Lifestyle und Literatur im Phil

Was soll man über ein Café schreiben, das so großartig ist, das man fast nie einen Platz darin bekommt? Das Phil in der Gumpendorferstraße ist eine Buchhandlung mit integriertem Café – oder umgekehrt. Hier kann man also nicht nur Frühstücken, Kaffeetrinken oder am Abend einen Philburger verdrücken, sondern auch inspirierende Bücher, DVDs oder Musik durchstöbern bzw. einkaufen. Selbst die Second-Hand-Möbelstücke, Lampen und Einrichtungsgegenstände können nicht nur benützt, sondern bei Interesse auch gekauft werden.

PhilPhil

Im Phil gibt es regelmäßig Lesungen, Konzerte, TV-Aufzeichnungen und andere Events. Im Winter ist es in der Nähe der Glasfassade manchmal ein bisschen kalt, das macht die gemütlich-warme Atmosphäre aber wieder wett. Es gibt W-Lan, Steckdosen für Laptops, saubere Klos, freundlichste Kellner und studentenfreundliche Preise. Es gibt wenige Lokale in Wien, die ohne Einschränkung so empfohlen werden können, wie das Phil.

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Werbung statt Schreibratgeber

Welche Enttäuschung! Gestern präsentierten Andrea Fehringer und Thomas Köpf ihr Buch „Das Schreibseminar – Vom Buchstabenchaos zum Sprachkunstwerk“ (Amalthea Verlag) im Thalia Landstraße. Ganze 30 Minuten bewarben die beiden Journalisten ihre gemeinsamen und sauteuren Schreibseminare im Léhar-Schlössl. Statt wertvoller Tipps gab es Nanonanet-Phrasen, Negativbeispiele und Zitate. Selten wurde dem Thalia-Publikum derart Zeit gestohlen.

Schreibseminar

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PRO Brass feiern 30. Geburtstag

Zum 30-Jahre-Jubiläum hat die Gruppe PRO Brass eine formatfreie Musikrevue unter dem Titel „weil’s wurscht is'“ zusammengestellt. Passend dazu trafen sich die Musiker kürzlich beim Würstelstand zum Fotoshooting. Zu sehen, hören und erleben gibt es das neue Programm unter anderem beim Jubiläumskonzert am 21. April in der Stadthalle Enns. Karten sind bereits erhältlich.

Pro Brass

TICKETS: Vorverkaufskarten gibt es in allen Raffeisenbanken Österreichs um 29 Euro (Reihe 1 bis 10) und 24 Euro (Parkett oder Galerie) sowie bei Ö-TICKET.  Ermäßigungen gibt es ausschließlich für Raiffeisen-Club-Mitglieder.

Zeitreise im Café Heumarkt

Versteckt hinter dem Hotel Intercontinental befindet sich das Café Heumarkt. Wer dieses traditionsreiche Kaffeehaus ohne Namenschild betritt, wird von einem Kellner, der eine weiße Schürze trägt und meistens gemütlich Zeitung liest, freundlich begrüßt. Die spärliche Einrichtung ist noch aus den 50er-Jahren und wird durch einen Billard-Tisch, ein Klavier, einer Tortenvitrine sowie einen Zigarettenautomaten ergänzt. Am Abend sitzt man hier fast alleine, kann herrlichen Kaffee trinken oder das einzigartige Flair genießen. In diesem altwienerischen Café ist die Zeit viele Jahrzehnte stehengeblieben. Eine junge Schriftstellerin sagte: „Hier kann man gut arbeiten. Der Kellner kommt höchstens einmal pro Stunde vorbei.“

Am Heumarkt

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Albertina-Stiege als Kunstobjekt

Die Stiege zur Albertina dient mit neuem Kunstmotiv wieder als Fotomagnet für Touristen. Das gezeigte Werk ist von László Moholy-Nagy und heißt „Ungarische Felder, 1919“. Das Original, ein 40×60 Zentimeter großes Ölgemälde auf Leinwand, ist in der Albertina natürlich ausgestellt. Bereits 2011 wurde der Stiegenaufgang des Museums als werbewirksame Ausstellungsfläche genützt. Damals wurde Claude Monets Seerosenteich als XXL-Gemälde auf die Stiegen geklebt.

Albertina Stiege

Kunst

Update: Seit April 2013 schmückt eines der berühmtesten Gemälde der Kunstgeschichte die Außentreppe der Albertina: Claude Monets Seerosenteich. Leider wird das Bild durch einen Werbeschriftzug verschandelt.

Seerose

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Nostalgie im Café Cinema

Wer sich für Film und Kino begeistert, sollte sich das Café Cinema in Berlin-Mitte nicht entgehen lassen. Es befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in der Nähe der Hackeschen Höfe. Die Wände des kleinen Lokals sind mit alten Filmplakaten tapeziert und an der Decke hängen große Filmscheinwerfer. Im Sommer kann man draußen im Biergarten sitzen und die mit Graffiti-Kunst besprühten Wände bewundern. Das nostalgische Flair ist also einzigartig. Hier treffen sich Studierende, Künstler und Kreative auf einen Kaffee oder ein, zwei, drei Bier.

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Kunst aus Krakau

Kunst kann man in Polen auch auf der Straße kaufen: Die folgenden Fotos zeigen einen originellen Stand in Krakau, der eine Mauer als Verkaufsfläche nützt. Zu den beliebtesten Motiven scheinen halbnackte Balletttänzerinnen zu gehören. Auch Naturbilder und farbenfrohe Aquarelle gehören zu den Bestsellern.

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Kunst in Krakau

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Wolfgang Popp: „Ich müsste lügen“

Ö1-Redakteur, Dokumentarfilmer und Ausstellungskurator Wolfgang Popp stellte heute in einer Wiener Buchhandlung seinen ersten Roman mit dem Titel „Ich müsste lügen“ vor. Die Geschichte handelt von einer Kommissarin, die einen vermissten jungen Mann sucht. Durch die Ermittlungen lernt sie einen Bestsellerautor kennen, der zuletzt das Leben des Vermissten lenkte, um seine Handlungen als Vorlage für ein neues Buch zu verwenden. „Ich interessiere mich für die Gehirnforschung und die Theorie, dass unser Gehirn Entscheidungen trifft, bevor wir selbst bewusst darüber nachdenken. In meinem Roman teilte ich dieses Phänomen auf verschiedene Figuren auf“, so Popp sinngemäß bei der Buchpräsentation.

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Wiens schönstes Kartenbüro

Das schönste Theaterkartenbüro Wiens befindet sich in der Währingerstraße 27. Hier können Tickets für Opernvorstellungen, Musicals aber auch Fußballländerspiele gekauft werden. Eigentlich gibt es auch einen Internetshop, aber das Ambiente dieses kleinen Geschäfts ist ein persönlicher Besuch wert. Das Theaterkartenbüro ist inzwischen so berühmt, dass es sogar als Motiv für Wien-Ansichtskarten dient. Hier zwei Fotos: Theaterkarten Theaterkarten

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Österreichischer Metal im Doppelpack

Wenn 70 Jugendliche in schwarzen T-Shirts den Kopf schütteln, dann steht meist Metal am Programm. So auch gestern Abend im Kulturzentrum d’Zuckerfabrik, als die beiden Bands „Dreaded Downfall“ und „Before Us All“ auf der Bühne standen. Nach dem gelungenen Doppelkonzert wurde noch bis weit nach Mitternacht im Kulturbeisl weitergefeiert. Tipp: Am 15. Februar kommen Ladyshare und die Skabucks nach Enns. Am besten schon jetzt den Termin vormerken! Kartenreservierung: http://www.d-zuckerfabrik.at

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