Kuriositäten auf Friedhöfen

Dass Friedhöfe und Gruften ganz schön gruselig sein können, ist bekannt. Aber dass sie auch ziemlich kurios sein können, beweist der Friedhof in Ferrara.  Neben der Kathedrale Chiesa di San Cristoforo stehen Grabstätten im ägyptischen Stil. Bewacht werden diese von Sphinxe mit nackten Brüsten. Auf einem anderen Grab steht ein Engel, der auf ein Grab pisst. Ein paar Meter weiter ist auf einem Grabstein ein Totenbild  zu sehen, das ein junges Liebespaar beim Zigarettenrauchen zeigt. Ebenfalls am selben Friedhof befinden sich Kreuze, die mit dem Piraten-Totenkopf-Logo versehen sind. Was lernen wir draus? Verrückte sterben nicht aus!

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Am Grab von W.A. Mozart

Nächste Woche ist Allerheiligen – eigentlich eine wunderbare Gelegenheit um den Friedhof St. Marx zu besuchen. Es handelt sich dabei um den einzig bestehenden Biedermeierfriedhof in Wien. Es wurden dort zwischen 1784 und 1874 zahlreiche prominente Menschen beerdigt, unter anderem Wolfgang Amadeus Mozart. Auch sein erster Biograf, Franz Niemeczek, und Anna Gottlieb, die erste Darstellerin der Pamina aus der Zauberflöte. Aber auch viele weitere Persönlichkeiten wie Schauspielerin Therese Krones haben hier ein Denkmal erhalten. An einem Herbstag versprüht der Friedhof mit seinen Steinen, Wiesen und bunten Blättern eine magische Atmosphäre. Einzig der Verkehrslärm im hinteren Teil des Friedhofs stört die Naturidylle. Noch ein Tipp: Wer den besonderen Kick sucht, sollte die Grabstätte bei Nacht besuchen.

 

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