Ungewisse Zukunft für Kontinentbilder

Die alte Wirtschaftsuniversität in Wien wird zu einem neuen Bildungscampus umgebaut. Daher sucht die Bundesimmobiliengesellschaft für die riesigen (und nicht unumstrittenen) „Kontinentbilder“ bzw. Fayencen des Wiener Künstlers Maitre Leherb ein neues Zuhause.

„Afrika“ von Leherb in der alten WU (ca. 8×8 Meter)

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.

Kunst-SUV verrottet am Karlsplatz

Die deutsche Künstlerin Folke Köbberling hat einen Luxus-Offroad-SUV aus kompostierbarem Stoff auf den Karlsplatz gestellt. Die Skulptur verottet nun langsam – als Protest gegen die Vorherrschaft der Autos im öffentlichen Raum.

Maaaaash! von Folke Köbberling (Klima Biennale und KÖR 2026)

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Wurm-Skulpturen vor dem Sacher

Mit zwei Skulpturen von Erwin Wurm feiert das Wiener Hotel Sacher sein 150. Jubiläum. „Eine kostbare Ladys Bag und eine seriöse Herren-Aktentasche
krönen fünf Meter lange dünne Beine und führen ein komisches Ballett vor dem
traditionsreichen Haus auf“, schreibt Kunsthistoriker Klaus Albrecht Schröder. Die beiden „Kopffüßler“ seien eine Parabel des Konsumzeitalters. „Du bist, was dein Accessoire repräsentiert.“

Vermenschlichte Dinge oder Statussymbole? „Step Big“ und „Dancer“ vor dem Hotel Sacher

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Eisbär in der Baumgasse

Ein Set – bestehend aus Teilen wie Bär, Robbe, Eisberg und Schiff: Das Schweizer Street-Art-Duo „Nevercrew“ malt gerade auf einen Wiener Gemeindebau in der Baumgasse das Mural „Souvenir“ für die Klima Biennale.

Christian Rebecchi und Pablo Togni (Nevercrew) zeigen Natur als zerlegbaren Bausatz.

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Mutmachende Botschafterinnen

Sieben Street-Art-Porträts von Frauen und Flinta sind aktuell bei der Brunnenpassage am Yppenplatz zu sehen. Die Kunstwerke sind auf Einladung von Negin Rezaie bei einem „Fearless Collective“-Workshop gemalt worden – als Botschafterinnen für Mut und Gerechtigkeit.

Das Fearless Collektive nützt Street-Art, um mutige Menschen und ihren Einfluss zu zeigen.

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Arnulf Rainers Kreuze im Stephansdom

Avantgardekünstler Arnulf Rainer war gegen diese Ausstellung. Trotzdem können im Stephansdom noch bis 7. Juni unter dem Titel „Das Kreuz – das Zeichen das bleibt“ 77 Kreuze des im Dezember verstorbenen Malers kostenlos, teilweise jedoch nur aus der Ferne, betrachtet werden. Sie stammen aus der Sammlung von Werner Trenker, der schreibt: „Die Ausstellung macht sichtbar, dass christliche Werte kein Relikt vergangener Zeiten sind.“

70 Kaltnadelradierungen in Kreuzform und 7 Werke in Kreuzform auf Holz sind ausgestellt.

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Graffiti-Särge für Wien

Die Bestattung Wien bietet ab sofort Holzsärge und Urnen mit Graffiti an. Gestaltet werden sie ganz individuell vom international tätigen Muralist und Künstler Skribl. Er freut sich über die neuen Aufträge und sagt: „In Lateinamerika und Afrika werden oft Särge bemalt.“

Skribl sprüht Graffiti-Schriftzüge, aber auch Tiere, Skelette und Totenschädel.

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Altmann und Tanzer im Dialog

Jeremias Altmann und Andreas Tanzer arbeiten seit Jahren zusammen – und haben schon gemeinsam im Kunsthistorischen Museum und Künstlerhaus Wien ausgestellt. Jetzt zeigten die beiden Künstler unter dem Titel „Overlap“ gemeinsam ihre Werke in der Nobilegasse 58. Ein Dialog zwischen Altmanns rekonstruierten Kinderzeichnungen und Tanzers Maskenfiguren.

Künstlerfreunde: Jeremias Altmann und Andreas Tanzer

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„Unendlichkeit“ auf der Votivkirche

Lichtkünstlerin Billi Thanner lädt ein, nach oben zu schauen: Auf der Votivkirche „schwebt“ zwischen den beiden Türmen bis August ihre neue Skultpur „Unendlichkeit des Lichtes“.

Unendlich? Grenzenlos? Zusammenhalt? Die vielen Bedeutungen der Lichtschleife.

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Riesige Sammlung von Gablonzer Christbaumschmuck

Wer glaubt, dass man auf einen Christbaum nur Engel und Sterne hängen kann, täuscht sich gewaltig. Das zeigte eine Ausstellung über Gablonzer Christbaumschmuck im Kunstblättersaal des MAK. Hunderte Objekte aus der Privatsammlung von Waltraud Neuwirth, entstanden in böhmischen Werkstätten rund um Gablonz zwischen 1920 und 1980, waren unter dem Titel „Fahrrad und Hummer“ zu sehen: Flugzeuge, Autos, Fahrräder, Tiere, Musikinstrumente, Kronleuchter….

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