Rapperin Koko Cappelle hat auf der Kultursommer-Bühne im Waldmüllerpark ihre erste Soloshow gespielt – mit dem Titel „Koko Motiv“. „Meine Musik steht vor allem dafür, die Dualität in sich selbst zu würdigen“, so die Sängerin. „Man kann hart oder sanft sein, glücklich oder traurig. Man kann sein und fühlen, was immer man will. Es geht darum, all das anzunehmen und voller Liebe durchs Leben zu gehen. Lass zu, dass der Schmerz dich zu kreativen Dingen antreibt, die Veränderungen bewirken.“ Berührend: Koko Capelle stellte mit Notizbuch in der Hand ganz neue, persönliche Lieder vor. Ihre Familie schaute per Videocall zu.

Buchtipp: Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.