Halloweenparade im Prater

Im Wiener Prater ist zu Halloween die Hölle los: Laut Veranstalter findet hier alljährlich die größte Halloween-Party Österreichs statt. Dazu zählt ein Kostümwettbewerb samt Parade am Abend – mit Trommelgruppe, dekorierten Wägen und gruseligen Gestalten auf Stelzen.

Die Halloween-Parade lockt eine verkleidete Menschenmasse in den Prater.

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Jam Sessions im Zwe

Neben dem Porgy & Bess und dem Jazzland gibt es in Wien noch einen weiteren spannenden Jazz-Club – das Zwe in der Floßgasse 4. Ein kleines Kellerlokal mit täglichen Konzerten. Bei der Jam Session am Mittwoch war das Lokal gesteckt voll. Unglaublich, wie viele Menschen im musikalischen Untergrund Platz haben – und sich wohlfühlen!

Livemusik aus nächster Nähe – mit Thomas Kugi, Oliver Kent, Uli Langthaler und Dusan Novakovic.

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Hörgenuss im Theater an der Wien

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“, heißt es in der „Fledermaus“. Die Ouvertüre der Strauss-Operette wurde bei der Wiedereröffnung des Theater an der Wien aufgeführt. Das passte gut, denn im Opernhaus wurde nach zweieinhalb Jahren Sanierung gefeiert, obwohl die Bühnentechnik noch nicht funktionierte. Die erste szenische Oper wird erst im Jänner 2025 zu erleben sein. Der Festakt war trotzdem ein (akustisches) Erlebnis. Vor allem Beethovens „Chorfantasie“ mit dem 25-jährigen Mao Fujita. Ein großartiger Pianist!

Festakt mit Pianist Mao Fujita, Dirigent Petr Popelka, dem Arnold Schoenberg Chor und den Wiener Symphonikern.

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Der Roncalli-Direktor und das falsche Chaplin-Zitat

Der Zirkus Roncalli gastiert gerade mit seiner neuen Show „Art ist Art“ am Wiener Rathausplatz. Vor der Premiere ließ Direktor Bernhard Paul mit einer Anekdote aufhorchen: Um zu beweisen, dass andere Zirkusse die Zitate seiner Roncalli-Plakate kopierten, erlaubte er sich einen Scherz. Er schrieb den Satz „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“ dem berühmten „Charlie Chaplin“ zu. Natürlich wurde das falsche Chaplin-Zitat weltweit kopiert. „Man kann es inzwischen sogar als Tapete und T-Shirt kaufen“, lacht der Zirkusdirektor.

Charlie-Chaplin-Tänzer der „Adem Crew“ im „Art ist Art“-Programm
Roncallis falsches Chaplin-Zitat: „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“
Tochter Lili Paul-Roncalli bei ihrer neuen „Salvador-Dali“-Nummer für Wien

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„Swifties“ trotzen dem Terror in Wien

Die Anschlagspläne und die damit verbundene Absage der drei Stadionkonzerte von US-Superstar Taylor Swift in Wien waren ein Schock, die Enttäuschung und Trauer bei den jungen und teils weit angereisten Fans riesig. Doch dann organisierten sich die „Swifties“ selbst – und machten das Beste daraus: Sie trafen sich in der Stadt, um Freundschaftsbänder auszutauschen, ihre Eras-Outfits zu präsentieren und gemeinsam zu singen. Vor allem in der Corneliusgasse im 6. Bezirk und beim Stephansplatz. Tausende kamen zusammen, um das Konzert quasi nachzusingen – mit Choreographien und viel Freude! Die berührenden Bilder davon gingen über Instagram und TikTok um die Welt!

Tabby-Kunstwerk, Swiftie-Massen in der Corneliusgasse und am Stephansplatz

Auch die Stadt Wien, viele Lokale und Institutionen versuchten die Swifties mit Aktionen und freien Eintritten aufzumuntern. Es gab aber auch private Initiativen. Der Wiener Street-Art-Künstler Tabby etwa sprühte ein Schablonenbild von Taylor Swift mit dem Text „Spread love, not hate“ am Donaukanal – und verschenkte mehr als 50 Kunstwerke: „Damit sie ein positives Erlebnis hier in Wien haben.“

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Party am Zentralfriedhof

Am Zentralfriedhof ist Stimmung! Denn zum 150-jährigen Jubiläum finden drei Open-Air-Konzerte am Gelände statt. Zum Auftakt der „Friedhofsessions“ traten Kuratorin Lisa Schmid und Liedermacher Ernst Molden auf. Sie sangen vor einem Millionenpublikum – wenn man die Toten miteinrechnet. Was Beethoven, Brahms und Schubert in den Ehrengräbern dazu gesagt hätten, ist fraglich. Die Lebenden jedenfalls hatten ihre Freude. Sie wurden auch bestens versorgt. Neben den Gräbern gab es Bier, Backhendl – und Dixi-Klos. Und für Abkühlung sorgte die Bewässerungsanlage, die in der Dunkelheit losging. Ernst Molden lobte jedenfalls die gelungene „Party“ mitten am Zentralfriedhof!

Molden und Schmid sangen Lieder über den Tod – vor der Friedhofskirche

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Schloss Belvedere als Opernstar

Die Wiener Philharmoniker sind in Salzburg, die Wiener Symphoniker in Bregenz, Wiens große Opernhäuser sind geschlossen: Obwohl die „Musikhauptstadt“ im Sommer von Touristinnen und Touristen gestürmt wird, ist opernmäßig „tote Hose“. Diese Lücke füllt heuer Dirigent Joji Hattori mit dem ersten Wiener Opernsommer. Auf der Teichseite des Oberen Belvedere führt er unter freiem Himmel Mozarts „Don Giovanni“ auf. Das Schloss dient als Kulisse, ein dezenter Vorbau als tatsächliche Bühne. Das Wiener Kammerorchester spielt live – allerdings für das Publikum unsichtbar im benachbarten „Löwenzwinger“. Statt Sprechgesang gibt es zwischen den Arien deutsche Dialoge mit Humor, die an Sommertheater erinnern. Die Premiere klingt vielversprechend! Spannend wird, wie sich der Wiener Opernsommer in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Rund 1.000 Sitzplätze bietet der Wiener Opernsommer. Das Obere Belvedere wird mit Einbruch der Dunkelheit mit Projektionen bespielt.

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Prater-Picknick mit Traumwetter

Die ersten beiden Prater-Picknicke der Wiener Symphoniker sind ins Wasser gefallen – konkret die für das Fernsehen geplanten Konzerte an den Schulschluss-Freitagen. Auch heuer war es eine Zitterpartie. Regentropfen am Donnerstag und Freitag in Wien. Das Orchester hatte sicherheitshalber Regenponchos produzieren lassen. Aber die Hoffnung lautete: Aller guten Dinge sind drei. Und so war es auch! Erstmals Traumwetter an beiden Tagen beim Prater-Picknick auf der Kaiserwiese! ORF 2 hat das Konzert mit Dirigent Dirk Kaftan, Julian Le Play, Georg Nigl und Annette Dasch aufgezeichnet – und die idyllische Picknick-Stimmung vor dem Riesenrad eingefangen!

Traumwetter und volle Kaiserwiese beim 3. Prater-Picknick der Wiener Symphoniker. Für Julian Le Play war es das „berührendste musikalische Erlebnis“ bisher. Der Popsänger feierte außerdem seinen 33. Geburtstag. Das Orchester gratulierte bei der Generalprobe mit einem symphonischen „Happy Birthday!“

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Kartoffel für das größte Kabaretttalent

Neues Jahr, neue Ennser Kleinkunstkartoffel: Der beliebte Kabarettwettbewerb findet heuer am Samstag, 9. März, um 19 Uhr in der Stadthalle Enns statt. Mit dabei sind Moderator Clemens Maria Schreiner („Fakt oder Fake“) und Senkrechtstarterin Chrissi Buchmasser als Showact. Dazu werden folgende sechs Kabarettistinnen und Kabarettisten je zehn Minuten lang ihr Können beweisen: Nini Hölzl, Lukas Wiesner, Dan Knopper, Lorenz Hinterberger, Alexander Hechtl und Lydia Neunhäuserer. Wer den meisten Zuspruch vom Publikum bekommt, gewinnt die begehrte „Kleinkunstkartoffel“-Trophäe. Vorverkaufskarten sind ab sofort in der Bürgerservicestelle Enns um 15 Euro sowie online erhältlich.

Konzerte für Michael Patrick Kelly „systemrelevant“

Was kann Musik in turbulenten Zeiten schon bewirken? Viel, sagte Michael Patrick Kelly am Wiener Donauinselfest im ORF-Interview. „Im Sport gibt es immer ein halbenttäuschtes Stadion, wenn ein Fußballspiel vorbei ist. In der Politik, in der Religion, in so vielen Aspekten unserer Gesellschaft spalten sich die Geister“, so der irisch-US-amerikanischer Sänger. „Bei Musik können Menschen verschiedenster Meinung ein positives Wir-Erlebnis haben und das ist die Power of Music!“ Für den Friedensaktivisten sind – in Zeiten, wo alles mehr und mehr polarisiert – gemeinsame Konzertabende „systemrelevant“.

Michael Patrick Kelly – bekannt von The Kelly Family – über die „Power of Music“