Schlagersängerin Francine Jordi auf der Wiener Wiesn

„Ich hoffe, ihr küsst nicht so, wie ihr singt“, sagte Schlagerstar Francine Jordi heute auf der Wiener Wiesn. Die bildhübsche Schweizerin wollte gerade ihr Lied „Der schönste Kuss des Sommers“ anstimmen, doch das betrunkene Wiener Publikum schaffte es nicht, den Text „Lalala“ in der richtigen Melodie mitzusingen. Das war die Sängerin – trotz Musikantenstadl und Co – anscheinend nicht gewöhnt. Tja. Manchmal kann man sich das Publikum eben nicht aussuchen. Jordi nahm es professionell, lächelte in hunderte Handykameras hinein und sang ihre größten Hits wie „Das Feuer der Sehnsucht“ oder das „Eurovisions-Medley“. Während die Sängerin eine perfekt inszenierte Bühnenshow ablieferte, gingen Mädchen mit Polizeikapperln und Alkomat durch das Gösserzelt. Ein Mann in Tracht wurde von seinem Tischgenossen besonders gelobt. Er schaffte bereits um 17 Uhr sagenhafte 2,5 Promille.

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Stefan Mross & Band im Prater auf der Wiener Wiesn

„An einem Mittwoch Nachmittag würde ich wahrscheinlich auch arbeiten, wenn ich Arbeit hätte“, so Stefan Mross bei seinem heutigen Auftritt im Wiener Prater. Das Interesse rund um den Schlagerstar war – vorsichtig ausgedrückt – schon einmal größer. In den unendlichen Weiten des Bierzelts hatten höchstens hundert Pensionisten Platz genommen. Dafür standen jede Menge Paparazzi in der ersten Reihe und fotografierten den frisch – von seiner Marketing-Ehefrau Stefanie Hertel – getrennten Sänger. Während dieser mit seiner Band Wolkenlos auf die Tränendrüse drückte, versuchte ein Seniorenpaar (das keinen Eintritt bezahlen wollte) durch die durchsichtige Zeltwand ein paar Blicke zu erhaschen. „Du Franz, ist das der Dingsda, der Schlagerdings“. „Ja Greti, das is der, wie heißt er noch schnell, der Dings…“

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