„Batman Live“ – Show für Fans & Kinder

Die Erwartungen an „Batman Live“ waren sehr hoch –  vielleicht zu hoch.  Natürlich hatte die Show in der Wiener Stadthalle beeindruckende Elemente vorzuweisen, vor allem die riesige Bühne, die 50 Tonnen Lichttechnik und die Fledermaus-LED waren imposant.  Weniger spannend waren hingegen die langatmigen Zeitlupen-Kampfszenen sowie die abgedroschenen Zirkus- und Zaubershowszenen. Schöne Bilder lieferten eine Riesenmaske, bei der Menschen die Zähne darstellten, das schwebende Batmobil und ein einbrennender Heißluftballon. Auch der 3D-Effekt, der durch die LED-Leinwand zustande kam und die Szenenwechsel waren gut gemacht. Die mit Spannung erwarteten Flugszenen langweilten aber, extrem enttäuschend war der wenig heldenhafte Batman-Charakter. Am schlimmsten waren die deutschen Syncronstimmen, die leider immer zeitversetzt aus den Lautsprecher-Boxen kamen. Gefallen hat die Show vor allem Kindern und Menschen, die sich für Zirkusnummern begeistern können. Im Allgemeinen blieb Batman unter den Erwartungen, bei der Premiere am Mittwoch gab es verhaltenen Applaus.

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Fledermausmann in Wien

Er fährt Mountainbike, klettert auf Berge, erkundet Städte – und ist blind. Wie das geht? Daniel Kish hat eine Methode entwickelt, um Dinge wahrnehmen zu können. Und zwar durch Schnalzgeräusche, die er mit seiner Zunge erzeugt. Durch das Echo entstehen Bilder der Umgebung in seinem Kopf. Dadurch kann sich Kish orientieren. Seine Methode erinnert an die Echolot-Technik einer Fledermaus. Deshalb wird er auch als „Fledermausmann“ oder „Batman“ bezeichnet. Die folgenden Fotos zeigen Kish bei einem Vortrag im Bundesblindenerziehungsinstitut Wien.

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