Jazzgeister im Porgy & Bess

Ein Jazzclub voller Kinder! Die großartige Jakob Pocket Band gibt an Nachmittagen Kinderkonzerte im Wiener Porgy & Bess. Diesen Sonntag waren verjazzte Kinderlieder von „Bruder Jakob“, „Auf der Mauer, auf der Lauer“ bis „Ein Männlein steht im Walde“ zu hören. Erzähler Helmut Schuster improvisiert eine Geschichte drumherum.

Jakob Pocket Band: Oliver Steger, Heimo Trixner, Franziska Katzlinger, Helmut Schuster

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Halloweenparade im Prater

Im Wiener Prater ist zu Halloween die Hölle los: Laut Veranstalter findet hier alljährlich die größte Halloween-Party Österreichs statt. Dazu zählt ein Kostümwettbewerb samt Parade am Abend – mit Trommelgruppe, dekorierten Wägen und gruseligen Gestalten auf Stelzen.

Die Halloween-Parade lockt eine verkleidete Menschenmasse in den Prater.

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Jam Sessions im Zwe

Neben dem Porgy & Bess und dem Jazzland gibt es in Wien noch einen weiteren spannenden Jazz-Club – das Zwe in der Floßgasse 4. Ein kleines Kellerlokal mit täglichen Konzerten. Bei der Jam Session am Mittwoch war das Lokal gesteckt voll. Unglaublich, wie viele Menschen im musikalischen Untergrund Platz haben – und sich wohlfühlen!

Livemusik aus nächster Nähe – mit Thomas Kugi, Oliver Kent, Uli Langthaler und Dusan Novakovic.

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Eli Preiss: Party im Konzerthaus

Das hat Spaß gemacht! Singer-Songwriterin Eli Preiss hat am Sonntagabend im Wiener Konzerthaus gezeigt, wie großartig R&B mit deutschen Texten sein kann. Der Sound im Berio-Saal war top, Gitarist Luarr und DJ Mark aka tschickgott heizten die Stimmung an. Höhepunkte waren Lieder wie „Party mit mir selbst“ oder „(von hier bis) Tokio“.

Kurzweilige Show mit Lichtermeer – Eli Preiss im Konzerthaus-Keller

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Gesichter auf Wiener Stromkästen

Wien hat viele Gesichter – und das auch auf Stromkästen neben Eingangstüren. Seit Jahren tauchen dort immer neue Zeichnungen von Männerköpfen auf. Meist Gesichter mit grantigen Blick, gemalt mit schwarzen Edding. Wer dahinter steckt, ist unbekannt. Aber es gibt bereits Sammler, die dem unbekannten Künstler auf der Spur sind. Gerald Stocker etwa hat auf seinem Blog bereits mehr als 850 Köpfe dokumentiert – mit Hinweisen zum Tatort.

Sämtliche „Xichta“ blicken nach links. Der Künstler dürfte Rechtshänder sein…
Gerald Stocker hat eine riesige Fotosammlung angelegt

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Glanzwürmer bei Wien Modern

50 Uraufführungen stehen heuer bei „Wien Modern“ auf dem Programm, dem Festival für neue Musik. Als Sujet sind Glanzwürmer zu sehen, die einen Knäuel bilden. „Es geht um das Gemeinsame“, erklärt Festivalleiter Bernhard Günther. Insgesamt bespielt das Festival heuer 28 Orte – vom Palmenhaus, Musikverein, Konzerthaus, Secession bis zur Ruprechtskirche – und verspricht neue Klangerfahrungen. Bernhard Günther dazu: „Meine Oma hat immer gesagt: Man wird alte wie eine Kuh, aber lernt immer dazu.“

Bernhard Günther im Brahms-Saal des Wiener Musikverein

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Politisches Kino bei der Viennale 2024

Die 62. Viennale ist eröffnet! Österreichs größtes Filmfestival zeigt bis Ende Oktober rund 230 Filme in fünf Wiener Kinos. Viele davon wurden bereits auf anderen internationalen Festivals ausgezeichnet. „Es ist ein sehr politisches Programm. Wir zeigen die besten Filme des Jahres“, sagt Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi. Das zeigte bereits der 42 Minuten kurze Eröffnungsfilm „C’est pas moi“ von Leos Carax im Gartenbaukino.

Die Viennale wurde im Gartenbaukino eröffnet. Das Sujet ist heuer eine Meeresalge.

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„Parole Emil!“ im Theater der Jugend

Erich Kästners Kinderbuchklassiker „Emil und die Detektive“ ist aktuell im Wiener Renaissancetheater zu sehen. Gemacht für Kinder ab sechs Jahren, aber die Fassung von Sarah Caliciotti und Frank Panhans (Regie) macht auch Erwachsenen großen Spaß. Von der Zugfahrt bis zur Verfolgungsjagd des Diebes – eine flotte, humorvolle und aufwändige Inszenierung. Schön, wenn Kindertheater ernst genommen wird!

Großartiges Ensemble im Renaissancetheater in der Neubaugasse

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Hörgenuss im Theater an der Wien

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“, heißt es in der „Fledermaus“. Die Ouvertüre der Strauss-Operette wurde bei der Wiedereröffnung des Theater an der Wien aufgeführt. Das passte gut, denn im Opernhaus wurde nach zweieinhalb Jahren Sanierung gefeiert, obwohl die Bühnentechnik noch nicht funktionierte. Die erste szenische Oper wird erst im Jänner 2025 zu erleben sein. Der Festakt war trotzdem ein (akustisches) Erlebnis. Vor allem Beethovens „Chorfantasie“ mit dem 25-jährigen Mao Fujita. Ein großartiger Pianist!

Festakt mit Pianist Mao Fujita, Dirigent Petr Popelka, dem Arnold Schoenberg Chor und den Wiener Symphonikern.

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen Gablonz und Steyr. Blick ins Buch.

Schreiner und die Kindergarten-Verschwörung

„Aus Fehlern wird man klug – wenn man vorher deppert genug war.“ Kabarettist Clemens Maria Schreiner ist in seinem neuen Programm „Fehlerfrei“ der Ideallinie im Leben auf der Spur. Perfektion ist gefragt – wie im Sport. „Beim 400 Meter-Hürdenlauf sagt auch niemand: Danke Hürde, dass ich an dir wachsen darf.“ Information hilft, Fehler zu vermeiden! Zumindest reden uns Influencer ein, dass wir es alle bis ins Level 100 schaffen können. Genauso die neue KI-Brille, die sogar die Schuhgröße von Julius Cäsar weiß. („XL! Oder doch eher 40?“).

Als Papa einer Tochter will Schreiner natürlich keine Fehler machen. Er liest deshalb die Kinderbücher vorab – und erkennt die Wahrheit hinter „Benjamin Blümchen“ und „Briefe von Felix“. Und er lässt die KI-Brille schwierige Kinderfragen beantworten. („Warum kommt der Bu schneller raus, wenn ich gleichzeitig niese?“) Schließlich endet alles in einer großen Kindergarten-Verschwörung. Fazit: Ist Clemens Michael Schreiner fehlerfrei? Es ist sein bisher persönlichstes Programm – kein Fehler, sich das anzuschauen!

„Fehlerfrei“ im Kabarett Niedermair: Ein neues Level für Clemens Maria Schreiner

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