Da ist jemand in Wien mit Spraydose unterwegs und macht die Stadt ein bisschen freundlicher – mit lustigen Mäxchen. Vor allem entlang der U4 sind die länglichen Gesichter mit Ohren, Punkte-Nase und drei Haaren zu finden. Der Urheber bleibt verständlicherweise anonym. Nur die Jahreszahl verrät, dass er schon länger seiner Mission nachgeht. Man kann diese bunten Graffiti-Tags natürlich als Schmiererei, Sachbeschädigung oder freche Markierung sehen. Oder man lächelt zurück.
Das Lächeln fehlt „Graffiti-Kollegen“ wie Puber, King und Co..
Es ist das berühmteste und berührendste Kunstwerk von Gustav Klimt – und nicht nur im Oberen Belvedere zu sehen! Auch in der Hernstorferstraße 12 in Wien-Penzing gibt es einen „Kuss“ – und zwar auf einer Hausmauer. Noch vor wenigen Jahren soll es an dieser Stelle ein Klimt-Restaurant gegeben haben. Heute erinnert nur noch die ansonsten oft so vergängliche Straßenkunst daran. Top: Gratis zu sehen – ohne Timeslot und ohne Touristen!
Der Kuss nach Gustav Klimt. Noch schöner, wenn der Zeitungsständer abmontiert ist.
Die Liebe steckt im Detail. Gold sucht man bei diesem Straßen-Liebespaar aber vergeblich.
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Die Stadt als Museum und Gebäude als Gemälde: Wer in Wien die Augen offen hält, kann dank Street-Art-Festivals wie Calle Libre riesige, professionelle Kunstwerke entdecken. Hier eine nicht vollständige Liste von Wiens schönsten Murals (Wandmalereien) und ein Video, das Simon Engl geschnitten und Simon Öggl vertont hat. Viel Spaß und Freude am Entdecken!
Noch ein Tipp: Einen aktuellen Überblick über Wiens Street-Art bietet Vienna Murals.
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Kunst verbindet! Zumindest im Fall der gelb-schwarzen Schlange neben der Himmelpfortstiege in Wien-Alsergrund. Die Zeichnung bringt etwas Farbe in diese graue Gegend. Der Standort passt gut. Denn auch die Himmelpfortstiege hat etwas Verbindendes: Sie führt die Nußdorfer Straße mit der Liechtensteinstraße zusammen.
Es gibt ja zahlreiche Mauern in Wien, wo wunderschöne Graffiti-Kunst zu bewundern ist. Gemeint ist tatsächlich Kunst, nicht „Puber“. Eine vielleicht weniger bekannte Kunstmeile ist die Theresianumgasse in Wieden. Hier ein paar Fotos, die mit einer Handykamera im Vorbeigehen geknipst wurden, wohlgemerkt mit zerkratzter und beschmierter Linse.
Graffiti wird bei den Österreichischen Bundesbahnen normalerweise nicht gern gesehen. Doch es gibt Ausnahmen: In der Eingangshalle am neuen Wiener Hauptbahnhof durften Graffiti-Künstler im Rahmen des „Cash, Cans & Candy“-Festivals 170 Quadratmeter Fläche besprühen. Noch bis Ende Mai sind die Kunstwerke zu sehen, dann werden die Gipswände abmontiert und für einen karikativen Zweck versteigert.
Wer die Windmühlgasse in Wien entlangspaziert, wird sich über eine Begegnung mit „Spongebob Schwammkopf“ in Form eines Stromkastens freuen. Doch nicht nur Spaziergänger und Nachtschwärmer finden das auffällige Fotomotiv gelungen, sondern auch Hunde. Das beweist schon einmal die Pfütze auf der Straße. Vielleicht auch deshalb der erschrockene Gesichtsausdruck. „Spongebob wurde auf einem Foto markiert…“
Die Musicbar „Sincopa“ in Barcelona hat ihre Schaufenster-Rollgitter von Graffitikünstlern verzieren lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am ersten Gitter ist das Logo der Bar sowie eine Posaune zu sehen. Am zweiten Gitter werden die Buchstaben durch Kästchen getauscht und die Posaune besteht nur noch aus Ecken und Kanten. Die Gegenüberstellung erinnert an Computerprobleme – wenn beispielsweise eine Schrift im System fehlt oder ein Passwort eingegeben werden muss. Sehr originell! Super Hingucker!