Graffiti-Särge für Wien

Die Bestattung Wien bietet ab sofort Holzsärge und Urnen mit Graffiti an. Gestaltet werden sie ganz individuell vom international tätigen Muralist und Künstler Skribl. Er freut sich über die neuen Aufträge und sagt: „In Lateinamerika und Afrika werden oft Särge bemalt.“

Skribl sprüht Graffiti-Schriftzüge, aber auch Tiere, Skelette und Totenschädel.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

Altmann und Tanzer im Dialog

Jeremias Altmann und Andreas Tanzer arbeiten seit Jahren zusammen – und haben schon gemeinsam im Kunsthistorischen Museum und Künstlerhaus Wien ausgestellt. Jetzt zeigten die beiden Künstler unter dem Titel „Overlap“ gemeinsam ihre Werke in der Nobilegasse 58. Ein Dialog zwischen Altmanns rekonstruierten Kinderzeichnungen und Tanzers Maskenfiguren.

Künstlerfreunde: Jeremias Altmann und Andreas Tanzer

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„Nackter Wahnsinn“ im Gloria Theater

„Tür zu, Tür auf“: Das Gloria Theater in Floridsdorf hat nach zwei Jahren der Ungewissheit und des Umbaus wieder eröffnet. Die neue künstlerische Direktorin Claudia Rohnefeld wählte als erstes Stück passend Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“.

Premiere im Gloria Theater mit großartigem Ensemble: Xina Ziegler, Steffi Paschke, Pia Strauss, Peter Faerber, Christoph Fälbl, Géza Terner, Daniela Lehner, Andreas Steppan und Georg Hasenzagl

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Nenda und der Krampus

Die Tiroler Rapperin Nenda hat heuer den FM4-Award bei den Amadeus Austrian Music Awards gewonnen. Im Titelsong ihres Debütalbums „KRRRA“ legt sie sich mit dem Krampus an. Warum? Das hat sie vor der Preisverleihung in der Wiener Marx Halle erzählt: „Krampus ist eine sehr schöne Tradition, die ist aber sehr männlich. Es gibt ein paar Krampusvereine, wo Frauen noch immer nicht mitmachen dürfen. Und ich glaub, als Tirolerin und Frau hab ich auch das Recht, mir einen Krampus zu krallen, und mir das Kostüm anzuziehen.“

Nenda trägt „Krampus“ bei den Amadeus Austrian Music Awards.

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Street Art in der Staatsoper

In der Wiener Staatsoper geht schon bald die Sonne auf: Der US-amerikanische Street-Art-Künstler Shepard Fairey („Obey“) hat ein Bühnenbild für das Staatsballett gestaltet. Es soll auf die heißen und mit Street Art gefüllten Straßen Miamis anspielen. Choreograf Justin Peck zeigt die „Hitzelandschaft“ ab Ende März als Teil von „Visionary Dances“.

18 Meter breit, 9 Meter hoch: Shepard Faireys Hitzelandschaft („Heatscape“) hängt aktuell in den Dekorationswerkstätten von „Art for Art“ im Arsenal.

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Michaela Obertscheider gewinnt Kleinkunstkartoffel

„Ich bin sehr überrascht! Es war so ein toller Abend“, sagte Michaela Obertscheider. Die Kabarettistin und Kreativttainerin hat am Samstag die 19. Ennser Kleinkunstkartoffel gewonnen. „Die Konkurrenz war so unterhaltsam, das Publikum wunderbar!“ Die gesamte Show – mit Moderator Clemens Maria Schreiner, Showact Elli Bauer und den Teilnehmenden Suse Lichtenberger, Jonas Bonas, Amar, Andreas Wutze und den Gebrüdern Zamarotti ist am 5. März um 23 Uhr auf ORF III zu sehen!

Siegerin Michaela Obertscheider

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Russische Rakete als Musikinstrument

Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta spielte auf Resten einer russischen Hurrikane-Rakete ein Wiegenlied – bei der Programmpräsentation der Wiener Festwochen am Badeschiff. Heuer widmet sich das Festival unter dem Titel „Republic of Gods“ den Themen Religionen, Kunst und Krieg.

Musik ist Revolution – wenn eine Rakete zum Chello wird.

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Molden lässt Döbling untergehen

Ernst Molden hat ein Singspiel mit zwölf Liedern über Döbling geschrieben – den Bezirk seiner Kindheit. Es geht natürlich um Wein, die Kirche, das Erben, Powidl, aber auch um ein Gespenst und den Untergang des Nobelbezirks. „Döbling Burning“ ist eine gruselige Abrechnung – und feierte gerade Premiere im Rabenhof Theater.

Mystisch und lustig: Ursula Strauss und Gerald Votava im Beichtstuhl.

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Freie Bühne Wien braucht Geld

Gernot Kranner versucht mit eigenem Geld, viel Begeisterung und Optimismus, die „Freie Bühne Wieden“ zu retten. Der Schauspieler und Sänger will das 100-Sitzplatz-Theater noch im Februar als „Freie Bühne Wien“ wiedereröffnen. Das Haus soll sich künfig mithilfe von Sponsoren als Talenteschmiede etablieren.

„Ich brauche Geld“: Gernot Kranner bekommt derzeit keine öffentlichen Subventionen.
Backstage: Topsy Küppers gründete vor 50 Jahren die Freie Bühne Wien

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Wiener Staatsballett in „Pyjamas“

Höhepunkt des heurigen Wiener Opernballs war wie immer die Eröffnung. Besonders das Staatsballett, das zum „Carousel Waltz“ in Kostümen von Giorgio Armani tanzte, sorgte für Aufmerksamkeit. Kabarettist Paulus Bohl kommentierte humorvoll: „Ich bin ein großer Fan von Pyjamas in der Öffentlichkeit tragen und dementsprechend sehr angetan!“

Das Staatsballett tanzt in Armani-Kostümen – bei der Generalprobe

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