Leben eines Grenzgängers

Professor Paul Lendvai ist eine humorvolle sowie höchst intelligente Persönlichkeit, der man gerne zuhört. Kein Wunder also, dass heute ungewöhnlich viel Publikum zur Präsentation seines Buches „Leben eines Grenzgängers“ (Kremayr & Scheriau) in eine Wiener Buchhandlung gekommen ist. Lendvai, der als Osteuropa-Experte, ORF-Korrespondent und Publizist bekannt geworden ist, blickt in diesem Werk auf sein Leben zwischen Ost und West zurück.

Paul Lendvai präsentiert "Leben eines Grenzgängers".

Publizist Paul Lendvai präsentiert im Thalia W3 sein neues Buch „Leben eines Grenzgängers“.

Er erzählt Anekdoten – beispielsweise über Bruno Kreisky oder das Bilderberg-Treffen – sowie Erinnerungen über seine Flucht nach Wien und seine Arbeit als Journalist. Das Buch ist kein Roman, sondern gibt ein Gespräch mit der ungarischen Journalistin Zsófia Mihancsik wieder. Fazit: Wenn das Buch selbst so interessant ist, wie es die Präsentation war, dann kann man es ohne Weiteres empfehlen.

Buchtipp: Pater Martin: Helfen. Lachen. Freude machen – Lustige und spannende Kurzgeschichten über die Abenteuer eines Franziskaners.

Eine schräge Winterreise

Das Stück „Winterreise“ von Elfriede Jelinek am Wiener Akademietheater (Inszenierung: Stefan Bachmann) ist absolut sehenswert. Nicht nur der Text ist schräg, sondern auch die Bühne. Die Schauspieler seilen sich – wie auf einer Kletterwand – an der Bühne ab und reden über Natasha Kampusch, über Bankskandale, das Internet und über die Vergänglichkeit des Lebens. Dazu kommt Livemusik – Schuberts Liederzyklus „Winterreise“. Der Sänger Jan Plewka ist übrigens nicht stark verkühlt, der „singt“ angeblich immer so.

Filmabspann im Theater :-)

Filmabspann im Theater 🙂

Der Text von Jelinek ist zwar interessant und witzreich, aber manchmal doch etwas langatmig. Doch der Schluss des Stücks ist eine Wucht. Hier kommt dem Publikum nicht nur ein Skifahrer, ein Snowboarder und ein Schlittenfahrer entgegen, sondern auch eine geballte Ladung österreichischer Aprés-Ski-Stimmung. Mit Turbobier, Schlagermusik, Schnee und allem was dazu gehört. Ein toller Theaterabend!

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Spongebob als Stromkasten

Wer die Windmühlgasse in Wien entlangspaziert, wird sich über eine Begegnung mit „Spongebob Schwammkopf“ in Form eines Stromkastens freuen. Doch nicht nur Spaziergänger und Nachtschwärmer finden das auffällige Fotomotiv gelungen, sondern auch Hunde. Das beweist schon einmal die Pfütze auf der Straße. Vielleicht auch deshalb der erschrockene Gesichtsausdruck. „Spongebob wurde auf einem Foto markiert…“

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Society, Schuhe und ein Mord

„Hi, Society“, so heißt nicht nur eine Promi-Sendung auf ATV, sondern auch das neue Buch von Karolin Park. Bei der durchinszenierten Präsentation in Wien las die gelernte Sprachtherapeutin höchst theatralisch einige Kapitel aus ihrem neuen Werk. Es handelt sich um die Fortsetzung ihres ersten Frauenromans und Krimibestsellers „Stilettoholic“ (Gmeiner), in dem eine gewisse „Elli Weitzmann“ in der Wiener Glamour- und Fashionwelt auf Mördersuche geht. Fazit: Leichte, unterhaltsame Strandlektüre für „Sex and the City“-Fans und Schuhfetischisten.

Karolin Park

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Suchender wird Entführer

Eines der wichtigsten Elemente einer Lesung – ist das Lesen. Wenn der Autor das nicht kann, dann sollte er seinen Text jemand anderen lesen lassen. Sonst langweilt sich das Publikum, selbst wenn die Geschichte noch so gut ist. Heute präsentierte Bernhard Seiter erstmals seinen Roman „Im nächsten Moment“ (Picus) in Wien. Darin irrt ein Beamter durch die Stadt und sucht verzweifelt seinen verschwundenen Sohn – bis er selbst zum Entführer wird. Eine neuer, vielversprechender Psycho-Roman aus Österreich.

Bernhard Seiter

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Gemütlicher Franzose in Wien

Französisches Ambiente mitten in Wien – das erzeugt das Café Pierre in der Windmühlgasse (gegenüber vom Haus des Meeres). Hier kann man gemütlich mit Freunden einen Bordeaux trinken, dazu Olivenbrot essen und den Abend ausklingen lassen. Auch zum Frühstücken ist dieses Lokal bestens geeignet. Die Preise sind okay, die Bedienung ist freundlich, es gibt einen abgetrennten Raucherbereich und die Auswahl an französischen Spezialitäten ist groß: Crêpes, Omelettes, Tartines, Salades, Baguettes, Boissons chaudes und Desserts kann man hier zu fairen Preisen genießen.

cafe piere

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PRO Brass feiern 30. Geburtstag

Zum 30-Jahre-Jubiläum hat die Gruppe PRO Brass eine formatfreie Musikrevue unter dem Titel „weil’s wurscht is'“ zusammengestellt. Passend dazu trafen sich die Musiker kürzlich beim Würstelstand zum Fotoshooting. Zu sehen, hören und erleben gibt es das neue Programm unter anderem beim Jubiläumskonzert am 21. April in der Stadthalle Enns. Karten sind bereits erhältlich.

Pro Brass

TICKETS: Vorverkaufskarten gibt es in allen Raffeisenbanken Österreichs um 29 Euro (Reihe 1 bis 10) und 24 Euro (Parkett oder Galerie) sowie bei Ö-TICKET.  Ermäßigungen gibt es ausschließlich für Raiffeisen-Club-Mitglieder.

Zeitreise im Café Heumarkt

Versteckt hinter dem Hotel Intercontinental befindet sich das Café Heumarkt. Wer dieses traditionsreiche Kaffeehaus ohne Namenschild betritt, wird von einem Kellner, der eine weiße Schürze trägt und meistens gemütlich Zeitung liest, freundlich begrüßt. Die spärliche Einrichtung ist noch aus den 50er-Jahren und wird durch einen Billard-Tisch, ein Klavier, einer Tortenvitrine sowie einen Zigarettenautomaten ergänzt. Am Abend sitzt man hier fast alleine, kann herrlichen Kaffee trinken oder das einzigartige Flair genießen. In diesem altwienerischen Café ist die Zeit viele Jahrzehnte stehengeblieben. Eine junge Schriftstellerin sagte: „Hier kann man gut arbeiten. Der Kellner kommt höchstens einmal pro Stunde vorbei.“

Am Heumarkt

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Albertina-Stiege als Kunstobjekt

Die Stiege zur Albertina dient mit neuem Kunstmotiv wieder als Fotomagnet für Touristen. Das gezeigte Werk ist von László Moholy-Nagy und heißt „Ungarische Felder, 1919“. Das Original, ein 40×60 Zentimeter großes Ölgemälde auf Leinwand, ist in der Albertina natürlich ausgestellt. Bereits 2011 wurde der Stiegenaufgang des Museums als werbewirksame Ausstellungsfläche genützt. Damals wurde Claude Monets Seerosenteich als XXL-Gemälde auf die Stiegen geklebt.

Albertina Stiege

Kunst

Update: Seit April 2013 schmückt eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte die Außentreppe der Albertina: Claude Monets Seerosenteich. Leider wird das Bild durch einen Werbeschriftzug verschandelt.

Seerose

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Nostalgie im Café Cinema

Wer sich für Film und Kino begeistert, sollte sich das Café Cinema in Berlin-Mitte nicht entgehen lassen. Es befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in der Nähe der Hackeschen Höfe. Die Wände des kleinen Lokals sind mit alten Filmplakaten tapeziert und an der Decke hängen große Filmscheinwerfer. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen und die mit Graffiti-Kunst besprühten Wände bewundern. Das nostalgische Flair ist also einzigartig. Hier treffen sich Studierende, Künstler und Kreative auf einen Kaffee oder ein, zwei, drei Bier.

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