Lebende Krippe im Schlosspark

Das Bild glich einer Völkerwanderung. Am heiligen Abend marschierten gegen 16.45 Uhr viele hunderte Menschen aus allen Himmelsrichtungen mit ihren Laternen in den Schlosspark Enns. Dort hatten die Franziskaner, rund um Pater Martin Bichler, eine lebendige Krippe aufgebaut. Es gab Esel und Schafe, Feuerstellen und Bierbänke, ein Krippenspiel und Blasmusik. Die Höhepunkte der Messe: Damit die Musiker der Stadtkapelle Enns ihre Noten lesen konnten, hielt ihnen 1,5 Stunden lang ein Mann einen Baustellenscheinwerfer in die Höhe. Das muss anstrengend gewesen sein. Außerdem waren viele Mütter während der Messe auf der Suche nach ihren Kindern. Eine Sekunde nicht aufgepasst und Schwups – waren sie in der Dunkelheit verschwunden. Die Hundebesitzer hatten dagegen vorgesorgt und ihren vierbeinigen Freunden eine blinkende Weihnachtsbeleuchtung um den Hals gehängt.

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Eisdisko am Hauptplatz Enns

Am Tag vor dem Weihnachtsfest fand die zweite Ennser Eisdisko statt. Auch dieses Mal hatte das nasse und windige Wetter kein Erbarmen mit den Veranstaltern. Trotzdem tummelten sich viele Besucher am Hauptplatz herum. Warum nur? Grund dafür war das Showprogramm der MusikLernStatt Wiff. In einem Zelt neben dem Eislaufplatz spiele im Minutentakt ein Kind nach dem anderen ein Weihnachtslied auf dem Keyboard. Die Eltern und Angehörigen mussten zuhören. Zum Abschluss spielte DJ Tobias Karlinger an den Turntables den Hauptplatz leer. 🙂

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Unsichtbare Masken

Nicht nur Schauspieler, sondern auch Musiker und Künstler setzen bei ihren Auftritten Theaterschminke ein. Die spezielle „Hautcreme“ leuchtet in den verschiedensten Farben, sobald UV-Strahler zum Einsatz kommen. Bei gewöhnlichem Licht ist sie weiß oder hautfarben – also unsichtbar. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich tolle Masken zeichnen. Und was gibt es Schöneres, als bei Kostümfesten wie Halloween eine Maske zu tragen, hinter der man nicht schwitzt, die beim Trinken nicht stört oder bei der An- und Abreise unnötig auffällt. Wenn Theaterschminke nicht so teuer wäre…

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Erotik und Weihnachtskekse

Ich kenne kaum Männer, die in der Adventzeit (und auch sonst) gerne und freiwillig Weihnachtskekse backen. Vielleicht wird sich das jedoch künftig bei jenen Männern ändern, die folgendes Foto gesehen haben. Denn die sexy „Bikini- und Stringtanga-Lebkuchen“ sind sicher nicht nur lustig zu backen, sondern auch zu vernaschen.

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Antworten auf die Wutrede

Wer Antworten und Hintergründe zu Roland Düringers „Wutrede“ bei der letzten Folge der ORF-Sendung „Dorfers Donnerstalk“ erfahren will, sollte sich Karten für sein Kabarettprogramm „Ich Einleben“ kaufen. Denn darin beweist der Kabarettist, dass wir modernen Menschen in Bezug auf unsere Lebensweise einen „Klescher“ haben und uns der Neandertaler in vielen Punkten überlegen war. Zweieinhalb Stunden schmunzeln wir über unsere eigenen fragwürdigen Verhaltens- und Denkweisen. Am Ende jagt Düringer als Sprengstoff-Märtyrer den Saal in die Luft und man bekommt einen Vorgeschmack auf den eigenen Tod. Ob dieser Abend komisch ist? Ja, und er öffnet die Augen.

 

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Kampf gegen Weihnachtsmänner

Bei der heutigen Präsentation des Weihnachtsbuches „Klappe, Santa!“ in der Buchhandlung Kuppitsch (Schottengasse) zeigten die beiden Herausgeber Ernst und Christoph Grissemann, was sie wirklich gut können: Vorlesen. Mit beeindruckend angenehmen und abwechslungsreichen Stimmen, trugen die beiden Radiomenschen mittelmäßige Geschichten vor, die sich gegen das stressige Konsum-Weihnachtsfest und vor allem gegen den amerikanischen Weihnachtsmann wandten.

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Adventzauber vor dem Rathaus

Ja, dieser Adventmarkt ist kitschig, extrem kitschig sogar. Und ja, es laufen hier tausende Touristen mit Fotoapparaten herum. Und ja, die bunte Weihnachtsbeleuchtung erinnert mehr an einen Jahr- als Adventmarkt. Aber trotzdem ist der Adventzauber, der berühmteste Christkindlmarkt der Stadt Wien, einen Besuch wert. Und zwar nicht wegen der vielen Verkaufshütten und nicht wegen der Blasmusikgruppen vor dem Riesenchristbaum, sondern wegen der Glühwein- und Punschstände. Denn hier gibt es heißen Alkohol in allen Variationen. Heidelbeer-Punsch, Erdbeer-Punsch, Himbeer-Punsch, Glühmost, Glühwein und so weiter. Das Angebot ist riesig. Das Häferl kostet übrigens 2,50 Euro Einsatz. Wäre es in Österreich erzeugt worden (und nicht in Deutschland), hätte ich es (eventuell) als Souvenir mitgenommen.

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Eisdisko vor dem Stadtturm

„Ich habe gesagt, ich springe ein und darum darf ich jetzt auch nicht jammern“, so Gernot Hörmann. Der Radio Oberösterreich Moderator und DJ sorgte bei der gestrigen Eisdisko vor der Kulisse des Ennser Stadtturms mit Musik (von David Guetta bis Andreas Gabalier) für Stimmung. Er sprang für einen Kollegen kurzfristig ein, da dieser gestern erneut Papa wurde. Eine undankbarer Freundschaftsdienst, denn das Wetter meinte es nicht gut mit der Veranstaltung. Aufgrund des leichten Dauerregens blieben viele Ennser zu Hause oder froren sich lieber bei den angrenzenden, wettergeschützen Punschständen Hintern und Füße ab. Großen Spaß hatten dagegen die jungen Kids, die sich dennoch auf das Eis wagten und viel Platz zum Kurvendrehen hatten.

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Weihnachtslieder im Jahr 2011

Heute standen im ausverkauften Kulturzentrum d’Zuckerfabrik Weihnachtslieder wie „Kling Glöckchen“ oder „O Tannenbaum“  am Programm. Klingt langweilig? Nicht unbedingt, denn die altbekannten Melodien wurden von den auftretenden Musikerinnen und Musikern völlig neu interpretiert. Eine Kostprobe gibt es auf YouTube zu hören:

 

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Heimspiel für Rebekka Bakken

„Mammi, bis du da?“ Es ist schon etwas Besonderes, wenn man vor tausenden Menschen im großen Saal des Wiener Konzerthaus singen darf. Noch schöner ist es, wenn einem die eigene Mutter, der eigene Friseur und viele alte Freunde dabei zuhören. Die ehemalige Wienerin Rebekka Bakken genoss am Montag Abend sichtlich ihr Konzert. Durch die Interpretation ihrer „September“-Lieder teilte die Sängerin ihre Freude mit dem Publikum. Nach einem Tribute-Lied für den verstorbenen Ludwig Hirsch und zahlreichen Zugaben gab es Standing Ovation, aber nicht aus Höflichkeit, sondern aufgrund ehrlicher Begeisterung und Freude. Das Saal-Licht musste selbst nach dem vorausschauend eingeplanten Zugaben-Block noch einmal abgedunkelt werden. Ich bin unheimlich dankbar, bei diesem sicherlich historischen Konzert dabei gewesen zu sein.

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