Garanca: „Singen bringt Leute zusammen“

„Zuhause singen ist Reden im gleichen Ton, in der gleichen Emotion, in der gleichen Melodie – und ich glaube, das bringt Leute zusammen“, sagt Opernstar Elina Garanca. Unter ihrer Schirmherrschaft hat am Freitag im Wiener Musikverein ein „The Power of Music“-Konzert stattgefunden. Hunderte Volksschulkindern aus Favoriten sangen im Goldenen Saal gemeinsam mit Orchester Weihnachtslieder. Eine Freude!

Elina Garanca, die Cape-10-Stiftung und der Wiener Musikverein unterstützen Kinder aus Favoriten.

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen dem Sudetenland und Österreich. Blick ins Buch.

Video-Konzert mit Udo-Jürgens

Pepe Lienhard ist 37 Jahre lang mit Udo Jürgens auf der Bühne gestanden. Nun lässt der 78-jährige Saxofonist den legendären Entertainer wiederauferstehen – bei der „Da Capo Udo Jürgens“-Tournee. Dabei singt Udo Jürgens dank alter Konzertaufnahmen von der Leinwand. Darunter spielt live das Orchester Pepe Lienhard mit Gästen. Sogar Duette sind mit dem Video-Udo möglich. Eine super Illusion – und sehr emotional für das Publikum!

Vor Auftritten in der Wiener Stadthalle war sogar Udo Jürgens nervös, sagt Begleiter Pepe Lienhard.

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„Abschiedskonzert“ von Peter Kraus

Von „Tutti Frutti“ bis „Sugar Sugar Baby“: Peter Kraus hat seine siebte Abschiedstournee mit einem Konzert in der Wiener Stadthalle beendet. Vor 5.000 Fans kündigte der 85-jährige Entertainer allerdings an, zum 90. Geburtstag wiederkommen zu wollen.

Hüftschwung bis Gesang – Der 85-Jährige rockt nach wie vor mit großer Energie und Freude

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Jazzgeister im Porgy & Bess

Ein Jazzclub voller Kinder! Die großartige Jakob Pocket Band gibt an Nachmittagen Kinderkonzerte im Wiener Porgy & Bess. Diesen Sonntag waren verjazzte Kinderlieder von „Bruder Jakob“, „Auf der Mauer, auf der Lauer“ bis „Ein Männlein steht im Walde“ zu hören. Erzähler Helmut Schuster improvisiert eine Geschichte drumherum.

Jakob Pocket Band: Oliver Steger, Heimo Trixner, Franziska Katzlinger, Helmut Schuster

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Halloweenparade im Prater

Im Wiener Prater ist zu Halloween die Hölle los: Laut Veranstalter findet hier alljährlich die größte Halloween-Party Österreichs statt. Dazu zählt ein Kostümwettbewerb samt Parade am Abend – mit Trommelgruppe, dekorierten Wägen und gruseligen Gestalten auf Stelzen.

Die Halloween-Parade lockt eine verkleidete Menschenmasse in den Prater.

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Jam Sessions im Zwe

Neben dem Porgy & Bess und dem Jazzland gibt es in Wien noch einen weiteren spannenden Jazz-Club – das Zwe in der Floßgasse 4. Ein kleines Kellerlokal mit täglichen Konzerten. Bei der Jam Session am Mittwoch war das Lokal gesteckt voll. Unglaublich, wie viele Menschen im musikalischen Untergrund Platz haben – und sich wohlfühlen!

Livemusik aus nächster Nähe – mit Thomas Kugi, Oliver Kent, Uli Langthaler und Dusan Novakovic.

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Hörgenuss im Theater an der Wien

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“, heißt es in der „Fledermaus“. Die Ouvertüre der Strauss-Operette wurde bei der Wiedereröffnung des Theater an der Wien aufgeführt. Das passte gut, denn im Opernhaus wurde nach zweieinhalb Jahren Sanierung gefeiert, obwohl die Bühnentechnik noch nicht funktionierte. Die erste szenische Oper wird erst im Jänner 2025 zu erleben sein. Der Festakt war trotzdem ein (akustisches) Erlebnis. Vor allem Beethovens „Chorfantasie“ mit dem 25-jährigen Mao Fujita. Ein großartiger Pianist!

Festakt mit Pianist Mao Fujita, Dirigent Petr Popelka, dem Arnold Schoenberg Chor und den Wiener Symphonikern.

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Der Roncalli-Direktor und das falsche Chaplin-Zitat

Der Zirkus Roncalli gastiert gerade mit seiner neuen Show „Art ist Art“ am Wiener Rathausplatz. Vor der Premiere ließ Direktor Bernhard Paul mit einer Anekdote aufhorchen: Um zu beweisen, dass andere Zirkusse die Zitate seiner Roncalli-Plakate kopierten, erlaubte er sich einen Scherz. Er schrieb den Satz „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“ dem berühmten „Charlie Chaplin“ zu. Natürlich wurde das falsche Chaplin-Zitat weltweit kopiert. „Man kann es inzwischen sogar als Tapete und T-Shirt kaufen“, lacht der Zirkusdirektor.

Charlie-Chaplin-Tänzer der „Adem Crew“ im „Art ist Art“-Programm
Roncallis falsches Chaplin-Zitat: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“
Tochter Lili Paul-Roncalli bei ihrer neuen „Salvador-Dali“-Nummer für Wien

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„Swifties“ trotzen dem Terror in Wien

Die Anschlagspläne und die damit verbundene Absage der drei Stadionkonzerte von US-Superstar Taylor Swift in Wien waren ein Schock, die Enttäuschung und Trauer bei den jungen und teils weit angereisten Fans riesig. Doch dann organisierten sich die „Swifties“ selbst – und machten das Beste daraus: Sie trafen sich in der Stadt, um Freundschaftsbänder auszutauschen, ihre Eras-Outfits zu präsentieren und gemeinsam zu singen. Vor allem in der Corneliusgasse im 6. Bezirk und beim Stephansplatz. Tausende kamen zusammen, um das Konzert quasi nachzusingen – mit Choreographien und viel Freude! Die berührenden Bilder davon gingen über Instagram und TikTok um die Welt!

Tabby-Kunstwerk, Swiftie-Massen in der Corneliusgasse und am Stephansplatz

Auch die Stadt Wien, viele Lokale und Institutionen versuchten die Swifties mit Aktionen und freien Eintritten aufzumuntern. Es gab aber auch private Initiativen. Der Wiener Street-Art-Künstler Tabby etwa sprühte ein Schablonenbild von Taylor Swift mit dem Text „Spread love, not hate“ am Donaukanal – und verschenkte mehr als 50 Kunstwerke: „Damit sie ein positives Erlebnis hier in Wien haben.“

KulturbloggerBuchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe – eine Familiengeschichte zwischen Gablonz und Steyr. Blick ins Buch.

Party am Zentralfriedhof

Am Zentralfriedhof ist Stimmung! Denn zum 150-jährigen Jubiläum finden drei Open-Air-Konzerte am Gelände statt. Zum Auftakt der „Friedhofsessions“ traten Kuratorin Lisa Schmid und Liedermacher Ernst Molden auf. Sie sangen vor einem Millionenpublikum – wenn man die Toten miteinrechnet. Was Beethoven, Brahms und Schubert in den Ehrengräbern dazu gesagt hätten, ist fraglich. Die Lebenden jedenfalls hatten ihre Freude. Sie wurden auch bestens versorgt. Neben den Gräbern gab es Bier, Backhendl – und Dixi-Klos. Und für Abkühlung sorgte die Bewässerungsanlage, die in der Dunkelheit losging. Ernst Molden lobte jedenfalls die gelungene „Party“ mitten am Zentralfriedhof!

Molden und Schmid sangen Lieder über den Tod – vor der Friedhofskirche

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