „Batman Live“ waren sehr hoch –  vielleicht zu hoch.  Natürlich hatte die Show in der Wiener Stadthalle beeindruckende Elemente vorzuweisen, vor allem die riesige Bühne, die 50 Tonnen Lichttechnik und die Fledermaus-LED waren imposant.  Weniger spannend waren hingegen die langatmigen Zeitlupen-Kampfszenen sowie die abgedroschenen Zirkus- und Zaubershowszenen. Schöne Bilder lieferten eine Riesenmaske, bei der Menschen die Zähne darstellten, das schwebende Batmobil und ein einbrennender Heißluftballon. Auch der 3D-Effekt, der durch die LED-Leinwand zustande kam und die Szenenwechsel waren gut gemacht. Die mit Spannung erwarteten Flugszenen langweilten aber, extrem enttäuschend war der wenig heldenhafte Batman-Charakter. Am schlimmsten waren die deutschen Syncronstimmen, die leider immer zeitversetzt aus den Lautsprecher-Boxen kamen. Gefallen hat die Show vor allem Kindern und Menschen, die sich für Zirkusnummern begeistern können. Im Allgemeinen blieb Batman unter den Erwartungen, bei der Premiere am Mittwoch gab es verhaltenen Applaus.

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Freibier am Ball der Oberösterreicher

Da macht die Raiffeisenbank einfach alles richtig: Sie verschenkt Eintrittskarten für den „Ball der Oberösterreicher“ im Austria Center an Studierende, inklusive zwei Freigetränke und Gratisbuffet bis 21.30 Uhr. So kann sich auch die Jugend das Tanzereignis in Dirndl und Lederhose leisten. Das Highlight des Abends: Hunderte Lederhosen in den Wiener U-Bahnen. Der Tiefpunkt des Abends: Das Ballmotto „Braunau verbindet, Braunau verbündet“. Das hätte man glücklicher formulieren können.

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Neujahrskonzert 2012 in Enns

Am Sonntag ging das fünfte Neujahrskonzert des Forum Ennsegg in der Stadthalle Enns über die Bühne. Am Dirigentenpult stand Elisabeth Fuchs, als Mitwirkende waren das Schlagwerkensemble von Andreas Huber (Percussion-Performance mit Akkubohrern!), die Ballett- und Tanzklasse von Martina Holzweber und die Singgemeinschaft Enns-St. Valentin, bestehend aus dem Ennser Singkreis, dem Singverein Enns 1919, dem Chor der Basilka St. Laurenz und dem Chor der Stadtpfarrkirche St. Valentin dabei. Am Programm standen Werke von Johann Strauß, Wolfgang Amadeus Mozart, Josef Lanner und anderen. Organisator Christoph Bitzinger konnte rund tausend Gäste begrüßen – darunter auch Landeshauptmann Josef Pühringer. Ein Video gibts hier.

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Hirschal und Böck in Enns

Normalerweise ist das Highlight des Ennser Neujahrsempfangs ohne Zweifel das Gratisbuffet. Heuer kamen jedoch zwei Attraktionen hinzu. Zum einen konnten die rund tausend geladenen Gäste den halben Ennser Hauptplatz – gebaut aus Legosteinen – und zum anderen ein Konzert von Wolfgang Böck und Adi Hirschal bestaunen. Die beiden Strizzis unterhielten die Ennser in bester Laune mit Wiener Liedern, obwohl sie auf der Bühne fast verdursten mussten. Als dann endlich Bier eintraf, wurde die Kellnerin von der Bühne geküsst…

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Franz Welser-Möst im Interview

Bereits im Jahr 2011 dirigierte der sympathische Oberösterreicher das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, am 1. Jänner 2013 wird er erneut am Dirigentenpult des bekanntesten Klassik-Events der Welt stehen. Wie? Was? Warum? Ein Interview mit Dirigent Franz Welser-Möst – geführt in der Wiener Staatsoper – gibt es auf wien.ORF.at

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Rocken, bis der Arzt kommt

Gestern wurde das „Blues Cafe“ in St. Valentin ein letztes Mal geöffnet. Mit Auftritten der Bands „Bandit Surface“ und „Pasty Clan“ wurde das Lokal noch einmal in eine Konzertlocation verwandelt. Hunderte Gäste kamen zur Abschiedsparty und feierten exzessiv bis spät in die Nacht. Sogar Wirt Hans Pillgrab spielte mit seinem Sohn Wolfgang und weiteren Musikern noch einmal groß auf. In Zukunft wird das „Blues Cafe“ in eine Arztpraxis verwandelt.

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„Alles Walzer“ im Kulturhaus

Gestern fand in St. Valentin der 7. Neujahrsball der Pfarre Langenhart und des CNH Orchesters statt. Während Dirigent Jun Ono als Barkeeper im Einsatz war, spielten seine Musiker auf der Bühne tanzbare Big-Band-Nummern. Als Höhepunkt gab es eine schwungvolle Mitternachtsshow, die  – wie schon im Vorjahr – von den Chorifeen gestaltet wurde. Zahlreiche Ballgäste ließen den Abend ebenfalls „musikalisch“ ausklingen – in der Disko „Barbarella“.

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Neujahrsschnalzen und Kanonenschüsse

Wer Silvester ausgelassen feiert weiß, wie hart das Aufstehen am 1. Jänner sein kann. Dennoch hat es sich heuer ausgezahlt, denn am Hauptplatz Enns fand am Vormittag das traditionelle Neujahrsschnalzen statt. Dieses Mal eröffnete jedoch nicht nur die Stadtkapelle Enns mit Musik und der Trachtenverein mit dem Schnalzen das neue Jahr, sondern auch die extra angereisten Prangerschützen aus Treubach. Als Auftakt zum 800-Jahre-Stadtrecht-Enns-Jubiläum funktionierten sie mit ihren Schusswaffen den Stadtturm zum rauchenden Kanonenturm um. Das war ein Knaller!

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Fertig Los! zeigen Selbstironie

Die meisten Bands lügen ihr Publikum bei Konzerten an. („Wir kommen leider schon zu unserem letzten Lied…“) Darüber machte sich Philipp  Leu, Sänger der deutschen Band „Fertig Los!“ am vergangenen Donnerstag im B72 lustig. Nachdem das Publikum bereits Hits wie „Sie ist in mich verliebt“ oder „Pläne für die Zukunft“ laut mitgesungen hatte, forderte es noch so viele Zugaben ein, bis endlich „Ein Geheimnis“ am Programm stand. Keine Überraschung für Fertig Los! Die vier sympathischen Musiker spielten ein grandioses aber durchgeplantes Konzert. Auch der Voract, Patrick Richardt präsentierte anspruchsvolle aber schöne Lieder auf seiner Gitarre sowie am Klavier. Man darf gespannt auf sein künftiges Bandprojekt sein. Videos gibts auf YouTube, Fotos hier:

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Lebende Krippe im Schlosspark

Das Bild glich einer Völkerwanderung. Am heiligen Abend marschierten gegen 16.45 Uhr viele hunderte Menschen aus allen Himmelsrichtungen mit ihren Laternen in den Schlosspark Enns. Dort hatten die Franziskaner, rund um Pater Martin Bichler, eine lebendige Krippe aufgebaut. Es gab Esel und Schafe, Feuerstellen und Bierbänke, ein Krippenspiel und Blasmusik. Die Höhepunkte der Messe: Damit die Musiker der Stadtkapelle Enns ihre Noten lesen konnten, hielt ihnen 1,5 Stunden lang ein Mann einen Baustellenscheinwerfer in die Höhe. Das muss anstrengend gewesen sein. Außerdem waren viele Mütter während der Messe auf der Suche nach ihren Kindern. Eine Sekunde nicht aufgepasst und Schwups – waren sie in der Dunkelheit verschwunden. Die Hundebesitzer hatten dagegen vorgesorgt und ihren vierbeinigen Freunden eine blinkende Weihnachtsbeleuchtung um den Hals gehängt.

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