Großes Kino im Kasino

Wer die Möglichkeit hat, sollte schnell zur Burgtheater-Kassa laufen und sich Karten für „Wunschloses Unglück“ von Peter Handke kaufen. Das Publikum im Kasino am Schwarzenbergplatz sitzt vor einer Leinwand und sieht einen Film über eine Frau, die einen minutiös geplanten Selbstmord begeht. Besonders an diesem Film (Regie: Katie Mitchell) ist, dass er unter und hinter der Leinwand live entsteht. Das Publikum kann sich also aussuchen, ob es sich ein Theaterstück, einen Film oder die Entstehung eines Films ansehen möchte. Fazit: Selten erlebt man abseits der Wiener Festwochen so einen faszinierenden Theaterabend. Großartig! Wunschlos glücklich!

Bei "Wunschloses Unglück" wird kein Theaterstück abgefilmt, sondern ein Live-Film gedreht.

Im Kasino wird kein Theaterstück abgefilmt, sondern ein professioneller Live-Film gedreht.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Graffiti-Kunst am Hauptbahnhof

Graffiti wird bei den Österreichischen Bundesbahnen normalerweise nicht gern gesehen. Doch es gibt Ausnahmen: In der Eingangshalle am neuen Wiener Hauptbahnhof durften Graffiti-Künstler im Rahmen des „Cash, Cans & Candy“-Festivals 170 Quadratmeter Fläche besprühen. Noch bis Ende Mai sind die Kunstwerke zu sehen, dann werden die Gipswände abmontiert und für einen karikativen Zweck versteigert.

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Pferd macht Straßenmusik

Straßenkunst ist ein hartes Geschäft. Wer gesehen und gehört werden will, muss kreative Wege finden, um auf sich aufmerksam zu machen (oder braucht jede Menge Talent…). Ein Straßenmusiker auf der Mariahilferstraße in Wien kam jetzt auf die Idee, sich einen Pferdekopf aufgesetzt. Der Trick funktioniert. Ein gutes Foto und ein Lächeln zwischendurch sind vielen ein paar Münzen wert…

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CasaNova: Zum Lachen in den Keller

Die neue Kabarettbühne in der Dorotheergasse 6-8 im ersten Bezirk in Wien ist ein bisschen versteckt im Keller des Billardcafés „Köö“. Wenn man das CasaNova jedoch einmal gefunden hat, kann man dort grandiose Kabarettabende verbringen. Die Vorstellungen werden bei Tisch genossen. Getränke holt man sich selbst – vor der Vorstellung, in der Pause und wenn es nach dem neuen Betreiber geht, dann auch nach der Vorstellung. Loungemusik und stimmungsvolle LED-Beleuchtung laden auf jeden Fall zum Verweilen ein.

CasaNova

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Sessel aus Bierkapseln

Die Afrika-Tage in Wien wären prinzipiell einen Besuch wert, würde man nicht zwischen 8 und 25 Euro Eintritt bezahlen. Denn im Grunde ist das Gelände eine reine Verkaufsausstellung. Aber zumindest gibt es cooles Sachen: Schmuck, Musik, Instrumente, Möbel, Dekoration, Kleidung, Geschirr, afrikanisches Essen, Ottakringer – und Recycling-Zeug. Der Hingucker schlechthin waren Sessel aus bunten Bierkapseln.

Bierkapsel-Möbel

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Elton John begeistert mit Best-of-Show

Von Elton John kann man halten, was man will. Aber seine Stimme ist unverwechselbar, seine Hits wie „Circle of Live“, „Your Song“ oder „Rocket Man“ haben die Musikwelt bereichert und seine Live-Konzerte sind ein Besuch wert. Gestern zeigte sich der Weltstar bei seiner zweieinhalbstündigen Wien-Show von seiner besten Seite. Hier zwei Fotos:

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Elton John 2013: Schräges Outfit, klassische „Wien ist super“-Ansagen, ein bisschen Lob für den Life Ball, geniale Band, volle Power, virtuoses Klavierspiel.

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Nach zwei Stunden sprangen die Fans von ihren Sesseln und machten aus dem Sitz- ein Tanzkonzert. Elton John zeigte sich publikumsnah und gab Autogramme.

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Fashionshow für Radfahrer

Morgen startet die „Wiener Fahrradwoche„. Am Programm stehen Seminare, Workshops und Diskussionen mit hunderten internationalen Gästen. (Die sicher alle mit dem Rad nach Wien gekommen sind…) Am Rathausplatz ist eine große Arena aufgebaut, bei der E-Bikes ausprobiert, Fahrräder gewaschen und Parcours gefahren werden können. Am Karlsplatz hingegen gibt es eine Fahrrad-Fashion-Show. Ob es da wohl Kleidung für Fahrräder oder ihre Besitzer gibt?

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Fashion fürs Fahrrad 😉

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Sommerfestival am Donaukanal

„Sonnenschein und Party“ statt „Hochwasser und Regenwetter“: Das Wiener „Donaukanaltreiben“-Festival darf sich dieses Wochenende über Traumbedingungen freuen. Subjektiver Höhepunkt des heutigen Tages war das Popduo „Keiner mag Faustmann“ auf der Bühne neben dem Adria-Café. Die Band wurde durch ihren Sommerhit „Wien-Berlin“ bekannt. Kürzlich gaben sie ein Konzert im RadioCafe. Hier der Livemitschnitt. Morgen stehen „Heinz aus Wien“ und „Dirk Stermann“ am Programm.

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Drei Tage lang spielen zahlreiche Bands und DJs entlang des Donaukanals. Vor wenigen Tagen bestand hier noch akute Hochwassergefahr.

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Aktuell eine der besten Livebands Österreichs: „Keiner mag Faustmann“ (Lisa Keiner am Klavier und Robi Faustmann an der Gitarre)

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Eine Stunde mit J.S. Bach

Geistliche Abendmusik auf höchstem Niveau gab es gestern in der Kirche St. Ursula in Wien zu hören. Marco Paolacci, Dirigent und Studierender von Erwin Ortner und Ingrun Fußenegger, präsentierte gemeinsam mit dem „Chor der Studienrichtung Kirchenmusik“ Motetten von Johann Sebastian Bach. Am Programm standen die Stücke „Lobet den Herrn, alle Heiden“ sowie „Jesu, meine Freude„. Ergänzt wurde das Konzert mit dem Orgelstück „Preludium & Fuge in e-moll„, das Davide Mariano zum Besten gab.

Viel Applaus für Marco Paolacci in der St. Ursula Kirche.

Viel Applaus für Jungdirigent Marco Paolacci in der St. Ursula Kirche (Johannesgasse 8).

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch. 

Leben eines Grenzgängers

Professor Paul Lendvai ist eine humorvolle sowie höchst intelligente Persönlichkeit, der man gerne zuhört. Kein Wunder also, dass heute ungewöhnlich viel Publikum zur Präsentation seines Buches „Leben eines Grenzgängers“ (Kremayr & Scheriau) in eine Wiener Buchhandlung gekommen ist. Lendvai, der als Osteuropa-Experte, ORF-Korrespondent und Publizist bekannt geworden ist, blickt in diesem Werk auf sein Leben zwischen Ost und West zurück.

Paul Lendvai präsentiert "Leben eines Grenzgängers".

Publizist Paul Lendvai präsentiert im Thalia W3 sein neues Buch „Leben eines Grenzgängers“.

Er erzählt Anekdoten – beispielsweise über Bruno Kreisky oder das Bilderberg-Treffen – sowie Erinnerungen über seine Flucht nach Wien und seine Arbeit als Journalist. Das Buch ist kein Roman, sondern gibt ein Gespräch mit der ungarischen Journalistin Zsófia Mihancsik wieder. Fazit: Wenn das Buch selbst so interessant ist, wie es die Präsentation war, dann kann man es ohne Weiteres empfehlen.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.