Praterpicknick: Das Wetter spielt mit

Auch beim vierten Praterpicknick der Wiener Symphoniker sorgte das Wetter für Spannung. Am Donnerstag setzte pünktlich zu Konzertbeginn Regen und Wind ein. Am Freitag blieb es die entscheidenden zwei Stunden trocken auf der Kaiserwiese. Ein idyllisches Open-Air-Konzert mit Petr Popelka, Lemo, Thomas Quasthoff, Alina Wunderlin und The Flying Schnörtzenbrekkers!

Publikum und Orchester lassen sich von Regentropfen nicht beeindrucken.

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„Be a Mensch“ in der Arena

Das Integrationshaus hat in den letzten 30 Jahren rund 80.000 geflüchteten Menschen geholfen – etwa mit Wohnungen und Beratungen. Das Jubiläum wurde jetzt in der Arena Wien gefeiert – mit Ernst Molden, Nino aus Wien, 5/8erl in Ehr’n, Christopher Seiler, Skero, Birgit Denk und vielen mehr. Der Aufruf des Abends: „Be a Mensch!“

Mehr als 1.500 Menschen „besetzten“ in Gedanken an Willi Resetarits die Arena.

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Party mit der „Donauinselfest-Carmen“

Die Volksoper Wien ist hinaus zum Volk auf das Donauinselfest gegangen – und hat dort zur Eröffnung eine neue Version von Georges Bizets „Carmen“ aufgeführt. Eine „riesige Party“, sagt Sopranistin Katia Ledoux. Die 90-minütige Show war auch ein Vorgeschmack auf die kommende Saison in der Volksoper – wo „Killing Carmen“ in voller Länge zu sehen sein wird.

Nestroy-Schauspielerin Julia Edtmeier singt gemeinsam mit Musicalstar Anton Zetterholm.

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Lebensfreude beim Sommernachtskonzert

Die Wiener Philharmoniker reagierten musikalisch auf den Amoklauf in Graz – und eröffneten das 22. Sommernachtskonzert in Schönbrunn mit Bachs „Air“ und einer Schweigeminute. Ansonsten war das Konzert ein „Happy Event“, wie es Vorstand Daniel Froschauer ausdrückte. Tenor Piotr Beczala sang als Zugabe sogar: „Freunde, das Leben ist lebenswert!“

Spektakuläre (Fernseh)-Bilder vom Schloss Schönbrunn.

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Warten und Hoffen auf Billie Eilish

US-Superstar Billie Eilish hat in Wien veganes Eis gegessen, eine Öffi-Durchsage fürs Klima eingesprochen und ein Konzert in der viel zu kleinen Stadthalle gegeben. Rund 15.000 Fans waren dabei und stellten sich stundenlang in der prallen Sonne an – für Nummernbänder, Merchandising und den offiziellen Einlass. Viele Teenager mit Kartonschildern und hunderten Euro Bargeld hofften noch auf Restkarten – die meisten vergeblich.

„Suche Karten“: Das Wien-Konzert von Billie Eilish war nach einer Stunde ausverkauft.

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Festwochen eröffnen mit Laurie Anderson

Von Blasmusik bis Punk: Die Eröffnung der Wiener Festwochen stand heuer ganz im Zeichen der Liebe – und war ein musikalisches, buntes Durcheinander. Höhepunkt des Konzertes am Wiener Rathausplatz war die „O Superman“-Performance von Laurie Anderson. Und natürlich Soap&Skin mit „Mysterie Of Love“!

Soap & Skin und Laurie Anderson live und kostenlos am Rathausplatz!

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Lusterboden: Wienerlied im Höhenflug

„Ich möcht auf der Donau Tretboot fahren“, singen Florian Klinger und Merlin Miglinci. Die beiden haben sich auf dem „Lusterboden“ des Wiener Burgtheaters kennengelernt und machen seither gemeinsam Musik. Als Wienerlied-Pop-Duo „Lusterboden“ verbreiten sie gute Laune und verleiten Passantinnen und Passanten zum Mitsingen. Jedenfalls, wenn sie am Dach der „Ausgabe“ in der Porzellangasse auftreten. Doch es wird noch weiter bergauf gehen. Nach dem Debüt „Sturz auf Wien“ kommt im Sommer ein neues Album!

Florian Klingler und Merlin Miglinci verausgaben sich am Dach der „Ausgabe“

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Bilderbuch sind auch eine Jazzband

An Bilderbuch merkt man, wie die Zeit vergeht. Die ehemalige Schülerband aus Oberösterreich – die anfangs Kindermärchen wie den „Suppenkasper“ vertonte – feierte in der Wiener Stadthalle ihr 20-jähriges Jubiläum. Natürlich mit Hits wie „Maschin“ und „Bungalow“. Weit spannender war allerdings die Liveversion von „Aber Airbags“ – gefühlt zehn Minuten lang, mit Gitarrensolo und Rhythmuswechsel. Genial! Fazit: Bilderbuch sind in Wahrheit eine Jazzband!

Maurice Ernst: „Irgendwann hab ich hier Rihanna gesehen. Heute bin ich Rihanna – Vienna!“

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Oska: Persönliche Show im ausverkauften Konzerthaus

Sängerin Oska holte am Dienstag ihr ausverkauftes Konzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses nach. Sie spielte ein Best-of ihrer großartigen Lieder, stand im 40 Jahre alten Maturakleid ihrer Mama auf der Bühne und sang gemeinsam mit ihrem Bruder ihr neues Lied „Gloria“. Außerdem offenbarte sie mit viel Humor, von einer „schlechten Standard-Kritik“ geträumt zu haben. Und, dass sie die ganze Tour bisher versehentlich mit Vorhängen auf der Bühne gespielt hat, die „brennen wie Plastik“. (Das zeigte ein Versuch vor dem Auftritt im Konzerthaus.) Zwischendurch erfuhr das Publikum viel über ihre Lieder. In „Distant Universe“ gehe es etwa um eine zerbrochene Freundschaft, von der man sich wünscht, dass sie in einem Paralleluniversum immer noch sein kann. „Wie ich das Lied veröffentlicht habe, habe ich nie geglaubt, dass ich einmal im Konzerthaus spielen werde.“ Oska dachte bescheiden: „Das hört eh keiner außer meine Mama und meine Schwester.“

Die „Forever Blue Tour 2025“ mit reduziertem Prom-Bühnenbild.

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„Sleep“ mit Max Richter in Wien

Meistens gilt Schlafen im Theater oder Konzert als eine Form von Kritik. Nicht so bei Max Richter. In der Nacht auf Sonntag gab der britische Star-Komponist seine „Sleep“-Performance im Wiener Arsenal zum Besten. Mehr als acht Stunden lang musizierte er mit Ensemble auf einer Bühne im Malersaal. Für das Publikum wurden 200 Feldbetten aufgestellt. Wer wollte bzw. konnte, schlief. Ein intensives Erlebnis!

Freude mit Sleep: Max Richter und sein Ensemble
Wellness oder Lazarett? Sonnenaufgang im Arsenal

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