Graffiti-Särge für Wien

Die Bestattung Wien bietet ab sofort Holzsärge und Urnen mit Graffiti an. Gestaltet werden sie ganz individuell vom international tätigen Muralist und Künstler Skribl. Er freut sich über die neuen Aufträge und sagt: „In Lateinamerika und Afrika werden oft Särge bemalt.“

Skribl sprüht Graffiti-Schriftzüge, aber auch Tiere, Skelette und Totenschädel.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Street Art in der Staatsoper

In der Wiener Staatsoper geht schon bald die Sonne auf: Der US-amerikanische Street-Art-Künstler Shepard Fairey („Obey“) hat ein Bühnenbild für das Staatsballett gestaltet. Es soll auf die heißen und mit Street Art gefüllten Straßen Miamis anspielen. Choreograf Justin Peck zeigt die „Hitzelandschaft“ ab Ende März als Teil von „Visionary Dances“.

18 Meter breit, 9 Meter hoch: Shepard Faireys Hitzelandschaft („Heatscape“) hängt aktuell in den Dekorationswerkstätten von „Art for Art“ im Arsenal.

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Roter Faden auf Wiener Gemeindebauten

„El Jerrino“ und „stone one“ besprühen seit elf Jahren Gemeindebauten – im Auftrag der Stadt Wien. Die Kunstwerke entstehen stets gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und sind durch einen „roten Faden“ miteinander verbunden. Dieser ist entweder im Kunstwerk enthalten oder wird bei Ausbesserungsarbeiten nachträglich ergänzt.

„El Jerrino“ verbindet Wiens Gemeindebauten mit einem „roten Faden“.

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Kunst-Kellner mit Pfandring

Künstler Golif hat heimlich im neunten Bezirk eine Holzfigur neben einem Mistkübel aufgestellt. Sein „Kellner“ trägt eine Halterung für zehn Pfandflaschen oder Pfanddosen. Golifs Kunstinstallation soll wohl dazu beitragen, Wiens Müllabfuhr für Pfandringe zu begeistern.

Seit Freitagabend hilft Golifs „Kellner“ beim Pfandflaschen-Sammeln.

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Calle Libre: Meidling wird Lei(n)wand

Zum zwölfjährigen Jubiläum macht das Street-Art-Festival „Calle Libre“ Station im zwölften Bezirk. Neun Hausfassaden werden unter dem Motto „Youtopia“ von Künstlerinnen und Künstlern mit bunten Murals aufgewertet. Diese Woche wird gemalt!

Paola Delfin aus Mexiko malt in der Zanaschkagasse 30

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Amnesty-Mural für Meinungsfreiheit

„Don’t just watch – take Action“. Die Wiener Künstlerin Kaethe Löffelmann hat im Auftrag von Calle Libre ein Wandbild für Amnesty International im sechsten Bezirk gestaltet. Es macht auf Meinungsfreiheit aufmerksam – und fordert zum Handeln auf.

Das Mural in der Windmühlgasse 17

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Lugner-Denkmal von Alec Monopoly

„Es passt zu meinem Charakter! Mr. Monopoly sieht wie jemand aus, der am Opernball geht“, erklärt Alec Monopoly. Der US-amerikanische DJ und Street-Art-Künstler war heuer Stargast von Jaqueline Lugner am Wiener Opernball – und bemalte ihrem Vater zu Ehren die Fassade der Lugner City.

Alec Monopoly bemalte medienwirksam die Lugner City.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Explosives Wandbild am Gürtel

Eine explodierende Maschine und ein Raubvogel unter Flammen – der in eine Landschaft abhebt: Die Sprayer El Jerrino sowie Video&Sckre haben bei der U6 Gumpendorfer Straße ein „vielleicht gar nicht so unpolitisches“ Kunstwerk gestaltet. „Ein spannungsgeladenes Bild für spannungsgeladene Zeiten“, sagt El Jerrino.

Es brennt: Politisches Mural neben der U6 Gumpendorfer Straße

Zuletzt waren an dieser „Wienerwand“ meist Schriftzüge von Wiener Fußballklubs zu sehen. Damit kann „Sckre“ nicht viel anfangen. „Ich finde Fußballgraffiti an legalen Flächen absolut verachtenswert“, schmunzelt der Künstler.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Tropen-Kunstwerk verdeckt Baustelle

Die kolumbianische Künstlerin Tinta del Rio hat die U2-Baustelle auf der Mariahilferstraße in Wien mit einer bunten Tropenlandschaft verschönert. Tagsüber gehen ihre Bilder im Trubel unter. Aber in der Nacht werden sie beleuchtet und sind ein Blickfang.

Strabag und Calle Libre ließen eine Baustelle mit Street-Art von Tinta del Rio verdecken

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Street Art gegen Wohnungslosigkeit

„Street Art soll nicht nur schön sein, es kann auch Schönes bewirken“, sagt Künstlerin Frau Isa. Mit einem Bild am Donaukanal unterstützt sie das neunerhaus. Die Wiener Sozialorganisation hilft obdachlosen, wohnungslosen und nichtversicherten Menschen.

Frau Isas 3×5-Meter großes Mural am Wiener Donaukanal

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