Altmann und Tanzer im Dialog

Jeremias Altmann und Andreas Tanzer arbeiten seit Jahren zusammen – und haben schon gemeinsam im Kunsthistorischen Museum und Künstlerhaus Wien ausgestellt. Jetzt zeigten die beiden Künstler unter dem Titel „Overlap“ gemeinsam ihre Werke in der Nobilegasse 58. Ein Dialog zwischen Altmanns rekonstruierten Kinderzeichnungen und Tanzers Maskenfiguren.

Künstlerfreunde: Jeremias Altmann und Andreas Tanzer

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und StrümpfeInge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein. Blick ins Buch.

„Unendlichkeit“ auf der Votivkirche

Lichtkünstlerin Billi Thanner lädt ein, nach oben zu schauen: Auf der Votivkirche „schwebt“ zwischen den beiden Türmen bis August ihre neue Skultpur „Unendlichkeit des Lichtes“.

Unendlich? Grenzenlos? Zusammenhalt? Die vielen Bedeutungen der Lichtschleife.

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Riesige Sammlung von Gablonzer Christbaumschmuck

Wer glaubt, dass man auf einen Christbaum nur Engel und Sterne hängen kann, täuscht sich gewaltig. Das zeigte eine Ausstellung über Gablonzer Christbaumschmuck im Kunstblättersaal des MAK. Hunderte Objekte aus der Privatsammlung von Waltraud Neuwirth, entstanden in böhmischen Werkstätten rund um Gablonz zwischen 1920 und 1980, waren unter dem Titel „Fahrrad und Hummer“ zu sehen: Flugzeuge, Autos, Fahrräder, Tiere, Musikinstrumente, Kronleuchter….

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„Kunstwerk“: JJ auf ESC-Laterne

Eine Delegation aus Basel ist zur offiziellen Staffelübergabe für den Eurovision Song Contest nach Wien gekommen. Als Gastgeschenk gab es eine Fastnachlaterne, die ESC-Sieger JJ zum Leuchten bringt. Das „Kunstwerk“ soll laut Bürgermeister Michael Ludwig einen „guten Platz“ in der Wiener Stadthalle bekommen.

Gastgeschenk aus Basel: JJ aus der Fastnachlaterne.

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Panda-Rätsel beim Musikverein

Neben dem Wiener Musikverein gibt es eine schwarz-goldene Skulptur, die für Rätsel sorgt: Jahrelang ist ein Panda mit Saxofon zu sehen gewesen. Inzwischen hält der Panda einen verletzten Engel in den Armen. Dahinter steckt der „unbekannte Künstler“ Adalbert (Albert) Wazek. Er hat schon viele Skulpturen in Wien aufgestelt, etwa am Schwarzenbergplatz oder am Zentralfriedhof, allerdings immer ohne Genehmigung. Wazek spricht von „Street Art“ bzw. „Radikalem Realismus“. Er greife in die Realität ein, um zu schauen, was passiert.

Albert Wazek mit Panda und Friedensengel (2026)
Den Saxpanda (2019) hat Wazek ausgetauscht
Aktuell sitzt „Pinksy“ beim Cafe Bellaria (2026)
Wazek bei seinem „Ehrengrab“ am Zentralfriedhof (2026)

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Lichtblicke am Heldenplatz

Die Installation „Lichtblicke Österreichs – Chromotopia Austria“ auf der Hofburg und auf dem Heldenplatz soll an Jubiläen der Republik erinnern – etwa an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren.

Bis Jänner 2026: Lichtinstallation auf der Nationalbibliothek von Victoria Coeln

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Lamarr-Ruine als Weihnachtskrippe

„Spenden statt spekulieren“: Um Geld für die Gruft der Caritas zu sammeln, hat das Wiener HFA-Studio in der Burggasse eine besondere Weihnachtskrippe ausgestellt. Sie soll auf das geplante „Lamarr“-Kaufhaus anspielen, das nie fertig gebaut wurde und jetzt abgerissen wird.

Die „Lamarr“-Weihnachtskrippe soll zum Spenden für obdachlose Menschen animieren

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Klimt im Burgtheater

Vielleicht eine Once-in-a-Lifetime-Gelegenheit: Die Deckenmalereien, die Gustav Klimt gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch im Burgtheater geschaffen hat, können jetzt bei Führungen auf einem Baugerüst aus nächster Nähe bestaunt werden.

Ausschnitt von „Theater in Taormina“ von Gustav Klimt
Tänzerin im Deckengemälde „Theater in Taormina“ von Gustav Klimt
„Hanswurst“ von Ernst Klimt
Skultpuren an der Decke des Burgtheaters über der Feststiege (Landtmann-Seite)

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Vienna Art Week „lernt“ im Funkhaus

Heuer geht es bei der Vienna Art Week ums Lernen. Die Hauptausstellung des Kunstfestivals befindet sich im Funkhaus in der Argentinierstraße. Dort, wo früher ORF-Redaktionen waren, zeigen nun 30 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke.

Pressekonferenz im Funkhaus – unter Beobachtung einer Eule von Tom Eller
Isin Önöl und Monica C. LoCascio stellen eine KI-Performance „Publikum als Virus“ vor

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Neue „Alte Meisterin“ im KHM

Das Kunsthistorische Museum Wien widmet Michaelina Wautier seine große Herbstausstellung. Die belgische Barockmalerin aus dem 17. Jahrhundert ist lange Zeit in Vergessenheit geraten, ihre Bilder sind irrtümlich Männern zugeschrieben worden. Nun möchte das KHM die Forschung vorantreiben und der Malerin zum späten Durchbruch verhelfen.

Direktor Jonathan Fine und Expertin Katlijne Van der Stighelen vor Wautiers „Triumph des Bacchus“.

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