Eckel redet über Gefühle

Vorstellungen von Klaus Eckel sind voll. Da darf man nicht an Klaustrophobie leiden. (Tusch!) – Auch in seinem neuen Soloprogramm feuert der Wiener alle zwei Sätze eine Pointe ins Publikum. Das erfordert Aufmerksamkeit. Aber die zahlt sich aus. Denn die meisten seiner Gedanken, Wortspiele und Fragestellungen sind lustig und intelligent zugleich. „Wir sind irrationale Wesen. Es gibt viele Menschen, die mit ihrem Körper unzufrieden sind, aber keiner ist es mit seinem Gehirn. Wieso eigentlich? Keiner sagt, da oben könnte ich ein bisschen zunehmen.“ Eckel nennt sein Programm „Ich werde das Gefühl nicht los“ und spricht über Angst, Freude und andere Gefühle, die unser Leben komplett bestimmen. Diese Woche war umjubelte Premiere im Stadtsaal. Fazit: Große Freude!

Wer Eckel sehen will, muss sich bald Karten sichern

Eckel wird das Gefühl nicht los, aber dafür jede Menge Eintrittskarten.

„The Messiah“ in Passau

Halleluja, das nenn ich mal ein Konzert. 850 Leute haben sich gestern den „Messiah“ in Passau angehört.  Und das bei Eintrittspreisen bis 67 Euro! Panik hätte in dieser Kirche nicht ausbrechen dürfen, so geschlichtet voll war die. Ich positionierte mich mit meiner Kamera auf der Priesterkanzel und war somit der einzige Besucher mit Logenplatz! „Es ist ein besonderes Glück, dass wir in unserem Leben bei so etwas dabei sein dürfen“, sagte Maestro Heinz Ferlesch zu seinem Chor „Ad Libitum“.  Das kann ich nur unterstreichen. Dieses Abschlusskonzert der „Europäischen Wochen“ war vom Feinsten! Sensationell gut war die Sopranistin Cornelia Horak. Wenn die singt, bekommen selbst gefühlsarme Menschen wie ich eine Gänsehaut. Apropos Gefühle….

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