Verkehrte Welt im Flagship Store

Menschen mit dunkler Hautfarbe werben in Wien für Mercedes, Miele oder Siemens? Die großen Plakatwände neben dem MuseumsQuartier irritieren, obwohl sie das eigentlich nicht sollten. Geschaffen wurden sie von Ingeborg Lockemann, um auf den „Post Colonial Flagship Store“ (PCFS) aufmerksam zu machen. Dieses Ausstellungsprojekt geht der Frage nach, was eigentlich ein Flagship Store ist und zeigt, dass der Kolonialismus mitsamt seiner Ausbeutung weiterhin existiert. Zu sehen sind Arbeiten von 16 Künstlern aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Gezeigt wird eine „verkehrte“ Welt. Im PCFS können sich junge Europäer etwa anmelden, um nach Afrika zu reisen. Nicht um dort zu helfen, sondern um sich helfen zu lassen – etwa als Alternative zur Psychotherapie.

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Buchtipp: „BlöZinger – Und davon kann man leben?“ von Florian Kobler – ein humorvolles Taschenbuch über das schrägste Clown- und Kabarettduo Österreichs.

Frustabbau auf der Universität

Ein neues Semester steht vor der Tür. Höchste Zeit, am schwarzen Brett der Universität Wien wieder Platz für neuen Mist zu machen. Das dachte sich wahrscheinlich auch ein Uni-Mitarbeiter (?) mit Hang zur Aggression und säuberte die Wand im Schnellverfahren:

Ohne Rücksicht auf Verluste: So muss eine Plakatwand gesäubert werden!

Ohne Rücksicht auf Verluste: So muss eine Plakatwand gesäubert werden!

Buchtipp: “Pater Martin” –  Lustige und spannende Kurzgeschichten
über die Abenteuer eines Franziskaners. Infos und Blick ins Buch.